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So verfährt der Effzeh mit den Gerhardt-Millionen

Wehrle stellte aber auch klar, dass sich der Effzeh mit diesem Geld nicht auf Wagnisse einlassen wird. Dem Irrsinn immer steigender Ablösesummen werde man sich nicht stellen, so Wehrle. Vielmehr wolle man den gesunden Kurs vernünftiger Transferausgaben weitergehen. Diese Optionen wird Schmadtke nun abklopfen und, wenn nötig, bis zum Schluss ausreizen.

Dann würden wir die Mittel anderweitig einsetzen

„Erst, wenn der Markt es nicht hergibt, würden wir die Mittel anderweitig einsetzen“, erklärte Wehrle das Ausweich-Szenario. Die Ziele dieser Investitionen wären dann auch schon klar: „Dann würden wir in unsere Infrastruktur investieren und einen Teil zur Tilgung unserer Verbindlichkeiten aufwenden.“

Dies wäre aber generell nicht notwendig, weil dem FC ein neuerliches Rekord-Jahr bevorsteht. „Die 100 Millionen Euro Umsatz werden wir knacken“, bestätigte Wehrle. „Auch das Ergebnis vor und nach Steuern wird sich noch einmal verbessern.“ Das Geschäftsjahr 2014/15 hatte Köln mit einem Gewinn nach Steuern von 2,7 Mio. Euro abgeschlossen.

In der ablaufenden Saison haben Sondereffekte wie die Verkäufe von Kevin Wimmer und Anthony Ujah die größte Rolle gespielt, aber auch die Integration der Gaststätten- und der Merchandising-GmbHs aus dem Vorjahr bringen eine spürbare Ersparnis. Hinzugekommen sind konstant steigende Umsätze in Merchandising und Sponsoring.

Die Relegation habe ich völlig entspannt angeschaut

Nur auf die Zusatz-Einnahmen aus dem verpassten Aufstieg des 1. FC Nürnberg wird Köln verzichten müssen. Wäre Eintracht Frankfurt abgestiegen, hätte Köln für die kommende Saison mit rund 1,5 Mio. Euro mehr planen können. „Das hat nicht geschmerzt“, beteuerte aber Wehrle fair. „Frankfurt hat sich sportlich durchgesetzt. Es verbietet sich, auf so etwas zu spekulieren. Die Relegation habe ich völlig entspannt angeschaut.“ Bei den neuerlichen Rekord-Zahlen dürfte ihm das noch leichter gefallen sein…


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