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Stöger: "Wenn die Ablöse okay ist, verkaufen wir!"


Insbesondere Jonas Hector könnte für den Effzeh noch zu einer Schlüsselfigur in der Sommer-Transferperiode werden. Der Nationalspieler sprach nun im Rahmen des DFB-Trainingslagers offen über die Bühne Europameisterschaft. „Die EM schauen viele Scouts und Klubs. Das ist klar, da muss man nicht um den heißen Brei rumreden“, wird der 26-Jährige in der „BILD“ zitiert.

Schmadtke stellt klar: „Wir planen mit Jonas!“

Doch wer Hector kennt, weiß, dass für ihn gleiches gilt wie für Timo Horn zuvor. Es müsste schon ein besonderer Klub kommen, um den Linksfuß vom Effzeh loszueisen. Erstens, weil sich Hector in Köln beruflich wie privat wohl fühlt und dafür bekannt ist, sein privates Umfeld im Zweifel über den Beruf zu stellen.

Zweitens, weil der FC dank eines Vertrags bis 2018 ohne Ausstiegsklausel den Daumen auf Hector hat. Für Jörg Schmadtke ist die Sache daher klar: „Wir planen mit Jonas“, sagte der Sportchef zum GBK. Schließlich soll Hector aufgrund seiner Flexibilität auf dem Rasen zu einer der Schlüsselfiguren im Kader der nächsten Saison werden.

Diese Kombination können wir uns nicht erlauben

Doch Trainer Stöger weiß auch, dass in einem EM-Sommer alles möglich ist. Vor allem, sollte Hector eine starke EURO spielen. „Wir haben immer gesagt: Wenn die Ablöse okay ist, werden wir verkaufen. Das gilt weiterhin“, erklärte Stöger die allgemeine Marschroute des Klubs unabhängig der Personalie Hector. Wie bei Kevin Vogt verfahren, „können wir uns die Kombination aus Unzufriedenheit und verpassten Transfereinnahmen nicht erlauben“. Sollte Hector also doch das Traum-Angebot bekommen und ein Klub einen noch größeren Betrag als bei Yannick Gerhardt locker machen, wäre auch Hector nicht unverkäuflich.

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