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Schmadtke: Das würde ein Modeste-Transfer verändern


Mit jedem Tor, das Anthony Modeste für den 1. FC Köln erzielt, macht sich der Franzose unverzichtbarer beim Effzeh – und teurer für mögliche Interessenten. Jörg Schmadtke hat nun erklärt, was sich für die Geissböcke verändern würde, sollte der Stürmer tatsächlich im Sommer gehen.

Köln – Es gibt eine Phrase: „Das Leben findet nicht im Konjunktiv statt.“ Für den Sportchef des 1. FC Köln gilt diese Binsenweisheit nur bedingt. Denn Jörg Schmadtke muss sich auf einen Fall vorbereiten, der aktuell nur im Konjunktiv diskutiert werden kann: Was, wenn Anthony Modeste den 1. FC Köln im Sommer verlassen sollte?

Viel Konjunktiv, aber genauso viel Realität

Nach dem 50-Millionen-Euro-Angebot aus China im Februar ist klar: Es besteht eine realistische Chance, dass im Sommer erneut eine Transferanfrage auf Schmadtkes Tisch liegen könnte, die der 53-Jährige dann aus wirtschaftlicher Sicht nicht mehr ablehnen könnte. Vorausgesetzt, der Spieler würde seinen Wechselwunsch bei den FC-Verantwortlichen hinterlegen. Viel Konjunktiv, aber genauso viel Realität. Denn:

Anthony Modeste hat schon 22 Saisontore auf dem Konto. (Foto: MV)

Sportlich gilt Modeste als unverzichtbar. Doch Transfereinnahmen in der kolportierten Höhe würden die Einnahmen von fast zwei Champions-League-Teilnahmen in Folge umfassen. Ein Verkauf zu einem solchen Betrag würde Köln sofort auf ein anderes Level heben, die Möglichkeiten verändern, auf dem Transfermarkt aktiv zu werden.

Natürlich würde es unseren Handlungsspielraum verändern

Und genau mit diesen Möglichkeiten muss sich Jörg Schmadtke aktuell in den Kader-Planungen für die neue Saison befassen. Konjunktiv hin oder her, der Geschäftsführer muss zweigleisig planen, muss mehr Spieler aus mehreren Preiskategorien bewerten und als Transferziele ins Auge fassen. „Natürlich würde ein solcher Transfer unseren Handlungsspielraum verändern“, sagte Schmadtke auf GBK-Nachfrage.

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