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Doch Wintertransfers? "Viel darf nicht mehr passieren"


Wird der 1. FC Köln doch noch im Winter auf dem Transfermarkt tätig werden? Bislang wollten die Geissböcke eigentlich auf Winter-Neuzugänge verzichten. Doch die Anhäufung an Verletzten lässt Sportchef Jörg Schmadtke und Trainer Peter Stöger über mögliche Alternativen nachdenken.

Köln – Wer Jörg Schmadtke in den vergangenen Wochen nach möglichen Transfers in der Winter-Periode fragte, bekam eigentlich immer die gleiche Antwort: Es sei nichts geplant, die Leistungen bewiesen, dass der Kader gut genug sei. An dieser Aussage hat sich grundsätzlich nichts verändert. Und doch muss Schmadtke unter Umständen umdenken.

Das kann sein, muss aber nicht sein

„Viel darf nicht mehr passieren“, sagte der Sportchef am Dienstag dem GEISSBLOG.KOELN. Damit bezog sich der 52-Jährige auf das Verletzungspech des 1. FC Köln. Mit 21 Feldspielern und drei Torhütern verfügen die Geissböcke über den kleinsten Kader der Liga. Nun fallen mit Timo Horn, Dominic Maroh, Matthias Lehmann und Leonardo Bittencourt vier Leistungsträger mindestens bis zur Winterpause aus.

Einzig bei Dominic Maroh ist der Heilungsverlauf vorhersehbar. Die Ausfallzeit bei einem Schlüsselbeinbruch ist deutlich einfacher zu prognostizieren als bei einer Bänderverletzung. Wird der Effzeh also doch noch mal auf dem Transfermarkt aktiv? „Das kann sein, muss aber nicht sein“, sagte Schmadtke. „Es hängt vom Heilungsverlauf ab. Mitte Dezember können wir mehr dazu sagen.“

Faustregel: zwei Mal vier bis sechs Wochen

Für Bittencourt (Bänderverletzung im Sprunggelenk) und Lehmann (Teilruptur des Innenbandes im rechten Knie) sowie Horn (Meniskus-OP) gilt zunächst einmal nur die Faustregel: vier bis sechs Wochen, bis alles verheilt ist, weitere vier bis sechs Wochen, bis die Stabilität wieder da ist.

Weiterlesen: Was den Ausschlag für Wintertransfers geben wird

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