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Im Freundschafts-Modus in eine verdiente Derby-Pleite

Trainer Peter Stöger nahm in der Halbzeitpause einen Wechsel vor, brachte Milos Jojic für den unsichtbaren Osako und stellte auf ein 4-2-3-1 mit Jojic hinter Anthony Modeste um. Es war der Serbe, der nach knapp einer Stunde für so etwas wie eine Drangphase sorgte. Innerhalb von vier Minuten nahm Jojic drei Mal das Tor von Yann Sommer ins Visier. Doch der Gladbacher Keeper hielt jeweils sicher.

So kann man kein Derby gewinnen

Im weiteren Verlauf der zweiten Hälfte brachte Stöger erst noch Marcel Hartel – der 19-Jährige feierte sein Bundesliga-Debüt – und später Philipp Hosiner. Doch auch diese Maßnahmen fruchteten nicht mehr. Einzig Matthias Lehmann sorgte noch einmal für einen hellen Moment. Doch seinen strammen Schuss aus 24 Metern holte Sommer mit einer Klasse-Parade aus dem Winkel.

Als die 90 Minuten vorüber waren, versammelte Peter Stöger seine Spieler wie gewohnt auf dem Rasen und sprach zu ihnen. Dieses Mal aggressiv, wild gestikulierend, überdeutlich. Der Auftritt hatte ihm nicht gepasst, insbesondere die erste Hälfte. „Der Trainer hat schon in der Halbzeit klar angesprochen, dass man so kein Derby gewinnen kann“, sagte hinterher Timo Horn. „Die Gladbacher waren aggressiver, wollten das Derby mehr gewinnen als wir. Das ist enttäuschend.“

Für die Bundesliga reicht das nicht aus

Dem pflichtete der Trainer hinterher bei. „Es ist ja schon mal gut, dass wir das alle so gesehen haben, das erleichtert die Aufarbeitung. Wir waren nicht aggressiv genug, das Läuferisch hat nicht gereicht. Für die Bundesliga reicht das nicht aus.“ Nur eines wollte Stöger nicht gelten lassen: „Mit Sicherheit ausschließen kann ich, dass wir leichtsinnig oder überheblich reingegangen wären.“ Dennoch hatte Gladbach dem FC am Samstag gezeigt, wie man ein Derby bestreiten muss, um es zu gewinnen.


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