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Markus Pröll: "Andere Ligen sind experimentierfreudiger"

Sven Müller ist eines der hoffnungsvollsten Talente beim 1. FC Köln. Der Torhüter hat für die neue Saison 2016/17 einen Profi-Vertrag bei den Geissböcken unterschrieben und wird die neue Nummer drei im Team von Trainer Peter Stöger. Sein Berater ist kein Unbekannter am Geißbockheim: Es ist Markus Pröll.

Köln – Der GEISSBLOG.KOELN sprach mit dem ehemaligen Keeper vom 1. FC Köln (111 Pflichtspiele) über das 20-jährige Talent und welche Perspektiven sich Müller beim Effzeh verspricht. Der heute 36-Jährige erklärt zudem den Torhütermarkt in Deutschland und warum es wohl auf absehbare Zeit keinen 16-jährigen Bundesliga-Torhüter geben wird wie beim AC Mailand.

GBK: Herr Pröll, Sie vertreten Sven Müller, der gerade einen Profi-Vertrag beim 1. FC Köln unterschrieben hat. Wie kam es zu der Einigung?
MARKUS PRÖLL: „Wir haben uns im Februar mit dem Klub zusammengesetzt und dann relativ schnell eine Einigung erzielt. Der FC hat signalisiert, dass man gerne mit Sven weiterarbeiten möchte. Das hat uns natürlich sehr gefreut. Es war uns wichtig, dass Sven in der nächsten Saison in den Profi-Kader aufrückt und sich so künftig über das Training weiterentwickeln kann. Der Junge hat sehr viel Potential, und wenn man in seiner Situation die Chance bekommt, einen Profi-Vertrag zu unterzeichnen, nimmt man das natürlich gerne wahr.“

Die Bilder vom 3:2-Sieg der U21 des 1. FC Köln bei Rot Weiss Ahlen.

Sven Müller im Tor der U21 des 1. FC Köln. (Foto: GBK)

Er geht also als Nummer drei in die nächste Saison?
„Dieser Status ist angedacht, ja. Wenn man die Chance hat, in seinem Alter die Nummer drei in der Bundesliga zu werden, ist das eine gute Sache. Alleine durch das Training, das weiß ich selbst, verbessert man sich enorm. Das Tempo ist anders, die Schüsse sind platzierter und härter. Deswegen ist das genau der richtige Schritt.“

Welche Chancen erhofft sich Sven Müller perspektivisch in Köln?
„Wir haben bei Daniel Mesenhöler gesehen, dass es nicht unmöglich ist, hin und wieder mal im Kader zu stehen als Nummer drei. Das heißt natürlich noch lange nicht, dass man dann auch spielt. Aber für ihn ist es wichtig, sich in den nächsten zwei Jahren zu entwickeln, den Schritt zu den Profis zu machen und parallel in der U21 Spielpraxis zu sammeln.“

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