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So wollen Clemens und der Effzeh die Mainzer knacken

Christian Clemens wohnt noch im Hotel, fühlt sich aber schon wieder angekommen beim 1. FC Köln. Der Neuzugang trifft mit den Geissböcken direkt im ersten Pflichtspiel auf seinen Ex-Klub Mainz 05. Niemand beim Effzeh kennt den Gegner so gut wie er.

Köln – Wirklich eingewöhnen musste sich Clemens nicht, dreieinhalb Jahre nach seiner Rückkehr ans Geißbockheim. „Es kommt mir vor, als ob ich schon wieder länger hier wäre“, sagte Clemens am Mittwoch. Nach zwei Jahren ist Mainz nennt er das direkte Wiedersehen mit den 05ern „kurios“, die Vorfreude ist groß, das Ziel klar: drei Punkte.

Jetzt geht es darum, es umzusetzen

Clemens ist zuversichtlich, dass es mit dem Dreier – es wäre der erste FC-Sieg seit dem Derby-Erfolg in Mönchengladbach im November – klappen kann. „Wir müssen vor allem auf ihre Konter aufpassen. Das habe ich selbst miterlebt“, warnte Clemens. „Aber hinten sind sie anfällig, das müssen wir ausnutzen.“ Insbesondere bei langen Bällen auf die offensiven Außenpositionen zeigte sich Mainz in der Vergangenheit immer wieder anfällig. Dort, wo Clemens also am Sonntag auf seiner rechten Seite für Gefahr sorgen soll.

In der Abstimmung mit seinen Mitspielern sei er schon weit, meinte Clemens. „Ich schaue mir auch Spiele an, weiß, wohin Tony Modeste die Bälle hin haben will“, so der Rechtsaußen. „Das funktioniert schon ganz gut.“ In den Testspielen fand Clemens den Franzosen bereits mehrfach mit guten Flanken, alleine Tore wollten noch nicht daraus resultieren. Auch deswegen meinte Trainer Peter Stöger wohl auch über den Neuzugang: „Ich will nicht sagen, dass ich mit ihm zufrieden bin, wenn die Liga noch nicht begonnen hat“, so der Österreicher. „Aber das, was wir uns von ihm erhofft haben, haben wir schon gesehen. Jetzt geht es darum, es umzusetzen.“ Und dafür gibt es wohl keinen besseren Auftakt als gegen den ehemaligen Arbeitgeber.

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