Bester Kölner gegen Augsburg: Yuya Osako. (Foto: MV)

Schlüsselspieler Osako: So wird er immer wichtiger

Das Spiel war ein Lehrbeispiel für Osakos neue Rolle beim 1. FC Köln. Es demonstrierte, warum der Japaner inzwischen zu einem Schlüsselspieler im Effzeh-System geworden ist. Längst spielen die Geissböcke nicht mehr nur lange Bälle auf Modeste, der diese dann ablegt, verlängert und selbst verarbeitet. Auch auf dem direkten Weg zum Tor wird nicht mehr nur Modeste im Strafraum gesucht. Osako zeigte gegen Augsburg, dass er ein hervorragender Wandspieler ist, ball- und passsicher, mit Lösungen auch auf engem Raum. Genauso traut er sich inzwischen ins Eins gegen Eins zu gehen und selbst den Abschluss zu suchen.

Die Mannschaften schauen vermehrt, was dich auszeichnet

Stöger gestand hinterher, “dass wir in der zweiten Halbzeit vorne die Bälle nicht mehr so gehalten haben”. Das lag zwar einerseits an den besser formierten Augsburgern. Andererseits aber wurde deutlich, dass Osako und Rudnevs gänzlich unterschiedliche Stürmertypen sind. Während dem Letten der Raum fehlte, um seine Laufstärke bei schnellen Angriffen auszunutzen, blühte Osako im engen Spiel zwischen der FCA-Viererkette und dem tief stehenden Mittelfeld des Gegners auf.

Obwohl es am Ende nicht zum Sieg reichte, dürfte die Erkenntnis über Osakos Rolle im FC-System ein Gewinn sein. Vielleicht noch mehr, da sich aufgrund des Kölner Erfolgs vermehrt die Gegner darauf einstellen, den 1. FC Köln kommen zu lassen. “Wenn du in der Tabelle oben stehst, kann es natürlich passieren, dass die Mannschaften vermehrt darauf schauen, was dich eigentlich auszeichnet”, verwies Stöger auf den Fluch der guten Tat.

Es ist scheißeschwer, 90 Minuten lang richtig gut zu spielen

Doch Osako könnte gerade deshalb ein wichtiger, spielerischer Schlüssel sein, um künftig dem Ziel näher zu kommen, immer besser mit solchen Gegnern klarzukommen. “Wir sind noch nicht soweit, dass wir einen Gegner 90 Minuten an die Wand spielen können”, sprach Stöger das wenig Überraschende, wenngleich Wichtige aus. “Es ist ganz einfach scheißeschwer, 90 Minuten lang richtig gut gegen einen Bundesligisten zu spielen.” Man könne eben nicht immer die richtigen Lösungen finden. Doch mit Osako neben Modeste haben die Kölner nun definitiv eine Option mehr in petto.


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