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Millionen-Segen für Köln: Neue Regel bringt viel Geld

In den Gesprächen mit potentiellen Ärmel-Sponsoren spielt der REWE-Deal eine wichtige Rolle. „Man muss die Möglichkeiten natürlich in Relation zum Hauptsponsor sehen“, sagte Wehrle. Doch nicht nur er, sondern auch die Verhandlungspartner wissen: REWE als Hauptsponsor und der 1. FC Köln verlängerten im Sommer 2014 ihre Zusammenarbeit. Damals war der Effzeh gerade aus der Zweiten Liga aufgestiegen, war noch weit von der aktuellen Erfolgsgeschichte entfernt.

Wir spüren, dass das Interesse am 1. FC Köln deutlich gestiegen ist

Über zwei Jahre später, im Herbst 2016, könnten die Geissböcke einen noch lukrativeren Deal abschließen, denn die Bedingungen haben sich verändert. Der Klub ist kein Aufsteiger mehr, hat sich in der Bundesliga etabliert und orientiert sich, wenngleich zaghaft, in Richtung europäisches Geschäft. Auch deswegen ist der REWE-Deal zwar ein Richtwert, aber auch ein Zeichen, dass der Effzeh seinen Markenwert deutlich gesteigert hat in den letzten Jahren.

Das empfindet auch Wehrle. „Wir spüren, dass das Interesse am 1. FC Köln deutlich gestiegen ist. Das freut uns natürlich“, sagte der Geschäftsführer, betonte aber: „Dieses Interesse war schon vor Saisonbeginn spürbar.“ Die Kölner wollen den Moment nutzen, die Verhandlungen erfolgreich führen, um in der kommenden Saison mit einem neuen Millionen-Betrag planen zu können.

Die Kluft zwischen kleinen und großen Klubs wird erneut vergrößert

Was ist finanziell also drin für den Effzeh? Wehrle hält sich noch bedeckt, doch das Potential liegt im unteren bis mittleren, einstelligen Millionen-Bereich. Zumindest für den 1. FC Köln. Während der FC Bayern bereits an der zweistelligen Millionen-Grenze kratzen könnte, wird der SV Darmstadt 98 wohl nur mit Mühe eine siebenstellige Summe erzielen können. Das Ende der Zentralvermarktung des Trikotärmels bedeutet also nicht nur eine Mehreinnahme für attraktive Klubs wie den Effzeh, sondern auch eine weitere Vergrößerung der Kluft zwischen kleinen und großen Klubs.


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