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Lehmann mit blutiger Nase, aber mittendrin im Training

Der Kapitän ist wieder an Bord, aber steht er auch am Samstag im Kader des 1. FC Köln? Matthias Lehmann hat am Dienstag das volle Mannschaftstraining absolviert – inklusive Zweikämpfe. Über seinen Einsatz gegen den FC Bayern München entscheidet er selbst.

Köln – Eigentlich hatte Lehmann schon im Januar sein Comeback geben wollen. Der 33-Jährige stand schon wieder im Mannschaftstraining, dann eine falsche Bewegung und schon war die Hoffnung auf eine Rückkehr gegen den 1. FSV Mainz 05 dahin. Fünf Wochen später ist der Kapitän wieder da.

Er muss irgendwann sagen, ob er bereit ist

Im Hinspiel gegen Borussia Mönchengladbach Mitte November hatte sich Lehmann am Knie verletzt. Über drei Monate bestritt er kein Spiel. Aber zumindest im Training steht Lehmann wieder, grätschte am Dienstag in den Zweikämpfen, holte sich in einem Duell eine blutige Nase und machte trotzdem einen zuversichtlichen Eindruck. Jetzt hat es der Kapitän selbst in der Hand, ob er sich schon fit genug fühlt für die Partie gegen den FC Bayern am Samstag im RheinEnergieStadion.

„Matze muss selbst entscheiden, wie es ihm geht“, sagte Trainer Peter Stöger nach der Einheit. Der Effzeh-Coach hat es dem 33-Jährigen offen gelassen, wie intensiv er mittrainiert, ob er sich aus gewissen Übungen noch rausnimmt oder voll mitmacht. Am Dienstag ging Lehmann aufs Ganze. „Er muss irgendwann sagen, ob er bereit ist“, sagte Stöger. „Aber er wird nicht früher das Okay geben, wenn er sich nicht sicher wäre. Da ist viel Eigenverantwortung dabei.“

Hector fällt aus: Springt Lehmann in die Bresche?

Körperlich fit ist er schon, hat viel an seiner Ausdauer gearbeitet. „Das ist es kein Problem“, sagte sein Coach. „Ihm fehlt vielleicht noch etwas der Rhythmus.“ Aber der kommt ohnehin erst mit der Spielpraxis. Reicht das gegen die Bayern? Stöger hat noch Zweifel. „Vom Gefühl her wird es schwer für Samstag. Aber ausschließen will ich es nicht.“ Auch, weil mit Jonas Hector ein Sechser ausfällt und Lehmanns Rückkehr zu keinem besseren Zeitpunkt kommen würde. Aber eben: Lehmann ist der einzige, der über sein Comeback entscheiden kann.

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