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"Das würde dem FC ein großes Stück Identität nehmen"

Kaum ein Spieler des 1. FC Köln könnte mehr Geissbock sein als Marcel Risse. Deswegen verwundert es auch nicht, dass sich 26-Jährige nicht nur zum Derby gegen Borussia Mönchengladbach Gedanken macht. 

Köln – Der GEISSBLOG.KOELN traf den Rechtsaußen und sprach mit ihm über Tradition, Vorbildfunktion und die gefährdete Identität des Effzeh, sollte es mit dem Ausbau des Geißbockheims tatsächlich nicht bald einmal voran gehen.

GBK: Herr Risse, es ist wieder Derby-Zeit. Was bedeuten Ihnen diese Spiele?
MARCEL RISSE: Man spürt es schon die ganze Woche. Jeder merkt, dass es ein besonderes Spiel ist. Jeden Tag steigt die Anspannung etwas mehr. Egal, ob man Zeitung liest, Radio hört oder sich abschottet, man weiß einfach, dass am Samstag das Derby steigt.

Es geht nur um die sportliche Rivalität

Auch, wenn es dieses Mal deutlich ruhiger zugeht im Umfeld. Man hat das Gefühl, dass das Derby sehr sachlich betrachtet wird, rein auf das Sportliche fokussiert.
Wenn es so bleibt, ist es doch um so schöner, oder nicht? Es geht doch eigentlich nur um das Sportliche, um die sportliche Rivalität. Wenn sich alles darum dreht, finde ich das sehr positiv.

Welche Erinnerung an ein Derby kommt Ihnen als erstes in den Sinn?
(überlegt) Mein erstes Derby für den FC gegen Fortuna Düsseldorf (1:1 in Köln in der Saison 2013/14). Es war das erste Mal, dass ich überhaupt für den FC in einem Derby auf dem Platz stehen durfte. Die Atmosphäre habe ich sehr genossen und in mich aufgesaugt.

Warum ist für Sie ein Kölner das Rheinische Derby etwas anderes als für Anthony Modeste oder Artjoms Rudnevs, die diese Rivalität nicht mit der Muttermilch aufgesogen haben?
Ob sie es genauso wahrnehmen wie ich, kann ich nicht sagen. Aber wir Kölner im Team sorgen natürlich dafür, dass jeder genau weiß, worum es geht. (lacht)

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