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Vier Tore für ein Halleluja! Das sagt Heck zum Sieg

Die U21 des 1. FC Köln kann doch noch gewinnen – und schießt dabei auch noch Tore. Nach sieben Niederlagen aus den letzten acht Spielen und gerade einmal vier erzielten Toren schossen sich die Geissböcke gegen den Tabellenvorletzten FC Kray den Frust von der Seele. Mit 4:2 (2:1) gewann der Effzeh. Dennoch mussten sie unnötig zittern.

Köln – Es hätte ein so ruhiger Abend werden können für Trainer Martin Heck und seine Spieler. Marcel Hartel hatte schon in der 7. Minute zum 1:0 getroffen. Hätten Christian Kühlwetter oder FC-Profi Philipp Hosiner in 15. Minute eine ihrer beiden Großchancen genutzt, den Essenern wäre wohl schon früh der Zahn gezogen worden.

Philipp Hosiner bei der U21. (Foto: GBK)

Philipp Hosiner bei der U21. (Foto: GBK)

Hosiner trifft, Heck mahnt Einstellung an

So gab es eine Zitterpartie bis zum Schluss, weil die Kölner zweimal nach Standards schliefen. Erst kassierten sie den Ausgleich (Müller, 22.). Dann legten Hosiner (32.) und Mabanza (56.) zwar wieder vor, doch nur zwei Minuten nach dem 3:1 segelte ein Freistoß aus halbrechter Position an Freund und Feind vorbei ins Tor von Sven Müller (Steuke, 58.). Erst in der Schlussminute konnte Kapitän Marius Laux per Foulelfmeter die Entscheidung herbeiführen. Drei Punkte, Spiel abgehakt, einen wichtigen Sieg eingefahren.

Das sah auch Trainer Martin Heck so: „Wir haben in der ersten Viertelstunde richtig gut gespielt. Was mich ärgert, ist, dass wir dann den Spielfluss verlieren. Es war ein zähes Ding, auch, weil wir in der zweiten Halbzeit zu wenig gemacht haben“, so der FC-Coach. „Das ist zu wenig. Eine 3:1-Führung darf uns nicht das Gefühl geben, dass wir aufhören können, Fußball zu spielen. Was die Jungs hoffentlich kapieren, ist, dass noch mehr kommen muss.“

Ich muss als Trainer den Druck auf mich nehmen

Dennoch nahm Heck seine Spieler in Schutz. Er verwies auf die vielen jungen Spieler, die vor der Saison aus der A-Jugend hochgezogen wurden. „Zwölf Spieler haben bis zu diesem Jahr nur A-Junioren gespielt. Die kannten das Gefühl noch nicht, mehr als sechs Spiele pro Saison zu verlieren. Da muss ich als Trainer den Druck auch auf mich nehmen und den Jungs die Lockerheit geben. Sie sind dann stark, wenn sie frei aufspielen können. Das funktioniert nicht, wenn sie das Gefühl haben, die Welt geht unter, wenn sie Fehler machen.“ Am Donnerstag ging es gut. Bei allen Fehlern standen am Ende drei Punkte auf der Habenseite. Viel Zeit zur Freude bleibt aber nicht. Schon am Ostermontag geht es mit einem Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund weiter.


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