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Sechs bis acht Wochen! Bittencourt fehlt Köln lange

Welch bittere Diagnose für Leonardo Bittencourt und den 1. FC Köln! Der Linksaußen wird den Geissböcken erneut lange fehlen. Der 23-Jährige hat sich einen Sehnenanriss im linken Oberschenkel zugezogen.

Köln – Die Nachricht am am späten Nachmittag: Leonardo Bittencourt wird dem Effzeh mehrere Wochen fehlen. Wie der Klub bekannt gab, wird der Flügelflitzer zwischen sechs und acht Wochen fehlen. Damit wird er frühestens nach der Länderspiel-Pause Anfang April wieder zum Einsatz kommen und damit mindestens die nächsten fünf Ligaspiele verpassen.

Damit geht die Seuchensaison für die Geissböcke und speziell für Bittencourt weiter. Der 23-Jährige hatte in der Hinrunde bereits mit einer Oberschenkel- und später mit einer Sprunggelenksverletzung pausieren müssen. Bislang konnte Bittencourt gerade einmal elf Pflichtspiele in dieser Saison bestreiten, sieben von Beginn an.

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14 Kommentare
  1. Kampfschwein
    Kampfschwein says:

    Ich verstehe die heutigen Verletzungen bei den Fußballern nicht. In meiner Zeit haben wir jeden Tag nach der Schule Stundenlang gekickt. Später, ob auf Rasen oder Asche wurde hart Fußball gespielt. Und auch das Stundenlang und jeden Tag. Heute wird vormittags mal eine Einheit ca. 1:30 Std. und Nachmittags nochmals so ca. 1-2 Std trainiert.
    Wir hatten keine 5-6 Betreuer auf dem Platz die das richtige Training leiteten. Endweder falsches Training oder viele Weicheier. Nur mal so. Ich habe damals Landesliga gespielt.
    Hatte zwar auch Meniskusverletzung und einen Bänderriss im Fuß, doch auf die Zeit von 35 Jahren “ Fußball “ ist das nichts. Bei vorher verletzten Spieler sollte man vielleicht das Trainingsprogramm anders gestalten, und sie nicht ins Mannschaftstraining aufnehmen. Nicht nur schonen in einem wichtigen Pokalspiel ,sondern vorher anders trainieren lassen. Ach ja, habe ja keine Ahnung vom Fußball.

    • Hakan
      Hakan says:

      @kampfschwein so wie du es erzählst trifft es genau. Erinnert mich an meine Jugend. Da waren wir am WE und in den Ferien von früh bis spät jeden Tag durchgängig auf dem Bolzplatz. Ich weiß was du meinst.

      Ist heute beides. Falsches Training und Weicheier.

    • Klio
      Klio says:

      Bei euren Bolzplatz- und Landesliga-Geschichten aus grauer Vorzeit solltet ihr vielleicht einfach mal überlegen, dass im heutigen Profi-Fußball Hochleistungsathleten im Maximalbereich der Leistungsfähigkeit agieren müssen. Vergleicht allein mal die Athletik in Bundesligaspielen vor 35 Jahren mit der von heute. Natürlich ist ein Körper anfälliger, wenn er fortwährend an Leistungsgrenzen gebracht wird. Die BL vor 35 Jahren war im Vergleich dazu der reinste Standfußball – da konnte z.B. auch ein Schiedsrichter Ahlenfelder mit einem leichten Schmerbauch, Frühschoppen-Bier intus, auf Ballhöhe bleiben (wenn er auf den Schnaps zum Bier verzichtete).

      In der eigenen Erinnerung verklärt sich manches, aber in der damaligen Zeit hat man weder in der Landesliga (und schon mal gar nicht auf dem Bolzplatz) permanent nach hinten gearbeitet, Sprints waren die Ausnahme (und diese Sprints sind im Vergleich zur heutigen BL auch eher im Bereich des lockeren Laufens), wenn man ein wenig Ruhe brauchte, gab es einen Rückpass zum Torwart, …

  2. Nick
    Nick says:

    Mist. Gute Besserung. Und schon werden die Fragen zur Startformation in Hamburg etwas klarer…das wollte Stöger mit Sicherheit vermeiden…erklärt zwar noch nicht die Abwehrreihe mit vier IV, aber zumindest Hamburg…

    Warum haben wir dieses Jahr diese Seuche??? Was hat sich geändert? LIEGT ES TATSÄCHLICH AM NEUEN HYBRID-RASEN??? Das sollte mal recherchiert werden…irgend jemand hatte da in der Hinrunde mal was sehr Interessantes hier geschrieben…

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