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"Neuer Versuch": So soll Jojic in die Spur finden


Kriegt er doch noch die Kurve beim 1. FC Köln? Milos Jojic kämpft um seine letzte Chance bei den Geissböcken. Nachdem sein Kumpel Filip Mladenovic den Klub wieder verlassen hat, startet der 24-Jährige in der Winter-Vorbereitung einen weiteren – vielleicht letzten – Versuch sich durchzusetzen.

Köln – Am Dienstag gab es das Vier-Augen-Gespräch. Milos Jojic und Peter Stöger trafen sich und besprachen, wie es weitergeht mit dem Serben beim Effzeh. „Wir hatten ein klares, kurzes Gespräch in sehr angenehmer Atmosphäre“, bestätigte der FC-Coach. „Wir starten einen neuen Versuch.“

Wir planen ihn im Zentrum auf der Acht ein

Dieser sieht zunächst einmal ganz einfach aus: Jojic wird in den drei Testspielen vor dem 17. Spieltag am 22. Januar in Mainz seine Einsatzzeit bekommen. Und zwar nicht, wie in den letzten Monaten, auf der Position, die gerade frei ist, oder auf der klassischen Zehn, die es aber eigentlich gar nicht gibt im aktuellen Kölner Spielsystem. Stögers Ansage: Jojic soll nicht mehr auf seine Rolle als Zehner festgenagelt werden, sondern eine feste Position im bestehenden System bekommen, entweder auf Außen oder im Zentrum.

Peter Stöger mit Milos Jojic. (Foto: GBK)

Peter Stöger mit Milos Jojic. (Foto: GBK)

„Wir planen ihn im Zentrum auf der Acht ein. Das werden wir uns anschauen“, sagte Stöger. Genauso soll Jojic die Chance bekommen sich auf einem der Flügelpositionen zu zeigen. Deshalb nutzte Stöger das Gespräch mit dem Serben, ihm noch einmal die taktischen Aufgaben dieser Positionen aufzuzeigen. Das Ziel: den Serben so hinzubekommen, dass er zumindest wieder eine Alternative ist. Denn seit Ende September 2016 bestritt Jojic keine Minute Bundesliga mehr. Er war raus.

Die Konkurrenz ist auf allen Positionen groß

Ob sich dies nun auf der Acht oder auf Außen ändern wird? Im Zentrum auf der Acht sitzen ihm wahlweise Jonas Hector, Marco Höger oder Salih Özcan vor der Nase. Kapitän Matthias Lehmann wird den Konkurrenzkampf im Mittelfeldzentrum nach seiner Gesundung weiter anheizen. Fünf Spieler für zwei Positionen – da wird sich Jojic strecken müssen. Genauso wie auf den Außen, wo ihm eigentlich das Tempo fehlt und wo mit dem wiedergenesenen Leonardo Bittencourt und dem Neuzugang Christian Clemens sowie Simon Zoller und Konstantin Rausch als Back-up ebenfalls erhebliche Konkurrenz herrscht.

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