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Sané-Deal als Hängepartie: "Das wirkt merkwürdig"


Jörg Schmadtke ist zurück in Köln. Der Sportchef des 1. FC Köln hat seine Arbeit vor Ort wieder aufgenommen und kurbelt am großen Rad. Nach den Verpflichtungen von Marco Höger, Konstantin Rausch und Artjoms Rudnevs sollen schon bald die nächsten Neuen vorgestellt werden. Dass dies Salif Sané werden wird, daran zweifelt der 52-Jährige aktuell.

Köln – Die Nachrichten aus Hannover klingen nicht vielversprechend. 96-Präsident Martin Kind lässt keine Chance verstreichen, seine Zehn-Millionen-Euro-Forderung für den senegalesischen Mittelfeldspieler zu erneuern. Die Niedersachen wollen Kasse machen mit den 25-Jährigen.

Schmadtke findet Pokerspiel „merkwürdig“

Jörg Schmadtke. (Foto: JH)

Jörg Schmadtke. (Foto: JH)

Die widersprüchlichen Aussagen von Hannover 96 waren zwar schon entlarvend. Entgegen anders lautender Aussagen glaubt beim Absteiger niemand ernsthaft daran, dass Sané in der kommenden Saison tatsächlich für den Zweitligisten auflaufen wird. Doch für die kolportierten 3,5 Millionen Euro, die der Effzeh geboten haben soll, sind eindeutig zu wenig.

„Ich weiß nicht, ob die Aussagen aus Hannover ein Pokerspiel sind“, sagte Schmadtke am Sonntag dem GEISSBLOG.KOELN. „Von außen wirken sie aber merkwürdig.“ Der FC-Geschäftsführer geht aktuell von einer Hängepartie mit unklarem Ausgang aus. „Deshalb arbeiten wir mit zwei, drei anderen Denkmodellen und versuchen dort, Einigkeit zu erzielen.“

Ich denke nicht in der Kategorie ‚Wunschspieler‘

Klar ist aber, dass man mit Sané am weitesten ist: Die Geissböcke sind sich mit dem Spieler bereits einig. Sané hat seinen Wunsch zum Ausdruck gebracht, nach Köln wechseln zu wollen. Nun hält sich Schmadtke aber alle Möglichkeiten offen. „Ich denke nicht in der Kategorie ‚Wunschspieler'“, sagte Schmadtke. Sané mag dies inoffiziell zwar sein. Doch für den Fall, dass Schmadtke doch ein anderes Ass aus dem Ärmel zieht, soll dieser Spieler schließlich nicht nach einer B-Lösung aussehen.

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