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Startelf-Debüt? Stöger traut Hartel den Sprung zu

Wer ersetzt Leonardo Bittencourt? Diese Frage umtreibt Peter Stöger beim 1. FC Köln. „Eine Handvoll Möglichkeiten“ habe er, sagt der FC-Coach. Eine der Optionen: Marcel Hartel. Springt der 20-Jährige am Sonntag tatsächlich ins kalte Wasser und erstmals in seiner Karriere in die Bundesliga-Anfangsformation der Geissböcke?

Köln – In Kürze, davon geht Sportchef Jörg Schmadtke aus, wird Hartel einen Profi-Vertrag beim 1. FC Köln unterschreiben. Das Talent hat sich entwickelt wie erhofft. Die Belohnung soll die Beförderung von der U21 zu den Profis sein. In der Regionalliga West hat er durch gute Leistungen überzeugt. Zuletzt durfte er zweimal in Folge als Joker in der Bundesliga ran.

Marcel Hartel bei seinem Profi-Debüt für den 1. FC Köln. (Foto: MV)

Marcel Hartel bei seinem Profi-Debüt für den 1. FC Köln. (Foto: MV)

Profitiert der technisch starke offensive Mittelfeldspieler nun vom Ausfall Bittencourts? Die Position, die der Gesperrte zuletzt gespielt hatte – als hängende Spitze hinter Anthony Modeste – könnte Hartel ausfüllen. Er hat sie bereits häufiger in der U21 gespielt, ist schussstark, ballsicher und mittlerweile auch körperlich soweit, dass er in der Bundesliga mithalten kann.

Davon ist auch Peter Stöger überzeugt. „Dass Marcel eine Überlegung ist, ist nach den letzten Wochen ja keine Überraschung mehr“, sagte der Österreicher am Mittwoch und fügte lobend hinzu. „Seit er da ist, hat er viel dazu gelernt. Er ist körperlich fitter geworden, dass er im Offensivspiel gefährlich ist, war uns ohnehin bewusst, und er hat sich in der Rückwärtsbewegung verbessert. Er hat einen guten Schritt gemacht.“

Dieser Schritt könnte nun als nächstes in die Anfangsformation führen. Wobei Hartel nicht die einzige Option ist. Der formstarke Simon Zoller könnte von rechts ins Zentrum rücken, Philipp Hosiner und Yuya Osako wären weitere Sturm-Alternativen. Zudem sind Yannick Gerhardt und Milos Jojic denkbar.

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