Alexander Wehrle und Jörg Schmadtke. (Foto: GBK)

Wohin mit den Millionen? So investiert der Effzeh

Wenn man die Einkäufe und Verkäufe gegenüber stellt, so hat der Effzeh mit Artjoms Rudnevs und Konstantin Rausch zwei Spieler ablösefrei geholt, die die ebenso ablösefrei wechselnden Dusan Svento und Philipp Hosiner eins zu eins ersetzten. Kevin Vogt brachte einen Betrag von rund zwei Millionen Euro, der in Marco Höger reinvestiert wurde. Bleiben also die Gerhardt-Millionen und jener Betrag, den der Effzeh ohnehin für Neuzugänge vorgesehen hatte.

Dickes Transferplus von rund zehn Millionen Euro

Bekannt ist: Wehrle und Schmadtke budgetieren seit ihren Dienstantritten in Köln die jeweiligen Etats für die Spielzeiten ohne Transfereinnahmen. Verkäufe wie der von Yannick Gerhardt generieren Gelder, die noch einmal “on top” gerechnet werden können. Zum Vergleich: Im Aufstiegssommer investierte der FC rund acht Millionen Euro (Zoller, Vogt, Osako, Svento, Pezsko, Kalas), generierte dagegen null Einnahmen. Im Folgejahr verkaufte der FC Anthony Ujah und Kevin Wimmer sowie weitere Spieler wie Daniel Halfar und erzielte so Transfereinahmen von weit über zehn Millionen Euro. Dem gegenüber standen Ausgaben (Modeste, Jojic, Bittencourt, Sörensen, Heintz), die nur knapp über den erzielten Einnahmen lagen. Wehrle bestätigte, dass man – alles gegen gerechnet – deutlich weniger investiert hätte als ursprünglich angenommen.

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Gleiches gilt nun für diesen Sommer. Erneut konnte der FC enorme Transfereinnahmen erzielen, indem Gerhardt ging. Stattdessen investierte Schmadtke lediglich circa 3,8 Millionen Euro in Sehrou Guirassy und eben jenen Betrag in Marco Höger, der durch den Verkauf von Kevin Vogt gedeckt wurde. Aktuell kann der 1. FC Köln also ein dickes Transferplus von rund zehn Millionen Euro verzeichnen – darin nicht eingerechnet, was die Geissböcke auch ohne den Gerhardt-Verkauf bereit gewesen wären, für Neuzugänge auszugeben.

Wir haben sie mit Kohle zugeschüttet. Da waren sie begeistert!

Schwimmt der 1. FC Köln nun also in Geld? Mitnichten. Der Grund: die teuren Vertragsverlängerungen der letzten Monate, die am Samstag in der Bekanntgabe neuer Deals mit Leonardo Bittencourt und Jonas Hector gipfelten. “Wir haben sie mit Kohle zugeschüttet. Da waren sie begeistert”, sagte Schmadtke anschließend mit einem Grinsen. Wissend, dass hinter diesen Worten zumindest ein Fünkchen Wahrheit steckt.

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