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Der Hector-Plan: Erst der EM-Titel, dann auf die Sechs?


Wenn die Profis des 1. FC Köln am 10. Juli ins Trainingslager nach Bad Tatzmannsdorf fliegen, wird Jonas Hector in jedem Fall fehlen. Entweder, weil er bereits im Urlaub weilt, oder weil er bei der EM 2016 im Finale steht. Doch wenn er zurückkehrt, wird er gesetzt sein. Im defensiven Mittelfeld?

Köln – Ob Salif Sané oder Neven Subotic, die Diskussionen um die mögliche Besetzung der Doppel-Sechs beim Effzeh in der kommenden Saison gehen immer weiter. Klar ist nur eines: Nach den Abgängen von Yannick Gerhardt und Kevin Vogt ist aktuell nur ein Spieler auf dieser Position gesetzt: Kapitän Matthias Lehmann.

Lehmann gesetzt: So wichtig bleibt der Kapitän

Der 33-Jährige ist bei Trainer Peter Stöger der unangefochtene Anführer, bleibt auch in der kommenden Saison Kapitän. Und nach den stabilen Leistungen der letzten Saison dürfte der Österreicher wohl kaum auf seinen Leitwolf verzichten. Schließlich ist er als einziger im zentralen Mittelfeld übrig geblieben. Niemand kennt die taktischen Vorstellungen des Trainerteams besser.

Unter Peter Stöger wird Matthias Lehmann zum unumstrittenen Leitwolf. Nach dem Abgang von Miso Brecko wird der Routinier zudem Kapitän.

Unter Peter Stöger der unumstrittene Leitwolf: Matthias Lehmann. (Foto: MV)

Kein Wunder also, dass es aktuell nur darum geht, wer neben Lehmann auflaufen wird. Marco Höger, der Neuzugang? Salif Sané, der eigentliche Wunschkandidat der Kölner? Nun kam auch Neven Subotic hinzu, nachdem das Kölner Interesse am Dortmunder durchgesickert war und Sportchef Jörg Schmadtke dem GEISSBLOG.KOELN erklärte, dass der 27-Jährige nicht nur in der Innenverteidigung, sondern auch auf der Sechs spielen könne (mehr dazu hier).

Subotic als Bestätigung für die Dreierkette

Aber ist das wirklich so? Oder ist das Interesse an Subotic nicht viel mehr die Bestätigung, dass die Kölner in der kommenden Saison vornehmlich mit einer Dreierkette in der Defensive spielen wollen? Denn dann bräuchte der Effzeh dringend noch einen fünften Innenverteidiger, um die drei Positionen in der nötigen Qualität und Breite besetzt zu haben. Diese Dreierkette würde die Rolle eines weiteren Spielers verändern, der aktuell um die Krone in Europa kämpft: Jonas Hector.

Weiterlesen: Hector längst im Kölner Zentrum eingeplant

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