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Wie bitte? RB Leipzig laut Studie beliebter als der Effzeh

Vertraue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast! Laut einer neuen Studie soll RB Leipzig unter den deutschen Fußballfans beliebter sein als der 1. FC Köln. Zur Messung der Popularität wurden 1000 Bundesliga-Interessierte zwischen 14 und 59 Jahren befragt.

Köln/Leipzig – Die Zahlen lesen sich aus Kölner Sicht wie ein schlechter Scherz. Laut einer Studie des Forschungs- und Beratungsunternehmens Nielsen Sports nannte zwar wenig überraschend ein Viertel der Befragten den FC Bayern München als beliebtestes Bundesliga-Team (25,6 Prozent). Borussia Dortmund (19%) und Borussia Mönchengladbach (5,3) folgten dahinter.

Faktor Ost oder eine Frage der Stichprobengröße?

Doch laut dieser Umfrage ist RB Leipzig bereits das siebtbeliebte Team in Deutschland. Es liegt mit 3,9 Prozent sogar noch vor dem 1. FC Köln (3,6 Prozent), die Geissböcke folgen auf Rang acht. Am Ende des Feldes der unbeliebtesten Vereine liegen Hoffenheim, Wolfsburg und Ingolstadt. „Für Fußball-Anhänger sind neben dem Sportlichen auch Faktoren wie eine seriöse Vereinsführung oder ein skandalfreies Auftreten der Spieler abseits des Platzes wichtig“, nahm Jan Lehmann, Geschäftsführer des Unternehmens, Stellung.

Seriöses Auftreten und ein halbes Jahr Erfolg sollen demnach ausgereicht haben, um sich in Deutschland vom Fußball-Staatsfeind Nummer eins zum beliebten Emporkömmling gewandelt zu haben. Spülte der „Faktor Ost“ die Leipziger in der Tabelle nach vorne? Oder lag es an der geringen Summe aller Befragten? Zum Vergleich: In einer Studie der Technischen Universität Braunschweig im Juli 2016 waren die Sympathiewerte aller 36 Erst- und Zweitliga-Klubs ermittelt worden. Dazu waren immerhin 4.122 Personen befragt worden. Der unsympathischste Klub in diesem Ranking: RB Leipzig. Allerdings hatte in diesem Ranking auch der FC Bayern sehr schlecht abgeschnitten, Borussia Dortmund hatte auf Platz eins gelegen, Köln auf vier.

Das vollständige Nielsen-Ranking

1. FC Bayern München 25,6
2. Borussia Dortmund 19,0
3. Borussia Mönchengladbach 5,3
4. FC Schalke 04 4,5
5. Hamburger SV 4,5
6. SV Werder Bremen 4,0
7. RB Leipzig 3,9
8. 1. FC Köln 3,6
9. Eintracht Frankfurt 3,3
10. Hertha BSC 2,7
11. SC Freiburg 1,3
12. 1. FSV Mainz 05 1,0
13. SV Darmstadt 98 0,9
14. Bayer 04 Leverkusen 0,8
15. FC Augsburg 0,7
16. TSG 1899 Hoffenheim 0,6
17. VfL Wolfsburg 0,4
18. FC Ingolstadt 0,2

Wie denkt Ihr über das Ranking? Diskutiert mit!

32 Kommentare
    • R.S.
      R.S. says:

      @Ricky: Ja, das kann sein! Ich habe schon woanders hier geschrieben, RBL macht vieles ebenso gut oder besser als die Konkurrenz. Offensichtlich nehmen sie bei PR-Arbeit den FCB als Vorbild :-) An sich nichts Neues, schlimmer für mich ist das, was @Michael schon geschrieben hat:

      Der geschätzte Geissblog braucht eine unseriöse Umfrage (Studie ≠ Statistik ≠ Umfrage), um einen neuen Beitrag unter einem reißerischen Titel zu produzieren. Nach der „Golobart-Sensation“ schon die Zweite in der kurzen Zeit. Geht es wirklich nicht anders?

  1. David
    David says:

    Bei 1.000 Befragten kann man zu 95% sicher sein, dass der Wert von RBL zwischen 2,7 und 5,1% liegt, bei regionalen Auswertungen wird die Aussagekraft also schnell relativ dünn. Beim FC liegt das Konfidenzintervall dann bei +/- 1,15 Prozentpunkten – innerhalb dieser Range ist alles Zufall, d.h. etwa ein Level. Grundsätzlich wäre es natürlich interessant, die genaue Fragestellung zu erfahren – Beliebtheit ist nicht gleichzusetzen mit Fan-Identifikation.

    • Koelschlenny
      Koelschlenny says:

      Ja, das Grundwissen in Statistik, welches du ansprichst, sollte man nicht außer Acht lassen.

      Dazu kommt, dass nur eine Einfachnennung möglich war, d.h. genau 39 der Befragten nannten RBL als Lieblingsklub, genau 36 Befragte den Effzeh. Das heißt, dass Überkreuzsympathien nicht mit untersucht werden (wenn Leipzig bei 39 Teilnehmern auf 1 landet und bei weiteren 900 auf 18, während der Effzeh nur bei 36 Teilnehmern auf 1 landet, aber bei vielen anderen auf 3-10) und eben die Streuung naturgemäß sehr groß ist.

      Ich würde diesem Ranking keine weitere Aufmerksamkeit zukommen lassen.

  2. Michael
    Michael says:

    Der reißerische Titel ist traurig, da hier das Niveau in der Regel höher ist als bei der Boulevardpresse nebenan.

    Abgesehen von statistischen Fragestellungen, die schon angesprochen wurden, habe ich das Gefühl, dass viele Fußballfans und -interessierte mal den Blick aus ihrer Blase heraus wagen sollten – möglicherweise inklusive des Autors.

    Mag ja sein, dass RB Leipzig wie kaum/kein anderer Profiverein für die Kommerzialisierung des deutschen Profifußballs steht. Andererseits sind andere Mannschaften – auch der FC – weitaus mehr Unternehmen als ‚lokaler Sportverein mit Profimannschaft‘. Das mit der Tradition mag man ja gut finden, aber letztlich ist das zu einem erheblichen Teil Marketing – auch in Köln.

    Für einige steht RBL daher eben auch für einen Aufwärtstrend im ostdeutschen Fußball, für einen ‚modernen Underdog‘ und für einen Verein, der vieles in der Nachwuchsförderung und lokalen Arbeit richtig gut macht – als Unternehmen, nicht als Marketingvehikel (die Ironie…). Davon können Bayer und Co. nur träumen.

    Und der FC? Der kommt noch immer aus Köln – eine der gefühlt unbeliebtesten deutschen Großstädte (wenn man mit Menschen außerhalb des Rheinlandes spricht wird einem dies schnell klar).

    Von daher, alles halb so wild.

    gez. gebürtiger Kölner und jahrezehntelanges FC-Mitglied

  3. Klio
    Klio says:

    An der Zahl der Teilnehmer (1.000 zu 4.122) liegt das unterschiedliche Ergebnis der Studien sicher nicht. Einen Riesenunterschied macht es bei einer Befragung aber, ob man jeden Verein bewerten oder sich für einen „Lieblingsverein“ entscheiden soll. Mal extrem gesagt: Wenn nur ein Favorit benannt werden darf, kann z.B. ein Verein, den 96 % der Befragten am wenigsten mögen, mit 3,9 % Siebter der Beliebtheitsrangliste werden. Bei der Studie der TU Braunschweig wurde (soweit ich weiß) nach sehr viel mehr als dem einen Favoriten gefragt.

    Wenn die o.g. Studie nur nach dem einen Lieblingsverein gefragt hat und regional ausgewogen angelegt wurde, ließen sich 3,9 % (also 39 Teilnehmer von 1000), die für den einzigen ostdeutschen BL-Verein stimmen, schon erklären. Ca. 20 % der Deutschen lebt in Ostdeutschland – da wären unter 4 % nicht wirklich ein guter Wert. Letztlich sollte man statistische Werte nie zu hoch einschätzen; schon mal gar nicht, wenn man nicht weiß, wie die Studie angelegt war.

    Falls Leipzig aber wirklich an Beliebtheit gewinnen sollte, kann man sich aber sicher bei denen bedanken, die mit feindseligem Aktionismus geradezu Sympathiewerbung für das Marketingprojekt RB betreiben: geworfene Bullenköpfe oder Farbbeutel, Sitzblockaden, beleidigende Spruchbanner, … Außerhalb der Hardcore-Fanszene bringt sowas dem „Angegriffenen“ nur Sympathiepunkte. Zudem bringt es RB das, was jede Marketingaktion braucht, frei Haus: Aufmerksamkeit.

    Neben den ganzen Aktionen hat man durch Dauerpfeifen gegen die Leipziger die Mannschaft wahrscheinlich noch zusammengeschweißt und besonders motiviert. Lasst dieses Marketing einfach ins Leere laufen.

  4. KoschiOlaf
    KoschiOlaf says:

    @Michael
    Also ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber das ist ja der dämlichste Kommentar den ich hier bisher gelesen habe.
    Ich glaube du solltest mal aus deiner Blase heraus treten……
    Ich möchte dich jetzt nicht beleidigen, aber mit Leibzig moderner Underdog und Köln unbeliebteste Großstadt kann ich nur sagen dir fehlen 50 Cent zum Euro.
    Ich will hier auch jetzt nicht mit unzähligen Gegenargumente kommen und dich beleidigen, aber gut das du hier keine Artikel schreibst!!!
    gez. In Porz 1968 geboren Effzeh Mitglied im Emsland aufgewachsen SV Meppen Fan (Gruß an Toni) FC St. Pauli Sympathisant seit 1978 das soll Beweis genug sein das ich mich mit Underdogs und Menschen außerhalb des Rheinlandes auskenne.

  5. Swen
    Swen says:

    Ich kann die Aufregung nicht verstehen. In einer Stadt, wo es Bier aus Reagenzgläsern gibt, ist es auch mit anderen Dingen nicht weit her. Ich denke da an einen sogenannten Karneval. Geht bitte einfach arbeiten, gleicht euren NRW Landeshaushalt aus. Viele Grüße an Frau Kraft.
    Wenn dies alles erledigt ist könnt weiter über RBL herziehen. Viele Grüße aus Sachsen

  6. KoschiOlaf
    KoschiOlaf says:

    Tschuldigung das ich Leipzig falsch geschrieben habe.
    Freudscher Verschreiber wegen Leibnitz.
    Geht mir hier irgendwie auf den Keks.
    Habe deinen Verein garnicht bewertet!
    Nur Underdog und RBL das passt ja nun garnicht.
    Underdog laut Duden
    [sozial] Benachteiligter, Schwächerer; jemand, der einem anderen unterlegen ist.
    Und zu Swen mit dem ganz weichen Keks.
    Irgendwie bekommst du hier irgendetwas ganz durcheinander- hier geht es um Fußball – Hallo McFly jemand zuhause!!!
    Wenn es hier aber darum geht zu untermauern warum ihr euern Brauseclub so lieb habt, dann steht doch dazu.
    Das ihr Erflogfans seid und keine Fans.
    Das euch egal ist wie….. Hauptsache Erfolg.
    Mir muss hier keiner erzählen das Bundesligaclubs Wirtschaftsunternehmen sind und ich will hier auch nicht einen auf Moralapostel machen.
    Aber RBL sowie Bayer und auch Wolfsburg ihr seit Clubs die nur da sind wo sie sind mit der Kohle von großen Konzernen.
    Toll herzlichen Glückwunsch was für eine Leistung.
    Für das eigene Selbstbewusstsein ist es ja schön einfach Fan von erfolgReichen Club zu sein.
    Darum gibt es ja in jeder Region jede Menge Bayern Fans.
    Vielleicht einfach nur eine Charakter Frage?
    Freut euch das ein Österreichischer Brause Milliarder blühende Fußball Landschaften schenkt und verspricht.
    Aber ich will hier ja jetzt nicht Politisch werden…..so mit aus eigener Kraft.
    Ich geh jetzt schlafen….muss morgen arbeiten.

  7. RBl
    RBl says:

    Katja,

    Dann muss der Westen auch mal die Reparationsleistungen an den Osten zurück zahlen, die hier geleistet wurden nach dem Krieg.
    Wenn schon Geschichte dann richtig.
    Und für alle die es noch nicht wussten, auch im Osten wurde seit 1990 der Soli bezahlt.

    Aber einfach mal lesen und nicht nur sinnlos kommentieren.

    • Koelschlenny
      Koelschlenny says:

      Wenn du deiner eigenen Empfehlung Folge leisten würdest („lesen und nicht nur sinnlos kommentieren“), dann wüsstest du, aus welcher Ecke die Provokation zu Katjas Beitrag kam. Und da wir hier keine Geschichtsstunde sind, sind mir die ganzen Finanzgeplänkeleien herzlich egal. Schließlich gehts hier um Beliebtheit im Fußball ♡

    • Valle
      Valle says:

      Interessant, dass der belangloseste Artikel so dermaßen die Gemüter erhitzt, dass hier jetzt sogar eine Wiedervereinigungsdebatte angestoßen wird. Überhaupt den NRW-Landeshaushalt oder den Solidaritätszuschlag ins Spiel zu bringen, lässt in mir die Frage aufkommen ob es hier noch um Fußball geht.

      Zur Politik nur noch eins: Wir sollten alle froh über die Wiedervereinigung sein, auch wenn die Welt heute komplizierter ist, und sich so manch ein Nostalgiker sich nach den einfachen Antworten von froher sehnt.

      Platz für Kritik an der Umsetzung (der wiedervereinigung) im einzelnen gibt es sicher, aber hier in der Kommentarleiste eines Fanblogs, mit undifferenzierten Anfeindungen sich gegenseitig den Miesepeter zuzuschieben, ist doch echt zum kotzen, zumal der Effzeh nicht den NRW Finanzminister stellt und der Soli nicht in die Transferkasse von Ralf Rangnick fließt. Da passt das Heinrich Heine Zitat besser denn je „Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht“

      Red Bull Leipzig hat mit Sicherheit noch nicht so viele treue Fans wie der Effzeh, hat aber ein ganz abderes Potenzial als Wolfsburg Hoffenheim oder Leverkusen. Auch bei der Standortwahl hat Red Bull hervoragende Arbeit geleistet. Das Köln und das Wesen der Stadt unbeliebt ausserhalb vom Rheinland ist, höre ich zum ersten mal und ich habe Freunde und Bekannte in Flensburg Hamburg Rostock, Berlin, Dresden Frankfurt Freiburg Stuttgart und viele weitere. Gelsenkirchen würden jetzt zum Beispiel die wenigsten als Perle betrachten, aber treue Schalke Fans findet man überall im Land und in der Welt. Genauso haben die Fohlen bis heute eine starke überregionale Strahlkraft aber keine möchte unbedingt in Mönchengladbach wohnen. Als kölscher Jung, der in Süddeutschland lebt höre ich immer wieder von Stuttgart und Freiburg Fans wie gerne sie zu Auswärtsspielen nach Köln reisen und wie einmalig sie die Stimmung im Müngersdorfer Stadion finden.

      Ich habe mal mit einem Kollegen aus Hamburg der seit 40 Jahren HSV Fan ist darüber Philosophiert. Als echter Fussball-Fan hast du dir deinen Verein nicht ausgesucht. Klar würde man dann die Bayern nehmen. Keinem macht es Spaß zu sehen wie deine Jungs unten auf dem Platz verlieren. Trotzdem bleibt man dem Verein Treu und stellt sich gar nicht die Frage ob es einen anderen geben könnte. Ich kenne ein paar Leute aus Düsseldorf deren Herz für Fortuna Düsseldorf schlägt. Die haben die ganze Talfahrt von BL bis in die vierte Liga (und wieder zurück in die zweite) mitgemacht und würden sich doch niemals die Frage stellen ob sie jetzt nicht lieber zu den Bayern halten oder zum BVB oder Schalke (wär ja nicht weit weg). Ich bin seit ich denken kann Fan des 1.FC Köln und seit dem waren wir Underdog. Ich erriner mich noch wie mir als 11 Jähriger eine Träne über die Wange lief als wir das erste mal abgestiegen sind. Voller begeisterung habe ich als Kind den Älteren zugehört wie sie erzählt haben vom Double und von den Pokalfights aus den Sechziger Siebziger Jahren. Diese Zeiten sind lange vorbei und trotzdem läuft es dir heiß und kalt den Rücken runter wenn du Samstags um kurz vor halb vier im Rhein Energie Stadion stehst und deinen Schal hin die höhe hälst und die Hymne angestimmt wird, oder nach dem Spiel Kasalla Bläck Föös oder BAP zu hören ist und noch e rievkoche verdrücke. Der Effzeh ist einfach ein Stück Kultur was ich mir ( und das selbst wenn ich es wollte) nicht von einer beschissenen Umfrage madig machen lasse. Schön das es im Moment sportlich so gut läuft, aber der 1.FC Köln ist mehr als das sportliche. Selbst wenn die Bundesliga irgendwann nur noch aus Retorten Clubs bestehen sollte, die in erster Linie nur der Marketingabteilungen von Großkonzernen dienen, und Traditionsclubs nur noch in der 3. Liga vertreten sind werde ich meine Liebe für diesen Verein nicht mal ein bisschen weniger werden.

      • Pitter
        Pitter says:

        Danke für diesen Beitrag!

        Du hast dabei meine absolute Zustimmung. Mir hat es schon in den Fingern gejuckt, etwas ähnliches zu schreiben. Bei mir wäre es jedoch nicht so ausführlich und vermutlich auch nicht ganz so treffend geworden.

        Ich finde es dennoch erstaunlich, dass hier nur ein Bericht über das Projekt aus Leipzig erscheinen muss und direkt all deren Sympathisanten aus ihren Löchern gekrochen kommen. Es ist schon sehr bemitleidenswert, dass die offensichtlich nichts besseres zu tun haben, als den ganzen Tag das Internet zu durchforsten, um bei jedem gefunden Artikel rumzutrollen. Besonders peinlich wird es, wenn sie dann auch noch behaupten Fans oder gar Mitglieder des FC zu sein (siehe z.B. ‚Michael‘).

        Mit den Leipzigern, mit denen ich persönlich zu tun hatte, habe ich bisher eigentlich durchweg positive Erfahrungen gemacht. Durch die Kommentare der Dosen-Anhänger im Internet, kriegt man aber irgendwie den Eindruck, dass man dort in den Schulen nur Singen und Klatschen lernt…

    • Klappskalli
      Klappskalli says:

      Das war ein alter Logistikmillionär. In seinem Wagen für Volk wurden seine Kumpels entdeckt. Der eine schmiss sich Pharmapillen ein, der 2. spielte an seiner Software und der letzte Greiß pfiff sich Energydrink rein.Den Opa mit dem Hörgerät haben sie letzte Saison rausgeschmissen.

  8. BÄRBELCHEN
    BÄRBELCHEN says:

    Darf ich mal in die Runde der echten FC-Fans fragen: Wer von Euch treibt sich regelmäßig in den Foren anderer Clubs herum?

    Ich nicht. Ich habe gar keine Zeit dazu. Und hätte ich mehr Zeit, würde ich sie auf den Effzeh verwenden, aber doch nicht ernsthaft, um in den Foren anderer Clubs oder Projekten zu stänkern.

    Kommt Euch das nicht seltsam vor, dass hier plötzlich so „viele“ Leipziger offen oder verdeckt agitieren?! Verdeckt bezieht sich auf die, die den Hinweis, wie lange sie FC-Fans seien, voranstellen, und dann erst abledern. Ich finde das äusserst bemerkenswert. In dieser (vermeintlichen) Anzahl taucht hier keine andere Fangruppierung auf, nicht mal die Erzrivalen aus MG oder die Nachbarn aus LEV. Ich kann mich an einen einzigen Gladbacher entsinnen. Und der hat sich lobend geäussert. Habt Ihr Kontakt zu Foren, Blogs anderer Traditionsvereine? Ist das dort auch so? Vielleicht können wir die Auffälligkeiten und Erfahrungen hier teilen.

    Wenn Ihr das gleiche denkt wie ich: Social-Bots oder menschliche Claqeure in Diensten von RedBull…

    • Nick
      Nick says:

      Genau die Frage stellte ich mir gerade auch…Warum lesen die Leipziger eigentlich alle anderen Fanforen mit und sobald da ein Pups zu RB geschrieben wird, hagelt es direkt Verteidigungskommentare – also blöder kann man doch gar nicht auffallen…

        • Pitter
          Pitter says:

          Wenn man im Leben nichts besseres zu tun hat, als Fanseiten anderer Mannschaften zu überwachen und dort sofort rumzutrollen, wenn einem etwas nicht zusagt, ist das schon sehr bemitleidenswert.
          Ich würde jedenfalls nie auf die Idee kommen, auf Fanseiten anderer Mannschaften Streit zu suchen. Da nutze ich meine Zeit lieber sinnvoller. Im übrigen seid ihr die einzigen fremden Fans, die das hier tun.
          Aber ich freue mich schon auf die Zeit, wenn sich euer Besitzer ein neues Spielzeug in England kauft und ihr dann – ähnlich wie Salzburg – zum Farmteam degradiert werdet. Dann haben wir wieder Ruhe vor eurem unsympathischen Marketing-Projekt mit seinen noch unsympathischeren Anhängern :)

  9. Ottla
    Ottla says:

    wer es noch nicht bemerkt hat, der merkt es vielleicht jetzt: es findet ein massive überregionale kampagne statt, die RB helfen soll, so schnell wie möglich akzeptiert zu werden. fussball ist ein geschäft, die bundesliga will international mithalten – also haben parktisch alle, von der liga, über sky und co, bis hin zu den medien ein interesse daran, dass RB sich etabliert und so schnell wie möglich den bayern gefährlich wird. auf dauer ist die liga im vergleich zu spanien und besonders england zu einseitig. daher wurden auch zu beginn der saison die RB-spiele auf die einzel-spiel-slots gesetzt und hinterher die tollen quoten überall genannt etc. – ALLES scheint besser, als immer nur die bayern… vor allem rentabler! so ist das allgemeine denken. und daher wird eben jetzt RB medial hochgeschrieben und gehievt…

  10. BÄRBELCHEN
    BÄRBELCHEN says:

    RBL, CHRISTOPHER! Es ging mitnichten darum, auf welchem Wege Ihr hergefunden habt. Sondern, warum „Leipziger“ – einer oder viele, echte oder virtuelle, beauftragte oder Gesinnungstäter – hier für ihr Brauseimperium meinen eintreten zu müssen, als ginge es um den Untergang des Abendlandes. Und warum das Fans keines anderen Clubs nötig haben. Vielleicht bitte nochmal den Post konzentriert lesen.

    • Christopher
      Christopher says:

      Getreu dem Motto „Irgendwas ist immer“ wird ja auch ordentlich (und ab und zu mit, sagen wir mal „abenteuerlichen Argumenten“) gegen die RB-Fans ausgeteilt – wie eben bei keinem anderen Verein. Dass da der eine oder andere mal antwortet, finde ich jetzt nicht so ungewöhlich. Aber das ist eben Ansichtssache :-)

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