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"So, wie wir auftreten, spielt kein Absteiger!"

So recht wollte dem 1. FC Köln der große Befreiungsschlag nicht gelingen am vergangenen Sonntag in Hoffenheim. Die Geissböcke liegen zwar komfortabel vor den Abstiegsrängen der Bundesliga und werden sich wohl keine Sorgen mehr machen müssen. Doch gegen Bayer Leverkusen, da hätte niemand etwas dagegen in Köln, soll nun der endgültige Durchbruch gelingen.

Köln – Ein zweiter Derbysieg, das wär’s! Nicht nur für die Fan-Seele, sondern auch für die Vorbereitung auf die neue Saison. Mit 34 Punkten nach 28 Spielen muss sich der Effzeh zwar eigentlich keine Sorgen mehr machen, noch einmal in den Abstiegsstrudel zu geraten. Zumal am nächsten Spieltag jene vier Teams direkt gegeneinander spielen, die am ärgsten im Abstiegskampf stecken: Augsburg, Bremen, Frankfurt und Hoffenheim.

Nicht überheblich, aber selbstsicher

Wenn sich vier streiten, freut sich also ein fünfter – wobei in Köln ohnehin niemand mehr ernsthaft damit rechnet, noch einmal unten rein zu geraten. „Wir sind nicht überheblich, aber relativ selbstsicher“, sagte Peter Stöger am Dienstag. Der FC-Coach hatte in Hoffenheim eine starke Partie seiner Mannschaft gesehen. Einzig, wie so häufig in dieser Saison, blieb die Belohnung aus. Doch der Österreicher hatte bereits unmittelbar nach dem Spiel am Sonntag erklärt: „So, wie wir auftreten, spielt kein Absteiger.“

Mit diesem Wissen und diesem Selbstvertrauen aus zuletzt drei guten Auftritten in Folge (Hannover, Bayern, Hoffenheim) stellen sich die Kölner am Sonntag dem Nachbarn aus Leverkusen. Bayer hat nach Wochen der Selbstzerfleischung, Kritik und schlechter Leistung die Kurve gekriegt, die letzten drei Liga-Spiele allesamt gewonnen und ist seit vier Pflichtspielen ohne Gegentreffer.

Ein Dreier am Sonntag wäre gut

Davon hatte sich Stöger am vergangenen Freitag beim 3:0 der Werkself gegen Wolfsburg persönlich in der BayArena überzeugt. „Sie haben klar und verdient gewonnen, spielen in den letzten Wochen wieder richtig gut. Das wird schwer“, so der Österreicher, dessen Team in der Hinrunde gegen die Top-Klubs (Gladbach, Schalke, Leverkusen, Dortmund) noch gewinnen konnte, diese Partien in der Rückrunde aber bislang verlor (Gladbach, Schalke). Das soll gegen den Erzrivalen anders werden. „Letzten Sonntag war es möglich, einen Dreier zu holen“, so Stöger. „Diesen Sonntag wäre es gut.“ Dann wäre man mit 37 Punkten auch dem Punkte-Saisonziel der magischen „40“ ganz nahe.

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