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Ex-Kölner Golobart schießt gegen Schmadtke


Roman Golobart hat sein Aus beim 1. FC Köln wohl noch nicht verkraftet. Der Spanier, der zwischen 2013 und 2015 bei den Geissböcken unter Vertrag stand, aber sich nicht durchsetzen konnte, teilte nun gegen Sportchef Jörg Schmadtke aus.

Köln – Die „Mammut-WM“ 2026 als Vorlage für einen Seitenhieb gegen den ehemaligen Chef, damit hätte man beim Effzeh wohl nicht gerechnet. Doch Jörg Schmadtkes Aussage, eine aufgeblasene Fußball-Weltmeisterschaft sei „idiotisch“, hat Roman Golobart genutzt, um dem FC-Geschäftsführer einen reinzuwürgen.

Via Facebook stellte Golobart Schmadtkes Aussage der von Martin Schmidt gegenüber. Der Mainzer Coach hatte gesagt: „Ich denke, dass jeder die Chance haben muss, bei so einem Turnier dabei zu sein.“ Golobarts bissiger Kommentar: „Schmadtke mag es nicht, jemandem eine Chance zu geben, Herr Schmidt!“

Kritik via Facebook. (Foto: facebook.com/golobart4)

Kritik via Facebook. (Foto: facebook.com/golobart4)

Der GEISSBLOG.KOELN fragte bei Schmadtke nach, der sich ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte. Sich äußern wollte der Geschäftsführer aber nicht. Golobart war im Sommer 2013 nach Köln gewechselt, stand unter dem damals neuen Coach Peter Stöger sogar in den ersten beiden Partien in der Anfangsformation. Überzeugen konnte der Spanier aber nicht und fand sich in der Folge nur noch auf der Bank wieder.

Zwei Last-Minute-Einwechslungen und einen letzten Startelf-Einsatz am 34. Spieltag später folgte die Verbannung in die Zweite Mannschaft, eine Leihe nach Aue und schließlich die Flucht zurück ins Heimatland. Dort spielt Golobart inzwischen bei Real Murcia in Liga drei, seine Zeit beim Effzeh scheint er aber noch nicht völlig überwunden zu haben.

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