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Schmadtke: "Ersetzen einen Kölner durch einen Kölner"

Dass mit Gerhardt ein Kölner Junge seine Heimat verlässt, um zu einem relativ emotionslosen Klub wie Wolfsburg zu gehen, sehen einige FC-Anhänger kritisch. Für sie ist der Abschied des 22-Jährigen ein Zeichen, dass es nicht gut um die Fußball-Romantik bestellt ist.

Höger ist defensiv noch etwas stärker als Yannick

Schmadtke wollte dieses Argument nicht zählen lassen. Abgesehen von der wirtschaftlichen Notwendigkeit des Verkaufs – schließlich hat der Klub noch immer über 20 Millionen Euro Schulden – verlässt zwar ein Kölner den Klub, ein anderer aber wechselt in die Heimat: Marco Höger. „Wir ersetzen einen Kölner durch einen anderen Kölner“, sagte Schmadtke, wenngleich beide Spieler nicht deckungsgleich auf dem Platz agieren.

Marco Höger. (Foto: MV)

Marco Höger im Trikot des FC Schalke 04. (Foto: MV)

Höger ist Rechtsfuß, kann neben der Position in der Zentralen auch im rechten Mittelfeld und als Rechtsverteidiger agieren. Gerhardt, der Linksfuß, ist Högers Spiegel, agierte zuletzt beim Effzeh im linken Mittelfeld und hat bereits bei der U21-Nationalmannschaft gezeigt, dass er auch links hinten eine Alternative sein kann. Dennoch sagte Schmadtke: „Höger ist defensiv noch etwas stärker als Yannick.“

Wir hatten schon länger mehrere Denkmodelle im Kopf

Der Schalker ist dennoch kein Ersatz für Gerhardt. Ob ein solcher überhaupt verpflichtet wird oder ob der Transfererlös für Spieler auf anderen Positionen verwendet wird, ließ Schmadtke offen. Der FC-Sportchef stellte allerdings klar, dass der Abgang und die damit zu Verfügung stehenden Mehreinnahmen keine Überraschung darstellen. „Wir haben nicht mit der Ablöse geplant, aber wir hatten schon länger mehrere Denkmodelle im Kopf“, so Schmadtke. Nun ist der Geschäftsführer am Zug. Höger und Konstantin Rausch sollen erst der Anfang der Transferperiode darstellen.

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