,

Vorstand nominiert: Spinner und Co. kandidieren erneut

Toni Schumacher, Alex Wehrle, Markus Ritterbach und Werner Spinner.

Der Mitgliederrat des 1. FC Köln 01/07 e.V. hat sich entschieden und stellt das amtierende Präsidium zur Wiederwahl auf. Das gab der Klub am Mittwoch bekannt. Werner Spinner, Toni Schumacher und Markus Ritterbach sollen also eine weitere Amtszeit an der Spitze der Geissböcke stehen.

Köln – Die Entscheidung kam nicht überraschend, nun ist sie offiziell: Der Effzeh setzt weiter auf sein erfolgreiches Vorstandstrio um Präsident Werner Spinner. Der Mitgliederrat, laut neuer Satzung in der Rolle der Vorstands-Macher, gab dem alten und wohl auch neuen Vorstand seinen Segen.

Höhe der Vorstands-Vergütung noch offen

Der Vorstand des 1. FC Köln. (Foto: MV)

Der Vorstand des 1. FC Köln. (Foto: MV)

Nun müssen die Mitglieder im Herbst auf der Mitgliederversammlung über das Trio abstimmen. Dann wird auch bekannt werden, wie hoch die Vorstands-Vergütung sein wird. Erstmalig in der Geschichte des 1. FC Köln wird der Vorstand nicht mehr ehrenamtlich tätig sein, sondern für seine Arbeit dem Aufwand entsprechend vergütet. Wie hoch die Gehälter sein werden, ist noch nicht bekannt.

„Werner Spinner, Toni Schumacher und Markus Ritterbach bringen die nötige Erfahrung und sehr großes Engagement mit und haben als Vorstandsteam in den letzten Jahren die richtigen Entscheidungen dafür getroffen, dass sich der FC so positiv entwickelt hat“, sagte Stefan Müller-Römer, Vorsitzender des Mitgliederrats. „Wir verbinden mit dem aktuellen Vorstandsteam die Hoffnung auf eine weiterhin sportlich und wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft des Vereins und wünschen uns, dass die Mitglieder das Vorstandsteam im Amt bestätigen.“

Wir hoffen auf das Vertrauen der Mitglieder

Werner Spinner zeigte sich erfreut und dankbar. „Wir sind sehr froh über die Entwicklung des FC seit 2012. Toni, Markus und ich haben mehrfach betont, dass wir unseren Weg mit dem 1. FC Köln noch nicht als beendet ansehen und für die Zukunft des Klubs gemeinsam mit unseren erfolgreichen Geschäftsführern Jörg Schmadtke und Alexander Wehrle gerne weiter Verantwortung tragen möchten. Wir hoffen auf das Vertrauen der Mitglieder des 1. FC Köln.“

Spinner, Schumacher und Ritterbach führen den 1. FC Köln als Vorstandsteam seit einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im April 2012 und wurden zuletzt im November 2013 auf der Mitgliederversammlung für drei Jahre gewählt.

Wie denkt Ihr über die bisherige Arbeit des Vorstands? Diskutiert mit!

Schlagworte: , ,
4 Kommentare
  1. Peter Hagental
    Peter Hagental says:

    Wirkt auf mich alles etwas gefährlich. Der Aufsichtsrat-Vorsitzende wird ohne richtige Begründung gefeuert. Herr Sieger hat doch ehrenamtlich, massgeblich an dem Wirtschaftlichen und Sportlichen Wiederaufstieg des FCs der letzten Jahre beigetragen. Klingt für mich alles nach einem internen Machtkampf und wenn niemand in dem Verein Spinner Kontra geben darf, wohin entwickelt sich dann der Club? Und jetzt auch noch in einem klar ehrenamtlich definierten Beruf Vergütung fordern..

    Es interessiert keinen weil der sportliche Erfolg da ist, aber was passiert wenn Schmadtke und Wehrle irgendwann weiter ziehen..

    Beginnt so langsam die Ära Overath 2.0?

  2. Nick
    Nick says:

    Nein. Da mach ich mir bei keinem Punkt Gedanken. Auch eine Vergütung halte ich für angemessen, bei dem Aufwand der hier betrieben wird. Wenn Wehrle und Schmadke irgendwann weiter ziehen, ist das halt so. Entweder haben wir dann Glück oder Pech mit den Leuten die da kommen werden… aber immer dieser Drang nach Chaos… sobald s gut läuft, wird bei jeder Kleinigkeit ein Drama herangezogen und schwarze Gewitterwolken ziehen auf…

  3. BM
    BM says:

    Das mit der Demission von Sieger ist für mich auch eine undurchsichtige und somit fragwürdige Geschichte, denn eine Person mit einer solch hohen (dazu noch kostenlosen) Kompetenz lässt man nicht einfach laufen. Es scheint also, reine Spekulation, auf höchster Ebene doch ziemliche Richtungsstreitereien zu geben. Andererseits gibt es zu diesem Vorstands-Trio aktuell keine Alternative. Die erstmalige Bezahlung für den Vorstand finde ich nicht schlimm, dies ist jedenfalls ehrlicher als z. B. die Konstruktion in Mainz, wo der Vorsitzende für „juristische Beratung“ rund eine Vier­tel­mil­li­on Euro kassiert.

  4. Godi
    Godi says:

    naja ehrlich gesagt auch wenn Sieger mit daran beteidigt ist den FC hoch gebracht zu haben sollte man schauen das nörgler und störer ausgemistet werden.Das merkt man nicht erst am ersten Tag.ich Denke das da schon öffters rumgezickt wurde und nun wurde es dem Spinner zu blöde und hat einen Schlusstrich gezogen um wieder Ruhe zu haben.Was die Medien da rein interpretieren oder die Fans DAS und genau DAS bringt UNRUHE wieder rein.Lasst die Leute ihren Job machen denn sie machen es gut ;)

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar