,

Bruch mit Spinner? Veh beklagt „irreparablen Vertrauensverlust“

Der 1. FC Köln gewinnt mit 2:1 (1:0) beim FC Ingolstadt 04 und feiert den dritten Sieg in Serie. Dennoch kommen die Geissböcke trotz Tabellenführung zu Karneval nicht zur Ruhe. Nach der Partie ließ Armin Veh eine vereinspolitische Bombe platzen. Der Sport-Geschäftsführer und Präsident Werner Spinner haben sich offensichtlich nicht mehr viel zu sagen.

Aus Ingolstadt berichtet Marc L. Merten

Es waren deutliche Worte, die aus Veh herausbrachen, die sich der Sportchef aber offenbar gut überlegt hatte. „Die neun Punkte sind wichtig für den Klub, für den Trainer, für die Mannschaft. Trotzdem gibt es für mich ein Problem innerhalb des Vereins“, sagte Veh am Sonntag nach dem 2:1 der FC-Profis in Ingolstadt. „Das hat mit Vertrauen zu tun. Und wenn es einen Vertrauensverlust gibt, dann kann man den bei mir nicht mehr reparieren. Zumindest nicht so einen.“

Was oder wen Veh meinte, ließ er offen. Doch nach Informationen des GEISSBLOG.KOELN waren die Worte an Präsident Werner Spinner adressiert. Dieser hatte sich vor zwei Wochen offenbar deutlich kritisch über Veh geäußert und hatte ihm Fehlmanagement vorgeworfen, nachdem der Sportchef im Anschluss an das 2:3 in Paderborn die Mannschaft und das Trainerteam kritisiert hatte. Veh hätte Markus Anfang stützen und nicht unter Druck setzen sollen, so die Meinung Spinners. Veh hingegen hatte es in seiner Rolle als Sportchef als Pflicht angesehen, eine Reaktion nicht nur bei der Mannschaft, sondern auch beim Trainerteam einzufordern.

Es wird irgendwann Konsequenzen geben

Auch deswegen sagte Veh am Sonntag in Ingolstadt deutlich: „Ich gratuliere der Mannschaft, ich gratuliere dem Trainerteam und ich freue mich für die Fans über die neun Punkte. Bei allem anderen wird es irgendwann Konsequenzen geben. Ich weiß aber noch nicht, was es für Konsequenzen geben wird.“ Ist das Tischtuch zwischen Veh und Spinner also schon durchschnitten? Der GEISSBLOG.KOELN erreichte Präsident Spinner telefonisch im Skiurlaub, aus dem der 70-Jährige am Montag zurückkehren wird. Spinner wollte sich nicht äußern, sondern kündigte an, das Gespräch mit Veh suchen zu wollen.

Dies scheint offenbar dringend nötig, ansonsten scheint selbst ein Abschied Vehs in den kommenden Wochen nicht mehr ausgeschlossen. Und das, obwohl im Herbst ohnehin ein neues Präsidium gewählt werden soll und längst nicht klar ist, ob Spinner überhaupt antreten und dann gewählt werden würde. Doch sechs Monate sind im Fußball eine lange Zeit, und so scheinen zum jetzigen Zeitpunkt Konsequenzen in alle Richtungen denkbar.

Politischer Machtkampf steht bevor

Auch, weil es nach GBK-Informationen für Veh nicht nur einen Grund gab, derart deutliche Worte zu finden. Der Sportchef soll auch sein Missfallen darüber geäußert haben, dass sensible Informationen rund um den Transfer und die gerichtlichen Verhandlungen zu Anthony Modeste an die Öffentlichkeit gelangt worden waren. In der Vergangenheit hatte die Klubführung immer wieder den Mitgliederrat für solche Indiskretionen verantwortlich gemacht. Diesmal verschonte Veh dieses Gremium jedoch in dieser Hinsicht.

Drei Spiele, neun Punkte, Tabellenführung, Rosenmontag vor der Tür – die kommende Woche hätte für den 1. FC Köln mit Freude und guter Laune beginnen können. Stattdessen scheint dem Klub ein politischer Machtkampf bevorzustehen.

77 Kommentare
  1. Klaus-Uwe Saiko says:

    Das schlechteste, was dem Verein jetzt passieren könnte, ist den Geschäftsführer Sport zu verlieren.
    Ich denke, die Amtszeit für das Präsidium in dieser Konstellation ist abgelaufen.

    Bitte Paul um seinen Kommentar…

  2. Derbysieger_FC says:

    Die Schuld liegt sicher bei den Ultras. Wieso fordern die dreister Weise seit Jahren ein anderes Verhalten des Vorstandes oder dessen Abgang? Da muss der Vorstand ja zwangsläufig so dünnhäutig reagieren und sich einmischen, obwohl sie besser geschwiegen hätten.

    Ironie aus: Veh ist in der aktuellen Situation eminent wichtig, wichtiger als Anfang oder die Vorstands-Truppe. Ich setze meine Hoffnungen für die Planung der nächsten Saison ganz in Veh – ansonsten sehe ich da wenig Kompetenz. Wenn der Vorstand das mit Veh jetzt auch noch versaut, dann herzlichen Dank! Auch wenn nicht jeder Transfer von Veh eingeschlagen hat, war das im großen und ganzen sehr ordentlich.
    Sollen die Leute im Vorstand doch ihren Skiurlaub machen, die stadionfreie Zeit genießen und einfach leise sein. Wie viel Porzellan wollen die noch zerschlagen?
    Es ist echt nicht zu fassen, wie man die Grundlage für den Aufstieg so gefährden und auch die Basis für die nächste Saison schädigen kann.
    Ich lasse jetzt mal die plakativen Forderungen und Slogans weg, die kommen ja sicher auch so noch.

  3. Susanne Lex says:

    Das ist typisch. Der Vorstand ist so DUMM.. Mit dem Veh machen die „bekloppten“das nur einmal. Wenn ich das DREIGESTIRN sehe, der Spinner der Schumacher und der dritte? Alle weg. Jetzt in der Endphase der Liga son Fass aufmachen… echt, sind die noch normal. Erinnere mich grad an den Rechtsanwalt der Daum während der WM in Italien rauswarf. Von dem Zeitpunkt ging es bergab.

    • Jan Weber says:

      Das wäre ja nicht das erste mal das Veh frühzeitig abhaut, versteh jetzt nicht warum er wegen einer Meinungsverschiedenheit jetzt hier ein Fass aufmacht. Wobei ich seine Kritik zum Trainer und der Mannschaft als durchaus gerechtfertigt sehe.

  4. Dieter says:

    Das darf ja alles nicht wahr sein. Jetzt haben wir mit minimal Fußball 9 Punkte gemacht, schieben aber gleich neue negativ Meldungen hinterher. Ständig diese inneren Querelen schaden unserer Außendarstellung immens. Hoffe das die Betroffenen sich an einen Tisch setzen, ihren Rückzug vorbereiten, und Armin Veh seine Arbeit machen lassen. Morgen darf dann gemeinsam geheuchelt und geschunkelt werden :-( Kölle alaaf :-) würg !!!!

  5. Max Moor says:

    Es müssen im Verein Leute Arbeiten die zum 1. FC Köln passen ! Schumacher z.B. hat für Köln gespielt und sollte hier nicht beleidigt werden . Aber das haben die doch bei der Sportschau und auf Sport 1 auch schon zu den Bundesliga Clubs gesagt z. B . Herr Brückner : Ein Verein kann nur Erfolgreich sein wenn die richtigen den Verein führen !!! Entweder ehemalige Spieler so wie in Berlin Preetz oder Bremen Baumann . Villeicht liegt es daran das immer Probleme da sind .. Schmadtke ist Düsseldorfer und nichts für Köln , Resultat ..Abstieg

    • Max Moor says:

      Es gibs soviele und bitte keine Rentner . Ich habe es nur im Sport TV gesehen das sich die Sport1 Experten zu Vereinen Äußerten und haben damit auch Recht . Was bringt es einen Verein wenn man z.B. einen Gladbacher holt der Gladbach Fan ist und für Köln das Ding in die Hand nimmt !? Oder einen Düsseldorfer der erstmal was zeigt und dann Verein zum Abstieg führt . Das sind doch Alles keine FC Fans wo das Herz für Köln schlägt . Ausnahmen gibs immer so wie Bobic in Frankfurt nur er hat es Verstanden ! Er holte viele Spieler mit Qualität und hat nicht soviel Geld verschlissen wie z. B. Schalke 04 . Obwohl ich den Herrn Heidel sehr gut finde . Was kann er dafür wenn ein Uth wieder nicht trifft oder Embolo ständig verletzt , Sané nichts mehr bringt das ist Alles oft zu einfach in der Presse einen Sündenbock zu stellen . Wenn bei Schalke jemand Versagt hat dann Alle und nicht nur der Manager !!! Genau wie bei Köln . . Stöger war am Ende schuld und einige sahen das Präsidium nur das stimmte nicht ! Die ganzen Transfers waren schon nicht gut und der Manager Schmadtke hat für die 3 Wettbewerbe zu schlecht Eingekauft . Mere z.B . viel zu Jung gewesen um gleich im anderen Land in der 1. Bundesliga und Europa Pokal zu spielen .. J. Horn war Bankdrücker , Queiroz … Handwerker noch sone U21 Junge und dann als einzigen .. Cordoba . Und Cordoba war dann an allen schuld das ist lächerlich

  6. Michael H says:

    Nunja, wir haben ja hier in den Kommentaren schon seit rund zwei Jahren eine Vorstand-Raus Fraktion. Der gehöre ich ebenfalls an, auch wenn ich mich ansonsten von den exponiertesten Vertretern distanzieren möchte.

    Es gab in meiner rund 25-jährigen Mitgliedschaft im Verein drei Gründe, einen Austritt in Erwägung zu ziehen. Der erste war die Wahl von Overrath zum Vorsitzenden. Der zweite war das Festhalten an Stöger nach Sicherung des Europacup-Platzes. Die dritte war die Vorstellung bzw. das Brimborium um Modeste. Anscheinend ist heute ein vierter Grund hinzugekommen.

    Man mag von Veh halten was man will, aber ich habe von außen den Eindruck, dass er am meisten Fußballsachverstand mitbringt und versucht, der Profimannschaft und dem Verein als Ganzen eine stabile Grundlage zu geben. Dass er nicht soviel von Anfang hält wie Spinner scheint offensichtlich zu sein. Dass er das aber nicht laut sagen kann, auch.

    Ich mache mir Sorgen. Sollte Veh tatsächlich den Verein verlassen bzw. zumindest kurzfristig in seinem Handlungsfeld beschnitten werden, kann das ganz böse enden – selbst wenn der Aufstieg noch hinhauen sollte.

    Spinner und Schumacher haben nicht nur nachdrücklich bewiesen, dass sie den Verein nicht vernünftig führen können. Letzterer hat auch persönlich nie den Eindruck auf mich gemacht, dass er von Menschenführung oder geschäftlichem Handeln viel Ahnung hat.

    In diesem Sinne: wir brauchen eine Alternative bei der kommenden Wahl. Und, vielleicht noch dringender brauchen wir jemanden, der Veh zum durchhalten bis zu dieser Wahl drängt.

    • Susanne Lex says:

      Sehr gut was du geschrieben hast. Langsam geht mir der Verein mächtig gg den Strich. Schumacher ist so über der Spinner noch mehr und der Rest, vergiss den. Wiso schafft es der Verein nicht seriös und gut aufzutreten. So ein Club, ich glaube das nicht. Was eine schlechte Nachricht heute. Das schlimmste, das die Typen morgen auf dem Wagen sitzen und lachen. Mannschaften die mal mit uns auf Augenhöhe waren sind soweit weg wie die Erde vom Mond ( Gladbach). Guck Freiburg, wieso schaffen wir das nicht. Diese Selbstdarsteller ekeln mich an. Der Spinner hat null Ahnung, der Toni auch nicht!! Andere eingeschlossen. Der megagau wäre wenn unser Finanzminister ( Wehrle) auch geht. Das wäre eine Katastrophe

  7. Cöln Christian says:

    Es muss in der Zukunft ein Sportbeirat ger. Dieser sollte aus ehemaligen Fussballern bestehen. Diese Herren müssen sowohl dem Trainer und Spirtdirektor vorstehen.
    Einen Schumacher brauchen wir dafür nicht, der hat oft genug bewiesen, dass er für ein Amt beim FC nichts taugt.

    • Michael H says:

      Auch wenn ich niemanden der besagten Personen persönlich kennen habe ich den Eindruck, dass die Verantwortlichen für den Bereich Sport (abgesehen von Schumacher) beim FC nun schon Kompetenz und Expertise mitbringen.

      Das Problem scheint für mich woanders zu liegen.

      Auch Anfang ist sicherlich kein Jugendtrainer vom Potential her. Aber der FC war/ist wohl nach wie vor eine Nummer zu groß. Vielleicht spielt da auch seine persönliche Vergangenheit eine Rolle.

      • major says:

        Nun ja, beim Vorstand halten sich Spinner größtenteils und Ritterbach völlig aus dem Sportbetrieb raus. Der, der sich diesen Bereich ausgesucht hat, ist eben Tünn und deshalb hat der auch für auf der MV die „Verantwortung“ dafür übernommen, während Spinner sich für Schmadtke entschuldigte.

  8. Ostfriesenhennes says:

    ist doch beim Veh nicht das erste Mal, wo er vorzeitig die Segel streicht! Nur der Zeitpunkt, wo er sowas jetzt raus haut, ist doch unterste, da ja nun auch zu befürchten ist, dass Wehrle iwann hier keine Lust mehr hat! Der Verein kommt wohl nie zur Ruhe, es gab mal ne kurze Phase, wo es mit Schmadtke und Stöger noch paßte! und man hat leider auf dieser Position keine 3 Monate mehr Zeit, da muß jetzt was passieren, da nun die Weichen für die neue Saison schon anlaufen und da sind Heldt und Allofs nun mal kurzfristig frei oder ggf zu haben! hat nichts mit voll sein zu tun, nur ne nüchterne Betrachtung des ganzen!

  9. Heinz Bull says:

    Einer aus Leverkusen wurde Präsident beim FC…das habe ich schon nicht verstanden. Ein Augsburger wird Leiter Sport …ohne jemals in dieser Funktion was vorzuweisen hatte…Dieses Präsidium hätte schon lange abgelöst werden müssen…Für mich wäre KH. Thielen ein Mann dem ich zutrauen würde eine gutes Präsidium aufzustellen. Bodo Illgner mit ?.könnten als Sportvorstand tätig werden. Warum kommt Köln nie zur Ruhe ?

  10. Boom77 says:

    Also ich habe mich auch damals schwer gewundert, als man den Veh als Geschäftsführer Sport geholt hat. Als Trainer hätte ich es nachvollziehen können. Als GF Sport dachte ich: „What the f….?!?!“

    Und man kann von Veh halten, was man will. Also von seiner Persönlichkeit. Manche mögen ihn, andere nicht. Ich mag ihn ganz gern. Finde ihn sympathisch. Mich erreicht er mit dem, was er sagt und wie er es sagt. Das darf aber keine Rolle spielen. Die Arbeitsleistung zählt. Und da finde ich – und ich hoffe, ich bin da einigermaßne objektiv -, hat er seinen Job bisher ordentlich bis gut gemacht. Es gibt für mich keinen Grund, Veh in seinen Kompetenzen zu beschneiden oder gar aus dem Verein zu drängen. Beides wäre in meinen Augen sogar fatal!

    Aber vielleicht steckt da ja auch ein anderer Wunsch unseres Präsidiums dahinter? Wir erinnern uns, wie wir zu Veh kamen. Ursprünglich wollte man Heldt. Der wollte auch zu uns. Herr Kind hat das aber verboten. Vielleicht schaut man derzeit auf das desolate Hannover und denkt sich, das geht dort eh nicht mehr lange gut und der Heldt ist dort eh bald nicht mehr beschäftigt. Dann wäre der Weg frei für den „verlorenen Sohn“, den man schon länger haben wollte und bereitet deshalb schon den Weggang von Veh vor. Ob diese Idee so weit hergeholt ist?… Darf jeder für sich entscheiden.

    Jedenfalls wäre das ein totaler Fehler und auch ein total schäbiges Verhalten unseres Vorstandes. Nach dem Theater mit Schmadtke / Stöger, als Schmadtke den Stöger entlassen wollte, der Vorstand sich aber schützend vor diese – damals noch – „heilige Kuh“ stellte, wäre das der nächste Beweis dafür, dass der Vorstand nicht in der Lage ist, sportlich strategisch gute Entscheidungen zu treffen. Dann muss er gehen…. geschlossen. Und zwar sofort! Ich sehe dabei schon, dass dieser Vorstand es nach der „Overath-Ära“ geschafft hat, unseren Verein finanziell in ruhige Fahrwasser zu bringen. Das ist durchaus eine gute Leistung, die man nicht klein bewerten sollte. Aber, meine lieben Herren aus dem Vorstand, die Finanzen sind nur eine Seite der Medaille…. wir sind und bleiben ein Sportverein. Da muss auch das Sportliche stimmen. Und eine 2 in Finanzen und eine 6 im Sportlichen gibt insgesamt auch eine 4… und das reicht schlichtweg nicht!

  11. NICK says:

    Also Schmadtke ging, weil er nicht mehr mit dem Vorstand konnte, weil die unbedingt an Stöger fest halten wollten. Frank Schäfer ging wegen Schmadtke. Ebenso ging Jacobs wegen Schmadtke, der wurde dann wieder zurück geholt, als Schmadtke weg war…zwischendurch wechselte Stöger noch kurz vor seinem Wechsel Benny Kugel aus uns Ruthenbeck danach das restliche Trainerteam…Schmadtke holte unsere Scouts nach Wolfsburg, niemand holte zeitnah Ersatz. Die Trainer der U21 wechselten ständig, ebenso die Leiter des JLZ, dann holte der Vorstand, vor Veh, den Anfang. Dann wurde mit Veh der Kaderplaner Ahelig geholt. Die machen ihre Arbeit und plötzlich kommt jemand aus dem alten Trainerteam als Chefscout zurück…Ist das evt. der Vertrauensbruch???

    Auf jeden Fall herscht ein reges Kommen und gehen auf diversen wichtigen Positionen im Verein. Wo es jahrelang ruhig und erfolgreich war, kommt jetzt keine Ruhe mehr rein…Aufgabe des Vorstandes ist es hier eine Mischung zu finden die passt. Stattdessen legen sie überall kleine Feuer…bei den Fans, im Mitgliederrat, Hoodies, Schmadtke & Stöger – nicht bemerkt…, lächerliche Modeste Präsetation, generell lächerliche Aussendarstellung des Clubs – Toni im Dopoelpass, Heldt etc. Jetzt reden die Dreimalklugen dem Veh rein oder holen Leute ohne Absprache zurück??? Leute ihr habt fertig! Seht ein das es für euch nicht weiter gehen kann! Erklärt, dass ihr nach dieser Amtszeit nicht weiter macht unf bringg damit Ruhe in den Verein. DAS ist das EINZIGE RICHTIGE was ihr noch für den Effzeh tun könnt.

    • Derbysieger_FC says:

      Absolute Zustimmung in allen Punkten!!!
      Mit der angesprochenen Ankündigung der Nichtkandidatur dürfte man die Chance erhöhen, dass Armin Veh bleibt und würde dieses lächerliche Geplänkel um die Sicherung eigener Posten für den Erfolgsfall beenden. Es geht hier – das sei noch mal in Erinnerung gerufen – nicht um Einzepersonen, sondern um die Zukunft eines Vereins mit mehr als 100.000 Mitgliedern. Und der Verein, seine Mitglieder und Fans haben ein würdevolles Verhalten der Vereinsvertreter verdient, auch wenn das manchmal für den ein oder anderen schwer zu glauben scheint. Meriten der Vergangenheit sind das eine, die Führung des Vereins im Hier und Jetzt etwas gänzlich anderes. Hoffentlich kommt diese Einsicht auch bei den Verantwortlichen an.

      Den Gedanken im Beitrag zu Manfred Schmid finde ich übrigens interessant, darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht. Ich bin gespannt, ob Armin Veh den Stein des Anstoßes zeitnah offenlegt.

  12. Ostfriesenhennes says:

    nur die Frage, wer das hier übernehmen soll! wenn man sich weiterhin so gegen Investoren sträubt etc., wird es schwer, da nen fähigen Mann zu finden! Erfolg wird es in der Bundesliga in Zukunft nur noch mit viel Geld geben! Ruhiges arbeiten wie in Freiburg, Mainz oder Augsburg wird in Köln nicht möglich sein! und wir haben noch nicht mal mehr ein vernünftiges Trainingsgelände!

    • major says:

      Woah…klar, am besten nur noch Logen, und für die Herren Business West Fangesänge vom Band.

      Wie das mit Investoren so laufen kann, zeigt ja 1860 München, kannst ja die Zercher fragen, der mussten wir wegen des Investors Asyl gewähren.
      Solche fußballfremden Fijuren wie Tönnies, Kind und Hopp gehören ausgeschlossen, nicht noch hofiert. Lieber wieder auf Asche, als diesen gelangweilten Millionären die Stimmungskulisse zu machen, damit ihnen bei eingeflogenem Hummerschwänzchenschaum nicht so fad ist. Sollen wieder auf die Rennbahn gehen. Passt doch viel besser als sich mit 70 in die 800€-Designerjeans zu quetschen, damit man volksnah aussieht.

  13. Max Moor says:

    Was ist mit Bodo Illgner , Christian Springer oder Klaus Allofs …. es gibs viele Spieler die für Köln gute Leistungen gezeigt haben . Da braucht man nicht mit Overath zu kommen der ist fast 80 ! Etwas Intensiver sollte gearbeitet werden dann findet man auch wieder einen Novakovic , Podolski oder Anton Polster !!! Bremen holt doch auch keine Bankdrücker sondern Spieler wie Pizarro , Bogdanovic , Baiano , Völler , Ailton usw. von daher sollte man nicht immer nur auf Versager schauen und die noch teuer holen das gibs auf dauer keinen Erfolg

  14. Robert H. says:

    Und tschüss … denke mal das AV nächste Woche weg ist. Hoffentlich wird die Abfindung nicht so hoch. Das passt zu ihm, das Prinzip beleidigte Leberwurst. Er hat das bei anderen Vereinen auch schon gemacht und im übrigen ist er da Schmadtke nicht unähnlich. War nur eine Frage der Zeit.

    O.hennes hat recht: der Zeitpunkt ist absolut unsäglich, und das wird ihm der Vorstand nach dem Urlaub auch aufs Brot schmieren. Wenn er glaubt, er könne dem ihm vorgesetzten Vorstand drohen oder gar den Mund verbieten, weil dieser seinen PR-Umgang nach dem Paderborn-Spiel sachlich kritisiert hat, dann hat er sich getäuscht. Das lässt kein Vorstand dieser Welt mit sich machen.

    AV hat gut gearbeitet und sich um den Club verdient gemacht – das hat Schmadtke auch. Aber diese zwei Klöpse an die Presse werden ihn seinen Job kosten. Es sei denn, ihm liegt auch nur ansatzweise was am FC und er kann sein Ego ein wenig herunterfahren. Das wäre nämlich notwendig, um im beiderseittigen Gespräch die Differenzen aus der Welt zu schaffen. Was wiederum das allerbeste derzeit für den Verein wäre!! Jedenfalls besser als die ganzen Fantasienamen, die jetzt wieder von vielen hier unreflektiert herausgehauen werden.

    Und das litaneimäßige Gepöbele hier in Richtung Vorstand, inzwischen selbst von vernunftbegabten Menschen (Nick!): wann wurde der Vorstand zuletzt im Amt bestätigt? Und bei aller Stimmungsmache: über die Absetzung bzw. Bestätigung des Vorstand befindet immer noch das dafür zuständige Gremium.

    • Max Moor says:

      Das ist aber Herr Veh´s Recht ! nach Paderborn hatte er Trainer Anfang angezählt und das passte Spinner nicht … wenn Veh mit den Leistungen und System nicht einverstanden ist muss er mal richtig aufn Tisch hauen . Ich halte von Veh viel , er war Meister und kennt sich bestens im Fussballgeschäft aus . Ich hoffe es gibs bald Klarheit und der richtige fliegt !!!

      • Robert H. says:

        Da bin ich sogar mal bei dir. Veh hat auf alle Fälle Kompetenz, und seine Ansage nach Paderborn war wichtig und richtig, wie die Ergebnisse danach zeigen. Ich steh da gar nicht auf der Seite des Vorstands.

        Aber wenn dieser eine andere Meinung hat muss er sie auch sagen können, ohne dass der andere dann den Bettel hinwirft. Das sollte man dann besser intern klären.

        Aber so einen Affront wie heute dann nachzulegen, bloss um seine eigene Ego-Position zu stärken geht gar nicht. Da hat der Vorstand Handlungsbedarf. Und das wird, so leid es dir dann tun wird mit der Demission von Veh enden.

        • Ali Perez says:

          Zum einen hat nicht der Vorstand geschlossen AV kritisiert sondern WS exklusiv. Zum anderen hat WS das hinter AVs Rücken gemacht. Es dürfte daher sehr interessant werden, ob sich für den gesamten Vorstand ein Handlungsbedarf aus der Angelegenheit ergeben wird. Wenn in unserem Verein eine Person ein Ego-Problem hat, dann unser Präsident. Und der agiert allen Anschein nach auch noch sehr hinterhältig.

          • Boom77 says:

            Ich schätze Veh persönlich auch nicht so ein, dass er in solchen Punkten Kritik nicht vertragen kann, wenn man sie ihm ins Gesicht sagt. Zur Mannschaft und zum Trainer hat er das ja auch wohl zuerst direkt gesagt und danach ein paar Sätze in der Öffentlichkeit dazu verloren. Das ist okay.

            Was nicht okay ist, ist das Spinner das wohl alles zuerst hinter dem Rücken der betroffenen Leute rumplappert. Er hätte es genauso tun können. Erst es Veh sagen und dann hätte er – wenn es denn unbedingt eine Herzensangelegenheit von ihm ist – anderen sagen können: „Ich fand das nicht gut. Habe mit dem GF Sport auch darüber gesprochen. Das ist geklärt.“

            Immer diese Selbstdarstellung nervt, Herr Spinner.

    • Matthias Wiegand says:

      Die drei von der Tanke (ausser Schuhmacher als Spieler) haben in Ihrer Funktion genauso viel gerissen wie der Selbstdarsteller Overath. AV ist mit Wehrle aktuell das einzige professionelle beim FC. Der Vorstand ist es nicht…der Anfang schon gar nicht…und Teile dieser Trümmertruppe die seit Wochen über den Platz stolpern erst recht nicht. Wenn wir hoch gehen, dann geht es sofort wieder runter, a la H96 mit teils bitteren Packungen….der halbe Kader ist nicht mal zweitligatauglich…so wie unsere Führungsriege um WS.

      • major says:

        Ich mag Wehrle nicht, irgendwas sträubt sich in mir gegen den. Dem sind die billigen Stehplätze im Stadion ein Graus, weil er ja teure Polstersitze draus machen könnte.

        Dabei gehört dem Effzeh das Stadion nicht mal. Vielleicht will man deshalb neu bauen..dann aber bestimmt mit 1948 Logen….

  15. major says:

    Wie ihr Euch alle wieder aufregt. Dabei ist das doch nur wieder eine Episode aus dem Komödiantenstadl des Vorstands, der immer noch seine Fürsprecher hat, woher auch immer.

    Lohnt doch nicht. Der Vorstand demontiert sich doch selbst. Spinner fährt in der Spitzelaffäre in den Urlaub, bleibt während der Trainerkrise auch dort, und Schumacher und Ritterbach fallen nicht weiter auf. Alle drei halte ich für unfähig, sowohl den Verein zu führen, als auch den Verein in der KGaA zu vertreten.
    Insgesamt kann der Vorstand nämlich nicht miteinander. „Zosamme“, das ist was für die anderen. Und dann können der Sportdirektor und der Trainer nicht miteinander, und der Vorsitzende kann nicht mit dem Sportdirektor. Man fragt sich, wer da noch mit wem kann. Eigentlich sollte man sich solange 1. Zwietracht Köln nennen.

    Ich meine, ich hätte ja schon ein schlechtes Gewissen, wenn dieser greise Spinner überhaupt arbeiten muss, weil die Rente nicht reicht. Da muss er sogar fernab von Pille, Droppe und Unkrautvernichter völlig wissensfremd beim Fußball ackern. Ein Elend.

    Ich spekuliere auch gar nicht über mögliche Nachfolger, denn die Herren Anwälte, Immobilienmakler und Humbatäterää-Funktionäre der Stadt werden sich schon zeitig in Position schieben, um damit ihre privaten Geschäfte zu fördern. Fachkundige Fußballer scheint es in dieser Stadt für solche Posten nicht zu geben.
    Über die wenigen bekannten „Leistungen“ des grauen Vorsitzenden muss man nicht viel sagen: Dieser fußballfremde Leverkusener hat den Effzeh geschichtslos gemacht, als er aus der 70-Jahre-Gala eine Modeste-Fete machte und nicht mal Poldi eingeladen hat.
    Ich wünschte mir nur jemand mit mehr Hätz statt Kammfoder. Dann wäre man auch Poldi gegenüber verbundener, aber offenbar hat bei einer Gala Hella von Sinnen hier mehr Stellenwert als ne Kölsche Jung.

  16. Jose Mourinho says:

    Ich bin mit der bisherigen Arbeit von Veh durchaus zufrieden. Aber zu dieser Phase der Saison so an die Öffentlichkeit zu gehen und dabei den Vertrauensverlust als irreparabel zu bezeichnen – sieht schon sehr nach der Provokation eines Rauswurfs aus. Welche Alternative gibt es schließlich? Ja ich weiß, Vorstand raus! Aber selbst wenn man dies befürwortet, ist es wohl wenig realistisch und ich glaube kaum, das AV davon ausgeht, dies sei im Moment eine echte Option. Was will er also erreichen?

      • Jose Mourinho says:

        Insoweit könnte ich Dir ja durchaus auch zustimmen. Sofern man einen Vorschlag hätte, der mit einem Plan und persönlicher Kompetenz überzeugt, dann wäre das ein gangbarer Weg. Aber einfach mal Vorstand raus und dann übernimmt irgendwer – das sehe ich kritisch. Und zudem sehe ich bei bei der bisherigen „Opposition“ beides nicht.

  17. ingman says:

    Dann kann der Peter Stöger als Sportdirektor übernehmen…..den Manni haben wir ja schon geholt…oder der Aehling steigt auf….was für ein Chaos….aber alle die Vorstand raus rufen….sollen doch erstmal Vorschläge bringen ….und zwar möglichst Leute die es besser machen….damit nicht 2 Tage nach der Wahl…..wieder Vorstand raus Plakate im Stadion hängen….;-))

    • major says:

      Der Aehlig ? Alter Schwede…der ist ja noch unsichtbarer als der Spinner.

      Aber Stöger..witzige Idee, irgendwie. Ich stelle mir da die Kommunikation mit Anfang recht spaßig vor. Die haben ja diametrale Konzepte und Einstellungen.

  18. NICK says:

    Warten wir es ab. Die nächsten Tage werden es ja zeigen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Veh, wegen ein bisschen intern geäusserter Kritik so an die Öffentlichkeit geht…Ich mag Veh als Typ auch nicht, aber für sooo dünnhäutig halte ich ihn nicht. Es wäre eklatant schlecht, wenn jetzt die sportliche Führung von Bord ginge…

  19. Woeschelterjong says:

    Seit 56 Jahren bin ich fc Fan und seit 12 Jahren Mitglied.
    Ich weiß nicht, es passiert ist und erst Recht nicht, wer den Sch…dreck verschuldet hat.
    Wenn die handelnden Personen diese Kuh nicht vom Eis kriegen, werde ich alles Rot Weiße ablegen. Ich kann und will nicht mehr!
    Also Verantwortliche, geht in Klausur und erledigt das Problem, sich wenn Veh von nicht zu kitten spricht. Ihr müsst euch nicht lieb haben, nur den Verein!

  20. Huey L. says:

    Wenn ich lese „Der Sportchef soll auch sein Missfallen darüber geäußert haben, dass sensible Informationen rund um den Transfer und die gerichtlichen Verhandlungen zu Anthony Modeste an die Öffentlichkeit gelangt worden waren“ und genau dieser Sportchef liefert der Presselandschaft direkt nach dem Spiel und in der jetzigen Situation so eine Schlagzeile (oder sollte man das vielleicht auch besser Indiskretion nennen?), dann frage ich mich auch, was will er damit bezwecken? Veh ist zu lange im Geschäft und kennt die Automatismen, deswegen kann man von einer bewussten/ gezielten Aktion sprechen. Gegen wen oder was, gehört im Moment nur ins Reich der Spekulationen, bringt uns nicht weiter und kann nur von ihm geklärt werden. Auch ob er damit seinen Rauswurf einleiten will/ wollte ist reine Spekulation. Fakt ist, dass diese erneute Unruhe zur völlig falschen Zeit kommt. Eigentlich muss er jetzt schon die richtigen, wichtigen Schritte planen und einleiten, die dem FC einen Verbleib in der Bundesliga ermöglichen, sollte der Aufstieg gelingen. Ich hab heute schon zweimal geschrieben, dass es am Saisonende alles zu hinterfragen und kritisch zu prüfen gilt. Die Vorbereitung dieser Aufarbeitung beginnt jetzt und Veh ist der wichtigste Mann dabei. Dafür wurde er geholt, dieser Verantwortung kann er sich nicht entziehen. Natürlich gäbe es Nachfolger auf dem Markt, Namen werden ja jetzt schon reflexartig von Allofs, über Schindelmeiser, bis hin zu Heidel gehandelt. Wundert mich, dass der Ex- Leverkusener Boldt noch nicht erwähnt wurde. Aber keiner von denen hat das Insiderwissen und kann sich die Internas so schnell erarbeiten, um die erwähnten notwendigen Schlüsse und Konsequenzen zu planen und umzusetzen. Dafür ist auch schlichtweg die Zeit nicht da.
    Schlussendlich noch ein Zitat, das mich bei einer Fernsehsendung 3.- Euro fürs Phrasenschwein kosten würde, aber im Moment auf alle handelnden/betroffenen Personen zutrifft: „Keiner von Ihnen, meine Herren, ist größer als der Verein!“

  21. Cöln Christian says:

    Dem Beitrag von Major kann ich nur zustimmen. Ich habe es schon sp oft geschrieben. Nehmt euch ein Beispiel an Ulli H.
    Er tut alles für den FC B. Unter Ihm hätte es eine solche Zeremonie Modeste nicht gegeben. Der Club gehört in den Vordergrund und nicht der Spieler. Oder Trainer, oder Manager, oder Finanzchef. Er hätte sich längst um Herbert Neumann gekümmert.
    Es tut einem als FC Fan weh, wenn man solchen Idioten ein Forum bietet.

  22. Ali Perez says:

    Es hat den Anschein, als passiere genau das gleiche, was sich vor 1,5 Jahren zugetragen hat. Spinner hat sich ins Tagesgeschäft eingemischt, indem er sich wieder schützend vor den Trainer gestellt hat und ist damit seinem GF-Sport in den Rücken gefallen. Dabei hatte man uns Mitgliedern vor der Wahl zugesagt, sich nicht in das Tagesgeschäft einzumischen. Und jetzt steht der nächste GF-Sport vorm Absprung, weil er sich hintergangen fühlt. Die Intrige mag ein probates Mittel sein, um in einem Konzern seine Kontrahenten auszustechen und Karriere zu machen, aber in einem Verein, der viel kleinere Strukturen hat und wo alle an einem Strang ziehen müssen, um langfristig erfolgreich sein zu können, da ist das Mist. Der bevorstehende Rücktritt AVs könnte weitreichende Folgen haben, denn AW dürfte davon wenig begeistert sein. TS und MR müssen sich jetzt positionieren. Der Riss, der sich angeblich durch den ganzen Verein zieht, sollte jetzt öffentlich vollzogen werden. Der Verlust Werner Spinners ist das kleinste Übel.

    • Michael H says:

      Sehr richtig.

      Bleibt die Frage, wie man ihn los wird und wer übernehmen soll. Allerdings muss das alles ziemlich schnell passieren, denn de facto kann man an Veh nicht festhalten, wenn man sich für Spinner im Vorstand (und Mitgliederrat*) entscheidet.

      *wenn jemand eine gewisse Stimmung unter der Mitgliedschaft machen kann, ist es nun wohl nur eine geschlossene Rücktrittsforderung durch den Mitgliederrat. Ansonsten sehe ich nicht, wie sich der Großteil der Mitgliedschaft aktiv gegen Spinner (der Modeste-Rückkehr-Heilsbringer!) stellen könnte.

    • major says:

      Du meinst doch nicht ernsthaft, daß Spinner weiter machen will und wird?

      Das sollte der schon – von allen Zaunfahnen und Internetkommentaren mal abgesehen – seiner Gesundheit zuliebe nicht tun. Selbst eine Kampfkandidatur sollte ihm sein Arzt und die Famillich verbieten.
      Aber: es geht eben auch nicht weiter so. Sicher sollte der Vorstand sich nicht täglich in das Tagesgeschäft einmischen, aber er sollte schon regelmäßig anzeigen, daß er noch lebt.
      Den Zeitpunkt für einen würdigen Rückzug hat er verpasst, jetzt sollte wenigstens Schadensbegrenzung folgen. Eine klare Ansage, daß es nur noch bis zur MV geht, wäre zumindest professionell.

    • Huey L. says:

      Woher hast du denn diese Information? Ich weiß bislang nur, dass der Mitgliederrat, der ja das Vorschlagsrecht hat, eine dreiköpfige Kommission gebildet hat, die intensiv sucht und Vorabgespräche mit geeigneten Leuten führt, die in ein vorab erarbeitetes Anforderungsprofil passen sollen/ müssen. Das da schon ein Präsident quasi feststeht, ist mir neu.

    • major says:

      Wie schön. Der Laden, der Köln mit seinen Supermärkten zupflastert und eine populistische Umweltpolitik fährt, weil seine Frau und seine Kinder das so wollen (die Quelle finde ich nicht mehr, stand aber in der DuMont-Presse).
      Dann kaufen wir bestimmt Ronaldo, wegen der Frau und der Kinder, Bob der Baumeister baut ein Stadion mit Reueherzen und die Wurst wird von Brandenburg aus Frankfurt kommen.

      Nein, keine fußballfremden Allroundmanager mehr. Das wird der nächste Artzinger-Bolten. Nicht mit mir und Famillich. Da mache ich mich ehrlich und werde RB Leipzig-Fan, da weiß man wenigstens vorher, daß es nicht um Fußball geht, sondern um Euros und Egos.

      Ich hab keinen Bock mehr auf diese Rahmenbedingungen, wenn es nur darum geht, das Ego eines nicht ausgelasteten Millionenmanagers, Klüngelanwalts oder abgehalfterten Politikers zu bedienen. Der FC ist keine Verfügungsmasse für gelangweilte Spitzenverdiener. Der FC ist Emotion, unsere Emotion. Die kann man nicht kaufen, das sollten diese Typen mal lernen.
      Für all ihr Geld und ihre Gier kriegen sie nicht ein echtes Jeföhl und deshalb können sie sich einen Namen kaufen, aber nicht das, was diesen Namen ausmacht.

  23. Woeschelterjong says:

    Mit einem Tag Abstand habe ich mir Armin Vehs Erklärung noch einmal durchgelesen. Express macht daraus eine Rücktrittsankündigung von Veh. das ist aber nicht mehr als eine von vielen möglichen Konsequenzen. Veh soll ja wohl wörtlich gesagt haben: irgendwann wird es Konsequenzen geben!
    Wann ist irgendwann, und welche Konsequenzen sind gemeint. Beides ist völlig offen! Warten wir am Besten mal das Gespräch zwischen Spinner und Veh ab!

  24. Ankerdensin says:

    Bevor nun Spinner oder Vorstand bashing betrieben wird, möchte ich einmal den Fokus auf die Personalie Veh richten. A. Veh ist immer in seiner Laufbahn auffällig geworden durch Rücktritte bei Schwierigkeiten im Umfeld eines Vereines. Sei es bei sportlichen Themen oder bei Vereinsthemen. Wenn es schwierig wurde, war Veh weg.
    Die Zeit fragte mal : kann Veh Krise?
    Ich habe mal ein paar Schlagzeilen zu Veh Rücktritten aufgeführt.

    „In Stuttgart hörte Veh am 24. November 2014 als Tabellenletzter nach nur 146 Tagen auf. Begründung: „Ich hatte kein Glück mehr.“
    Bild, 2015
    „Ich glaube, dass es besser ist, wenn ich nicht da bin“ – Meistertrainer Armin Veh hört mal wieder auf sein Gefühl und tritt als Trainer des VfB Stuttgart zurück“
    Der Tagesspiegel, 2014
    „Armin Veh: … Weil ich viele Dinge nicht nachvollziehen kann. So etwas wie hier habe ich noch nie erlebt. So kann man nicht arbeiten. Es geht beim HSV nicht mehr um Fußball. Eigentlich ist das ein geiler Club. Aber es ist traurig, dass man sich selbst im Weg steht und nicht zu einer Einheit wird“
    Spiegel Online, 2011 Interview mit Veh zum von Veh angekündigten Rücktritt

    Nun, Armin Veh kritisiert Mitgliederrat (Vollamateure), Trainer und Mannschaft öffentlich, kritisiert Indiskretionen zu Modeste (Verhandlung führte lt Presse A. Wehrle nicht Veh), bemängelt Vertrauensverlust seitens Vorstand.
    Für mich hört sich das alles nach Vorbereitung eines Rückzuges an.
    In jedem Unternehmen gibt es Dinge, die nicht immer geradlinig verlaufen, da gibt es Kritik vom Chef und niemand echauffiert sich dann öffentlich. Das wird intern geklärt. Und wenn ein Mitarbeiter eines Unternehmens dann öffentlich Schelte übt, schreit das nach Rücktritt oder Rauswurf.
    Natürlich kann man auch dem Vorstand wieder Schuld zuweisen, aber es ist erstaunlich ruhig.
    Ich denke, man sollte eine schnelle Entscheidung herbeiführen und bei einem Weggang Veh‘s Schnell nachbesetzen. Oder Spinner tritt zurück aus gesundheitlichen Gründen.
    Meine persönliche Einschätzung bleibt aber, Veh ist eine Diva, finanziell unabhängig und wenn ihm etwas nicht passt, tritt er zurück.

    .

    • Huey L. says:

      Sehr gut recherchiert Ankerdensin!
      Was jetzt tatsächlich Sache ist, werden wir nicht erfahren, solange sich die Beteiligten nicht dazu äußern und selbst dann wirst du entweder zwei grundsätzlich verschiedene Auffassungen zu hören oder eine von der Presseabteilung „gewaschene“ nichtssagende Mitteilung zu lesen bekommen.
      Gerade in unserer jetzigen Lage und Situation, sollte es -im Sinne des Vereins- mal ein klärendes Gespräch unter Männern geben.
      Ich wiederhole mich gerne und zahle nochmal 3.- Euro ins Phrasenschwein: „Niemand ist größer, als der Verein!“

  25. Paul says:

    Ich bin auch dafür, das Veh und Wehrle gehen und das Präsidium mit dem genialen Trainer Anfang weitermacht, der Raphael Czichons zum Mannschaftskapitän ernennt, weil er die schönsten Luftlöcher tritt. Dann sollten wir noch Veteranen wie Bernd Schuster, Bodo Illgner und andere geldgierigen Söldner in den Verein holen, und im Herbst wird Harald „Toni“ Schumacher als ehemaliger Weltklassetorwart und Bestsellerautor Präsident des ruhmreichen 1. FC Köln. Dieser gibt dann nach eine weiteren Tasmania-Saison endgültig die Fußballlizenz zurück und konzentriert sich fortan nur noch auf seine Hauptkompetenz als Karnevalsverein. Kölle Alaaf! FC Alaaf! Karnevalsverein Alaaf!

    Bevor ich es vergesse: ANFANG RAUS!!!! PRÄSIDIUM RAUS!!!

  26. mcwolli77 says:

    Kann hier jedem Kommentar etwas abgewinnen, denn die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte.
    Jedoch eines muss klar sein, wer glaubt seine persönlichen Eitelkeiten, ob Vorstand oder AV, auf dem Rücken unseres Vereins auszuleben und nach aussen zu tragen, ist absolut Fehl am Platz !!!

    Denn wenn Veh von Vertrauen spricht war dieser Vorstoß nichts anderes als seinem eigenen Ego eine Plattform zu verschaffen, nichts anderes.
    Das der Vorstand, hier möchte ich Herrn Spinner hervor heben, wohl auch mal wieder intern stänkert gegen die Kritik von Herrn Veh nach Paderborn, trägt zum Miteinander im Verein ganz sicher auch nicht bei. Weitere Unzulänglichkeiten wurden ja ausreichend genannt.
    Jedoch geschah die Kritik in dem Fall wohl intern, denn an die Öffentlichkeit gelang dies doch erst jetzt durch das Vorpreschen des AV.
    Der Vorstand ist im September in dieser Form nicht mehr an der Spitze des Verein, das ist sicher.
    Mir brennt da eher tatsächlich eher die Frage ob solch ein Verhalten des Sportvorstand einfach hingenommen werden kann. Denn er ist im operativen Geschäft und im täglichen Rampenlicht und schadet dem Erfolg des Team und Verein meiner Meinung nach viel mehr mit seinem Verhalten als der Vorstand.
    Dies ist unabhängig von der Aussendarstellung des Vorstandes zu , die teilweise auch fragwürdig ist.
    Der einzige der voll professionell Auftritt ist meiner Meinung nach Herr Wehrle

      • major says:

        So führt man keinen Verein, so führt man keine Firma, wie dieser Spinner. Es knistert schon lange hinter den Kulissen. Der Vorstand ist total zerstritten, weil jeder sein Ego bedroht sieht. Denen geht – und ging es nie – um den Verein. Im Grunde geht es hier ab wie Porsche gegen Piech: auf keinen Fall nachgeben, eher verbrannte Erde. Wie einem kleinen Kind, dem man das Spielzeug weg nimmt – und in der Kindheit liegen oft auch die Ursache für diese Selbst-Probleme. Die wollen ihre gefühlte Nutzlosigkeit mit Pöstchen anfüllen und von vermeintlich wichtigen Lokalfürsten hofiert werden. Man schmückt sich mit diesem Verein, nicht umgekehrt.
        Sozial adaptierte Narzissten sind in gewisser Weise attraktiv, wenn sie Erfolge haben, dekompensieren aber, sobald „die anderen“ an ihren Nichterfolgen „schuld“ sind. Für so einen Fall halte ich den jüngsten „Veh“.

        Soviel zu meiner Diagnose durch die Hose.

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar