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Transfer-Planspiele mit mehr Geld und Stepinski?

Der 1. FC Köln plant, wie immer unter Schmadtke und Finanz-Geschäftsführer Alexander Wehrle, ohne eigene Transfereinnahmen. Das heißt, ein Verkauf von Spielern wie Horn, Jonas Hector oder auch Kevin Vogt, um den sich immer wieder Gerüchte ranken, würde den Spielraum noch einmal deutlich verändern.

Stepinski als Hosiner-Nachfolger?

Unabhängig davon beschäftigt sich Schmadtke mit Spielern, die – wie Höger – eine hohe Flexibilität mitbringen und deswegen auf gleich mehreren Positionen einen Verstärkung und Alternative darstellen könnten. Zu diesen Spielern soll auch Mariusz Stepinski gehören, der 2013 im Alter von 18 Jahren als großes Sturmtalent zum 1. FC Nürnberg gewechselt war, sich doch aber nicht durchsetzen konnte. Drei Jahre später ist dem variablen Angreifer, der eigentlich im Zentrum zuhause ist, aber auch auf den Außenpositionen agieren kann, der Durchbruch gelungen.

Der bald 21-Jährige spielt für Ruch Chorzow, wo er in dieser Saison 15 Tore in 31 Ligaspielen erzielte. Sein Vertrag läuft noch bis 2018, mit Polen will er im Sommer zur EM 2016 fahren. Mehrere polnische Medien vermelden, er sei ein heißer Kandidat beim Effzeh, als Ablöse wird über einen Betrag von knapp zwei Millionen Euro spekuliert. Vom Profil her könnte Stepinski die Lücke füllen, die Philipp Hosiner hinterlässt. Der zweite gestandene Knipser an Modestes Seite wäre der Pole allerdings wohl nicht.

2 Kommentare
  1. Fredi says:

    Mal sollte vielleicht erstmal in der 1. und 2. Bundesliga sich nach Verstärkungen umschauen, bisher haben die Einkaüfe aus den osteuropäischen Ligen nicht funktioniert. Die erste Polnische Liga hat bestenfalls 2 Liga Niveau…

  2. Klio says:

    @Fredi
    Die Güte der polnischen Liga werden Schmadtke und seine Leute sicher beurteilen können. Letztlich sind das Einschätzungen, die man auch bei einem Transfer aus der 2. BL vornehmen muss. Rein nach geografischen Erwägungen hier etwas auszuschließen, würde die Möglichkeiten des FC doch nur beschränken. Zumal ich die Einschätzung, dass die Zugänge aus Osteuropa „nicht funktioniert“ hätten, so ganz und gar nicht teile: Olkowski hat dem Verein sehr geholfen, hat seit seinem Fußbruch leider Probleme, bei Mladenovic sehe ich viel Potential und er hat auch schon einiges gezeigt, Jojic braucht (hoffentlich nur) noch etwas Zeit.

    Um bei den Beispielen mal ganz nach oben zu greifen: Robert Lewandowski kam nach Dortmund auch direkt aus der polnischen Liga – also kann die Liga, aus der ein Spieler kommt, sicher nicht das Ausschlaggebende sein für die Qualität und v.a. das Potential eines Spielers. Stepinski ist ja noch sehr jung.

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