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Meistgefoulter Spieler: Achtung vor FCI-Standards

Der 1. FC Köln reist am Samstag zum FC Ingolstadt 04. Die Schanzer haben nach 23 Spieltagen bereits den Kampf um den Relegationsplatz ausgerufen. Mit fünf Punkten Rückstand auf Platz 16 geht es für das Team von Maik Walpurgis um alles – mit allen Mitteln. 

Ingolstadt – Er ist klein, quirlig, schnell und eine der großen Hoffnungen beim FC Ingolstadt auf den Klassenerhalt. Dario Lezcano, Mittelstürmer, Nationalspieler Paraguays und mit 2,5 Millionen Euro im Winter 2015/16 der damalige Rekordtransfer der Schanzer.

Lezcano der mit Abstand meistgefoulte Spieler der Liga

Drei Tore hat der 1,78 Meter große Angreifer in dieser Saison erzielt, drei weitere vorbereitet. Doch das sind nur die Fakten rund um sein Spiel. Das besteht vor allem aus Zweikämpfen. Lezcano sucht die Duelle Mann gegen Mann, vor allem in der Nähe des Strafraums. Sein Auftrag: Durchbrechen oder Freistöße erzwingen.

Und das gelingt Lezcano wie keinem zweiten in der Liga. Der Stürmer ist der meistgefoulte Spieler der Liga – mit Abstand. Schon 86 Mal wurde er in 22 Einsätzen von den Beinen geholt. Im Liga-Vergleich liegt er damit weit vorne. Maximilian Arnold vom VfL Wolfsburg wurde am zweitmeisten gefoult – 24 (!) Mal weniger (insgesamt 62).

Ingolstadt hat zwei der gefährlichsten Standard-Schützen

Kein Wunder, dass der 1. FC Köln gewarnt ist. Denn der FCI hat mit Rechtsfuß Pascal Groß und Linksfuß Markus Suttner zwei der gefährlichsten Standard-Schützen der Liga in den eigenen Reihen. Ex-Geissbock Marvin Matip und Co. schleichen sich so immer wieder mit nach vorne, um bei ruhenden Bällen für Gefahr zu sorgen.

Peter Stöger weiß um diese Stärke des Abstiegskandidaten und wird deswegen wohl auch personell seine hoch gewachsenen Spieler bringen. Umso bitterer, dass mit Frederik Sörensen einer der kopfballstärksten Verteidiger verletzt ausfällt. Doch der FC-Coach betonte, sein Team insbesondere auf diese Qualität der Ingolstädter einzustellen. In welcher Formation, ist allerdings noch offen. Denn noch weiß Stöger nicht, welche Spieler ihm am Samstag überhaupt zur Verfügung stehen.

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