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Vier-Millionen-Gehalt: Lockt Payet Modeste nach London?

Dimitri Payet. (Foto: M.i.S.)

Dimitri Payet ist unzweifelhaft der Star der bisherigen EM 2016 in Frankreich. Der Offensivmann der Equipe Tricolore begeisterte mit zwei Toren und spielte sich damit bereits in den Fokus von Real Madrid. Doch der Franzose fühlt sich wohl bei seinem aktuellen Verein. Bei jenem Klub, der an Anthony Modeste interessiert sein soll: West Ham United.

Köln/London – Eigentlich hieß es aus China, ein Klub der neureichen Liga sei an Modeste interessiert. Doch nun ist aus England zu hören, dass auch der Klub aus dem Londoner East End am Stürmer der 1. FC Köln interessiert sei. Wie mehrere britische Medien berichten, hätten die „Hammers“ bei Modeste-Berater Pierre Frèlot angefragt.

Jubeln Modeste und Payet bald gemeinsam?

Wie der GEISSBLOG.KOELN erfuhr, soll der kommende Europa-League-Teilnehmer dem 28-jährigen Stürmer ein Jahresgehalt von vier Millionen Euro bieten. Das wäre mehr als eine Verdopplung des Gehalts, das Modeste in Köln bezieht. Kein Wunder, dass der Franzose ins Grübeln kam und deshalb versuchte, über seinen Berater die Ausstiegsklausel in seinem Vertrag zu aktivieren.

https://twitter.com/AModeste15/status/741371526629457920

Zumal Modeste mit Dimitri Payet bei West Ham auf einen Landsmann und Freund treffen würde. Mehrfach feierte Modeste bereits Payet via Twitter für dessen Auftritte bei der EM, schickte ihm Gratulationswünsche zum Nationalteam und teilte dessen Jubel-Postings. Jubeln Modeste und Payet bald gemeinsam? Letzterer wird zwar mit Real Madrid in Verbindung gebracht, hatte aber erst im Februar seinen Kontrakt bei den „Hammers“ bis 2021 verlängert. In London rechnet man mit einem Verbleib des ausgezeichneten Freistoß-Schützen und ist auf der Suche nach einem „Top-Stürmer, der uns 20 Tore pro Saison bringen kann“, bestätigte Trainer Slaven Bilic in der „Daily Mail“.

Der Poker ist eröffnet

Beim 1. FC Köln zeigen sich die Geschäftsführer weitgehend unbeeindruckt von den Spekulationen um die Zukunft ihres Top-Stürmers. Der Effzeh sitzt am längeren Hebel, da man am Geißbockheim davon überzeugt ist, dass die Ausstiegsklausel nicht rechtsgültig gezogen wurde und selbst ein Prozess vor Gericht kein anderes Ergebnis herbeiführen würde. Sportchef Jörg Schmadtke erklärte auf GBK-Nachfrage: „Ich bin davon überzeugt, dass Anthony Modeste in der kommenden Saison für uns spielen wird.“ Sollte Modeste aber tatsächlich einen Wechselwunsch hegen, dürfte Schmadtkes Aussage wohl als Beginn der Verhandlungen zu verstehen sein. Denn ohne Ausstiegsklausel wäre die Ablösesumme frei verhandelbar – und läge damit weit oberhalb der kolportierten sieben Millionen Euro.


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