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Keine Rotation, doch Ancelotti zweifelt an den 100 Prozent

Läuft der FC Bayern München am Samstag beim 1. FC Köln in Bestbesetzung auf oder schont Carlo Ancelotti vor der Champions League in der kommenden Woche einige Top-Leute gegen den Effzeh? Der italienische Star-Coach hat Zweifel an der Kraft seiner Mannschaft – will aber dennoch auf große Experimente verzichten.

Köln/München – Was kommt da wohl auf die Geissböcke zu am Samstag ab 15.30 Uhr in Müngersdorf? Abgesehen vom späten 1:1 in Berlin vor zwei Wochen pflügen die Bayern aktuell durch die Wettbewerbe. Ein 5:1 gegen Arsenal, das 8:0 gegen den HSV und ein 3:0 nach gerade einmal 30 Minuten im DFB-Pokal gegen überforderte Schalker – es scheint, die Bayern seien bereit für die entscheidenden Wochen der Saison.

Manchmal ist das nicht möglich

Müssen dies am Samstag die Geissböcke ausbaden oder kann sich die Elf von Peter Stöger noch einmal für einen Coup wie im Hinspiel feiern lassen, als der FC in der Nachspielzeit sogar hätte gewinnen können? „Gut“ sei sein Team im Moment, sagte Ancelotti am Freitag und lieferte damit wohl die Untertreibung des Jahres. Doch der Italiener wirkte vorsichtig, sprach von den gut organisierten Kölnern, die seit elf Monaten ohne Niederlage im heimischen RheinEnergieStadion sind.

Und er sprach davon, dass seine Mannschaft vielleicht etwas müde sein könnte. „Ich denke, dass wir morgen nicht 100 Prozent Energie haben werden. Vielleicht können wir nicht so aggressiv sein.“ Der Schlüssel zum Sieg über Schalke 04 sei die „Intensität“ im Spiel seiner Mannschaft gewesen. „Aber manchmal ist das nicht möglich“, so der Bayern-Dompteur. Ein Hinweis auf eine mögliche Rotation? Eher nein, so Ancelotti, obgleich es einige Spieler gebe, die in die Startelf drängten und frischer seien als die zuletzt so starken Stammkräfte.

Hummels fit – Bayern nahezu in Bestbesetzung

Will Ancelotti in Köln also nichts riskieren und dafür lieber in London nächste Woche rotieren? Nach dem 5:1 im Hinspiel gegen den FC Arsenal könnte sich der Rekordmeister erlauben, den Fokus auf das Spiel beim Effzeh zu legen. Und weil Ancelotti fast alle Spieler zur Verfügung stehen – nur Jerome Boateng fällt aus, Renato Sanches ist nach einer Erklärung geschwächt – muss sich auch niemand der Illusion hingeben, der FC Bayern könne in Köln mit einer B-Elf auflaufen. Selbst Mats Hummels, unter der Woche mit Muskelbeschwerden, ist wieder fit.

 

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