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Schmadtke zieht Bilanz: "Ein paar Schmankerl sind dabei"

Die Bundesliga hat in ihrer Geschichte sicher schon spannendere Transferperioden erlebt.  Nur wenige Topspieler gingen in diesem Winter über den Ladentisch. Der 1. FC Köln gehört mit seinen zwei Neuzugängen Christian Clemens und Neven Subotic schon zu den kauffreudigsten Mannschaften der Liga. Am spendabelsten waren der SV Darmstadt 98 mit sechs Neuen und Kölns kommender Gegner Wolfsburg. Der VfL schlug fünfmal auf dem Transfermarkt zu.

Köln – Der „Deadline Day“, wie er inzwischen genannt wird, wurde mal wieder mit all seiner Aufgeregtheit inszeniert. Dabei passierte verhältnismäßig wenig. Wie schon in den Wochen zuvor. „Das war eine ruhige Transferperiode und weniger aufgeregt“, befand Jörg Schmadtke im Gespräch mit dem GEISSBLOG.KOELN. Der FC-Sportchef bestätigte, selbst noch einmal zu Wochenbeginn bei Borussia Dortmund wegen Mikel Merino angefragt zu haben. Doch als die Absage kam, war klar: Der Effzeh würde nichts mehr machen.

Drei alte Bekannte zurück in der Bundesliga

Aber auch bei den anderen Klubs herrschte, wie es schien, Betriebsamkeit mit angezogener Handbremse. Viele Hochkaräter wechselten in den vergangenen Wochen nicht ihre Farben, denn vor allem die Spitzenteams hielten sich mit ihren Aktivitäten zurück. Borussia Dortmund verstärkte sich mit dem schwedischen Sturmtalent Alexander Isak, während RB Leipzig den Abwehrspieler Dayot Upamecano aus der Salzburger Filiale zu sich orderte. Schalke verpflichtete mit Holger Badstuber, Daniel Caligiuri und Guido Burgstaller ein namhaftesTrio.

Für hohe Millionenablösen wechselten zudem kurz vor Toreschluss noch Leon Bailey (Leverkusen) und Walace (Hamburger SV) sowie Robin Quaison (Mainz) in die Bundesliga. Mit ihnen kamen Ashkan Dejagah (Wolfsburg), Hamit Altintop (Darmstadt) und Moritz Leitner (FC Augsburg) zurück – drei bekannte Gesichter. „Ein paar Schmankerl sind dabei“, meinte Schmadtke mit Blick auf die Transfers der Liga. Welche Deals seine besondere Aufmerksamkeit erregt haben, das wollte er dann aber lieber nicht verraten.

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