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Bittencourt: Liebesgrüße und Frotzeleien an Gerhardt

Leonardo Bittencourt und der 1. FC Köln freuen sich auf ein Wiedersehen mit Yannick Gerhardt. Am Samstag gastieren die Geissböcke beim VfL Wolfsburg, der vor der Saison rund 14 Millionen Euro an den Effzeh überwiesen hatte. Zwischen Gerhardt und seinen ehemaligen Kollegen gibt es bereits regen Kontakt.

Köln – Es ist wie jedes Jahr, wenn ein Spieler einen Verein verlässt und kurze Zeit später mit seinem neuen Klub auf den alten trifft. Manchmal sind die Begegnungen emotionaler, manchmal kühler. Wäre Gerhardt schon am zweiten Spieltag nach Müngersdorf zurückgekehrt, wäre es für den 22-Jährigen wohl gewesen, als wäre er nie weggegangen. So trifft man sich erstmals in Wolfsburg wieder, in Gerhardts neuem Zuhause, wo er schon jetzt Stammspieler ist.

Bittencourt kündigt Sieg-SMS an Gerhardt an

„Es ist schön, dass er dort schon Fuß gefasst hat und erfreulich, dass er zum Einsatz kommt“, sagte Trainer Peter Stöger am Dienstag und schob lachend hinterher: „Also, nicht falsch verstehen: erfreulich für ihn, nicht erfreulich für uns.“ Auf den Mittelfeldspieler muss Stöger seine Spieler nicht explizit hinweisen. Dessen Stärken sind wohlbekannt. Eher, so verriet Leonardo Bittencourt, wird es in den Tagen vor dem Spiel noch die eine oder andere Frotzelei geben.

„Mit Yannick habe ich regelmäßig Kontakt“, sagte Bittencourt. „Ich wünsche ihm natürlich das Beste und hoffe, dass er eine erfolgreiche Saison bei Wolfsburg spielt. Aber am Samstag soll er uns ruhig die drei Punkte überlassen. Das wird er dann von mir auch nochmal zu hören bekommen.“ Es wird also ein herzliches Wiedersehen werden zwischen Gerhardt und den Effzeh-Profis. „Wir vermissen ihn hier alle“, schickte Bittencourt Liebes-Grüße aus der Heimat nach Wolfsburg.

Man kann jede Mannschaft vorne attackieren

Vom Spiel selbst erwartet Bittencourt ein zähes Ringen gegen eine Mannschaft, die in der letzten Saison deutlich unter ihren Möglichkeiten geblieben war und nun aufgerüstet hat. „Wir wissen, dass die Wolfsburger im Angriff enorme Qualität haben. Dennoch haben sie defensiv die eine oder andere Lücke, die man bearbeiten kann.“ Wie in der Vorsaison, als den Geissböcken auswärts mit etwas Glück ein Dreier hätte gelingen können, wollen sich die Kölner also nicht verstecken. „Man kann jede Mannschaft vorne attackieren“, sagte Bittencourt mutig. „Auch Wolfsburg kann man es bereits in den ersten Minuten schwer machen.“ Auch, wenn er dabei einem guten Freund auf die Füße treten muss.


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