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Chance für zweite Garde? Fragezeichen werden größer


Vor einigen Monaten noch befand sich Peter Stöger in einer komfortablen Situation. Der Trainer des 1. FC Köln konnte aus einem Kader von 20 Feldspielern wählen und fast jeden für die Startelf nominieren, es hätte seine Berechtigung gehabt. Fünf Spieltage vor Schluss sieht das gänzlich anders aus.

Köln – Der Ausfall von Leonardo Bittencourt trifft den Effzeh. Einerseits, weil der 22-Jährige zuletzt in bestechender Form gewesen war und endlich angefangen hatte, seine Qualitäten in Zählbares umzumünzen. Andererseits stellt sein Ausfall aber auch ein Problem dar, weil die Alternativen rar gesät sind.

Formsuche von Hosiner bis Vogt

Nominell hat Stöger zwar sechs Optionen (mehr dazu hier). Doch aus dem halben Dutzend (Hosiner, Osako, Zoller, Gerhardt, Hartel, Jojic) sind nur Zoller und Gerhardt in ansprechender Form, Hartel wohl noch zu unerfahren. Hosiner, Osako und Jojic dagegen gehören zu jeden Sorgenkindern, die den Anschluss zu verlieren drohen.

Das gilt auch auf anderen Positionen. Stöger stellte sich am Sonntag nach dem Spiel gegen Bayer Leverkusen zwar schützend vor Kevin Vogt, der hämischen Applaus für seine Auswechslung vom Publikum erhalten hatte. Dass der 24-Jährige in der Rückrunde aber seinen eigenen Ansprüchen weit hinterher läuft, ist rein sportlich nicht von der Hand zu weisen.

Olkowskis Form gibt Rätsel auf

Gleiches gilt in noch viel stärkerem Maße bei Pawel Olkowski: Der Pole ist aktuell keine ernsthafte Option für die Startformation. Die Einwechslung von Lukas Klünter in Hoffenheim, als der Youngster dem deutlich erfahreneren Olkowski vorgezogen wurde, war ein deutliches Signal an den Rechtsverteidiger. Olkowski ist weit entfernt von jener Form, die ihn in der Vorsaison zum Stammspieler hatte werden lassen.

Weiterlesen: Stöger stellt zweiter Garde indirekt ein schlechtes Zeugnis aus

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