,

Subotic statt Sané? "Er kann auch auf der Sechs spielen"


Neven Subotic zum 1. FC Köln? Diese Meldung ließ die Fans der Geissböcke am Mittwoch aufhorchen. Baggert der Effzeh tatsächlich am Innenverteidiger von Borussia Dortmund? Wie wäre ein Spieler der Marke Subotic für die Geissböcke zu finanzieren? Und hätten nicht eigentlich andere Positionen im Kader eine höhere Priorität? Nicht unbedingt.

Köln – Neven Subotic ist in der Bundesliga als Innenverteidiger bekannt. Bei Borussia Dortmund wurde er in den letzten Jahren nicht anders eingesetzt. Und auch in der Nationalmannschaft spielte der 27-Jährige eigentlich ausschließlich in einer Vierer- oder Dreierkette.

Man wird sehen, ob ein solcher Spieler darstellbar wäre

Ganz klar also: Als am Mittwoch begonnen wurde, über Subotic zu diskutieren, stellte sich nur die Frage: Braucht Köln dringend noch einen Innenverteidiger? Für Jörg Schmadtke eine Diskussion, die zu kurz greift. „Er kann definitiv beides spielen, nicht nur in der Innenverteidigung, sondern auch auf der Sechs“, sagte der Sportchef dem GEISSBLOG.KOELN.

Neven Subotic. (Foto: MV)

Neven Subotic. (Foto: MV)

Der FC-Geschäftsführer ließ zudem durchklingen, dass sich der 1. FC Köln tatsächlich mit dem Spieler beschäftigt. „Subotic ist eigentlich eine andere Liga. Der müsste sich mit anderen Klubs als mit dem 1. FC Köln befassen“, so Schmadtke. Ausschließen wollte er den Transfer aber nicht. „Man wird sehen, ob ein solcher Spieler darstellbar wäre.“

Ablöse für Sané und Subotic in ähnlicher Höhe?

Subotic auf der Sechs? Mit dieser Überlegung würde der Effzeh durchaus überraschen – und es wäre klar, welche zweite Option die Kölner für den Fall in der Hinterhand haben, dass Salif Sané doch nicht zu den Geissböcken wechselt. Der Spieler von Hannover 96 ist sich eigentlich schon mit Köln einig. Die Niedersachsen pokern dagegen um die Ablöse.

Hält Schmadtke im Sané-Poker nun mit Subotic als Ass im Ärmel dagegen? Zur kolportierten Ablöse von fünf Millionen Euro sowie zur Frage, ob Köln ein Gehalt wie das des Champions-League-erfahrenen Verteidigers stemmen könne, wollte sich der 52-Jährige nicht äußern. Klar ist aber, dass sich diese von der aus Hannover geforderten Summe nicht groß unterscheiden dürfte. Das Pokerspiel geht also in die nächste Runde.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar