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Fünf Sorgenkinder: Mahnende Worte von Trainer Stöger

Friede, Freude, Eierkuchen beim 1. FC Köln nach 18 Punkten aus neun Spielen und dem Achtelfinal-Einzug im DFB-Pokal. Doch für fünf Profis verlief der Saisonauftakt nicht wie erwünscht. Drei von ihnen stehen vor richtungsweisenden Wochen.

Köln – Marcel Hartel und Sehrou Guirassy haben sich in den letzten Monaten angefreundet. Die beiden Pechvögel des Sommers verbrachten einen Großteil der ersten zwei Saisonmonate gemeinsam in der Reha. Nun stehen sie wieder voll im Saft, suchen aber noch den sportlichen Anschluss. Anders sieht das bei Milos Jojic, Filip Mladenovic und Lukas Klünter aus.

Manchmal fällt es auf fruchtbaren Boden, manchmal nicht

Man könnte meinen, erfolgreiche Zeiten sind auch immer beschwerdefreie Zeiten. Doch eine erfolgreiche Mannschaft bedeutet für einen Kader von 24 Mann auch immer, dass einige wenige Spieler außen vor bleiben. Viele Gründe für Wechsel gab es beim 1. FC Köln trotz diverser Verletzungen in den letzten Monaten nicht. Und so blieben einige Spieler außen vor.

„Ich muss mich weniger mit den Spielern beschäftigen, die gut drauf sind, als mit denen, die nicht in der Startelf oder im Kader stehen“, sagte Peter Stöger nun. „Jeder hat seine eigene Geschichte. Wir versuchen ihnen klar zu machen, was ihnen gut tun würde, um näher an die Mannschaft heranzukommen. Manchmal fällt es auf fruchtbaren Boden, manchmal nicht.“ Ein positives Beispiel war zuletzt Pawel Olkowski, der sich längere Zeit hinter Frederik Sörensen hatte anstellen müssen. Dann warf ihn Stöger im Pokal gegen Hoffenheim rein, der Pole avancierte zum besten Mann auf dem Platz.

Jojic hat den Anschluss verloren

Anders lief es bislang bei Jojic. Nach einem Startelf-Einsatz in der ersten Pokal-Runde und drei Einwechslungen in der Liga, stand er auf Schalke in der Anfangsformation. Er enttäuschte und rotierte fortan über die Ersatzbank auf die Tribüne. Der Serbe hat den Anschluss verloren, macht im Training nicht den Eindruck, als wolle er sich mit aller Macht aufdrängen.

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