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Kölns neue Schokoladenseite: Der starke linke Flügel

Am Samstag startet der 1. FC Köln in die neue Bundesliga-Saison. Die Vorfreude bei Spielern und Verantwortlichen ist groß. Besonders die linke Seite könnte in diesem Jahr eine echte Waffe der Geissböcke werden. Ein letztjähriger und ein diesjähriger Neuzugang machen es möglich.

Köln – Konstantin Rausch fehlte am Mittwoch zwar verletzungsbedingt beim Training, doch sein Wechsel nach Köln hat bereits eine Menge Steine ins Rollen gebracht. Der Linksverteidiger gehörte in der Vorbereitung zu den Gewinnern. Defensiv präsentierte sich der 26-Jährige sehr konzentriert, in der Offensive sorgte der Linksfuß immer wieder für Gefahr. Seine Stärke bei ruhenden Bällen zeigte er zudem bereits mit seinem sehenswerten Freistoßtor im Pokal gegen den BFC Preussen.

Rotation: Rausch schafft Platz für Hector

Die fehlende Durchschlagskraft bei Standards war ein Faktor, warum die Verantwortlichen „Kocka“ unbedingt in die Domstadt holen wollten. Doch es gab auch einen weiteren Grund: Der Effzeh ist auf der linken Seite nun so stark besetzt, dass Jonas Hector ohne Bedenken ins defensive Mittelfeld auf die linke Position der Doppel-Sechs rücken kann.

Konstantin Rausch im Training. (Foto: GBK)

Konstantin Rausch im Training. (Foto: GBK)

 

Rausch und Hector – zwei Linksfüße, die in der kommenden Saison wohl häufig gemeinsam auflaufen werden. Ein vielversprechendes Duo: Rausch verfügt mit seinen 26 Jahren bereits über jede Menge Bundesliga-Erfahrung. Auch in der Europa-League zeigte der Ex-Stuttgarter und Ex-Hannoveraner mit sieben Assists in 25 Einsätzen schon seine Qualitäten. Aktuell hat der Neuzugang aus Darmstadt im Duell mit Filip Mladenovic die Nase vorn.

Stöger plant mit Hector dauerhaft im Zentrum

Das wiederum erlaubt es dem deutschen Nationalspieler und EM-Helden Jonas Hector ins defensive Mittelfeld vorzurücken. Dort sollen seine Qualitäten noch mehr zum Tragen kommen. Der Linksfuß spielte bereits in der vergangenen Saison häufiger auf der Sechs. In der kommenden Spielzeit sieht Peter Stöger den 26-Jährigen, der seinen Vertrag beim Effzeh bis zum Jahr 2021 verlängert hat, dauerhaft auf dieser Position – als linken Nebenmann von Matthias Lehmann oder Marco Höger.

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