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Nur zwei Stürmer sind besser: Schmadtke erklärt "No-Go"

Anthony Modeste wird den 1. FC Köln nicht vor Ende der Saison 2016/17 verlassen – komme, was wolle. Ein chinesischer Topklub will den 17-Tore-Mann der Geissböcke zwar unbedingt sofort verpflichten. Doch Jörg Schmadtke sagt „Nein“ – trotz der Mega-Offerte von 40 Millionen Euro.

Köln – Die Anfrage kam für den Sportchef nicht überraschend. Das zumindest sagt der FC-Manager, wenn man ihn auf das Angebot aus dem Fernen Osten für Anthony Modeste anspricht. Nach dem Werben im vergangenen Sommer war es für Schmadtke nur eine Frage der Zeit, bis die mittlerweile 17 Tore erneut für Aufsehen sorgen würden. Denn Geld spielt in China bekanntlich keine Rolle.

Wir hätten ein Glaubwürdigkeitsproblem bekommen

Doch Schmadtke lehnt jegliche Gespräche über einen sofortigen Wechsel des Franzosen (wäre bis zum 28. Februar möglich) ab. Ob dieser tatsächlich gewollt hätte oder nicht – im vergangenen Sommer erklärte Modeste, es gäbe kulturelle Unterschiede, die gegen einen Wechsel sprächen -, lässt der Sportchef offen. Doch dass Modeste (Vertrag bis 2021) in China exorbitant mehr als in Köln verdienen könnte, ist kein Geheimnis.

Auch der 1. FC Köln könnte exorbitant an einem sofortigen Transfer verdienen. Bei knapp unter 40 Millionen Euro soll die erste Anfrage gelegen haben, doch es kam nicht einmal zu Verhandlungen, in denen Schmadtke noch ein paar Millionen Euro mehr hätte herausholen können. „Ein Transfer ist für uns ein absolutes No-Go“, erklärte Schmadtke dem GEISSBLOG.KOELN und gab eine einfache Erklärung ab: „Wir hätten ein Glaubwürdigkeitsproblem bekommen.“

Das Vertrauen der Spieler stand auf dem Spiel

Hätte Schmadtke den aktuell wohl wichtigsten Spieler der Geissböcke mitten in der Rückrunde verkauft – ohne die Chance zu haben einen Ersatz zu verpflichten -, der Sportchef hätte wohl viel Vertrauen verspielt. Das Vertrauen der Fans, die auf Europa hoffen. Das Vertrauen der Sponsoren, die von der Welle des Erfolgs profitieren. Vor allem aber das Vertrauen der Mannschaft, die es nur schwer verstanden hätte, warum der Effzeh den sportlichen Erfolg im wahrsten Sinne verkauft hätte. Denn bei aller Wirtschaftlichkeit: Spieler wollen vor allem eines – Erfolg!

Weiterlesen: Schmadtke bestätigt Gesprächsbereitschaft im Sommer

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