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So lief Gerhardts letzter Tag am Geißbockheim

Yannick Gerhardt. (Foto: GBK)

Yannick Gerhardt wird den 1. FC Köln mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verlassen. Am Mittwoch absolvierte der 22-Jährige deshalb wohl seine letzte Trainingseinheit am Geißbockheim. Am Donnerstag steht das letzte Spiel der Saison auf dem Programm – der Freundschaftskick in Trier dürfte zum Abschiedsspiel des Kölner Eigengewächses werden.

Köln – Er lachte viel im Training, hatte noch einmal Spaß bei einer lockeren Einheit auf Platz zwei. Nach dem Training erfüllte er geduldig die Autogrammwünsche der Fans, ein treuer Trainingskiebitz umarmte Gerhardt gar und wünschte ihm alles Gute für die Zukunft. (Alle Bilder von Gerhardts letztem Tag in der Bildergalerie)

Letzte Dienstreise nach Trier

Es war die Abschiedsrunde des 22-Jährigen, der wohl für rund 13 Millionen Euro zum VfL Wolfsburg wechseln wird. Den Medizin-Check hat er schon hinter sich gebracht. Die letzten Details zwischen den Klubs werden nun noch ausgehandelt. Wahrscheinlich wird der Transfer noch in dieser Woche perfekt gemacht.

Am Mittwoch jedenfalls verließ Gerhardt um kurz vor 17 Uhr das Gelände. Mit einem Paket unter dem Arm marschierte er zu seinem schwarzen Ford-Dienstwagen und fuhr vom Hof. Wenn es für die Mannschaft am Donnerstag nach Trier geht, wird es Gerhardts letzte Dienstfahrt im Kölner Mannschaftsbus. Ein Abschiedsspiel an der Mosel, dann wird das Mittelfeld-Juwel letztmals das Trikot mit dem Geissbock auf der Brust abstreifen. Ein leiser Abschied. Aber große Töne waren ohnehin nie das Motto des Youngster.

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3 Kommentare
  1. Nick
    Nick says:

    Mach et joot Yannick. Wohin Du gehst, musst Du selbst entscheiden…verstehen kann ich die Wahl zwar nicht, aber viel Glück da, hoffe Du fühlst Dich da annähernd so wohl wie beim Effzeh…

    Danke für die Millionen, wir können Sie gut gebrauchen…

  2. Klio
    Klio says:

    Da kann man nur noch sagen: Alles Gute (auch für die mögliche Teilnahme in Rio)! Ich hätte Yannick Gerhardt noch gerne länger in Köln gesehen.

    So eine bedingungslose Unterstützung der Fans wie in Köln wird er in Wolfsburg (selbst wenn es ideal laufen sollte) kaum bekommen können. Aber eventuell war das ja auch ein Teil des Problems: Um sich weiterzuentwickeln, muss er vielleicht raus aus der Wohlfühl-Oase, in der die Fans selbst nach mediokren bis unterdurchschnittlichen Spielen vehement seinen Einsatz fordern und Gerhardts Nationalmannschaftskarriere schon als selbstverständlich erachten.

    So, wie die Fans (und wahrscheinlich auch er selber) das erwartet haben, ist Gerhardts Entwicklung hier nicht vonstatten gegangen (auch wenn es natürlich gesundheitliche Rückschläge gab). Vielleicht kann man den Vereinswechsel analog zum Auszug aus dem „Hotel Mama“ betrachten. Da würde der abgelutschte Spruch von der „neuen Herausforderung“ ausnahmsweise mal stimmen. Dass es ausgerechnet Wolfsburg ist, das versetzt aber schon einen Stich.

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