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Schlüsselspieler Osako: So wird er immer wichtiger


Yuya Osako ist ohne Zweifel die Überraschung der bisherigen Saison beim 1. FC Köln. Der Japaner hat sich mit starken Leistungen nicht nur zurück in die Startelf der Geissböcke gespielt. Der Angreifer zeigt als zweite Spitze neben Anthony Modeste genau die Qualitäten, die der Effzeh immer häufiger braucht.

Köln – Wie wichtig Osako am Samstag auf der Position neben Modeste im Sturmzentrum war, merkte man am meisten, als Osako nicht mehr da war. Peter Stöger hatte den 26-Jährigen nach dem Ausfall von Marco Höger ins zentrale Mittelfeld beordert und Artjoms Rudnevs neben Modeste gestellt.

Osako wirbelt in der Schnittstelle nach Belieben

Doch der Lette, in der Vorwoche in Gladbach noch ein wichtiger Bestandteil des Umschwungs im Derby zum 2:1-Sieg, konnte die Osako-Lücke zu keiner Zeit füllen. Nach einer Stunde, mit dem Wechsel, kam es zum Bruch im Kölner Spiel. Genau in der entscheidenden Schnittstelle zwischen Mittelfeld und Angriff, dort, wo Osako gerade in der ersten Halbzeit nahezu nach Belieben gewirbelt hatte, fehlte plötzlich die nötige Ballsicherheit.

Stöger hätte für den verletzten Höger auch Youngster Salih Özcan bringen können. Doch der FC-Coach entschied sich für die gleiche Variante wie in der Vorwoche. „Unsere Idee war einfach: Wir wollten Rudi, der uns in der Vorwoche gegen Gladbach gut unterstützt hat, eine Chance geben“, sagte Stöger. „Yuya war super im Spiel, und da defensiv nicht so wahnsinnig viel zu tun war, haben wir gesagt, dass wir einen Offensiven dazu stellen.“

Ohne Osako fehlt die Ballsicherheit in der Spitze

Die vermeintlich offensivere Variante stellte sich schnell als die falsche heraus. Rudnevs und Modeste konnten vorne die Bälle nicht mehr festmachen, die Jonas Hector und Osako verteilten. Plötzlich war das entscheidende Puzzlestück im Kölner Angriffsspiel weg. Und damit auch die Gefährlichkeit im Spiel nach vorne und die Sicherheit während des Ballbesitzes.

Weiterlesen: Osako als Mittel gegen den Fluch der guten Tat

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