,

Die großen Entscheidungen des Effzeh im Jahr 2017

4. Stadionname

Auch der dritte große Sponsorenvertrag läuft bekanntlich aus. RheinEnergie, der Namenssponsor des Stadions und gleichzeitig Großsponsor im Nachwuchs- und Frauenfußball bei den Geissböcken, wird wohl weiter mit dem Effzeh zusammenarbeiten. Aber auch im vollen Umfang? Oder nutzt Wehrle die Chance, mit Blick auf die Stadion-Debatte einen weiteren Partner mit ins Boot zu holen, um für einen potentiellen Neubau bereits ein zahlungskräftiges Unternehmen an der Hand zu haben? Der Name „RheinEnergieStadion“ hat sich zwar etabliert. Am Ende bleibt es aber eine wirtschaftliche Entscheidung.

5. Neubesetzung des U19-Trainerpostens

Boris Schommers verlässt den 1. FC Köln im Sommer nach elf Jahren. Die U19 wird am der kommenden Saison also von einem neuen Coach trainiert. Diese Personalie erscheint auf den ersten Blick als eine Randnotiz. Doch das U19-Trainerteam gehört zu den wichtigsten Schnittstellen auf dem Weg aus dem Nachwuchsbereich zu den Profis. Mit Patrick Helmes haben die Geissböcke den Posten des U21-Trainers bereits erfolgreich aufgewertet. Nun suchen Jörg Jakobs und die NLZ-Leiter einen neuen U19-Coach. Schommers Co-Trainer Kevin McKenna wird es wohl nicht werden, die Kölner suchen nach einem Trainer mit einer Fußballlehrer-Ausbildung, also der höchsten Trainer-Lizenz. Wer Schommers ablöst, soll im Mai feststehen. Und weil die Geissböcke in den letzten Monaten in den Nachwuchs noch einmal deutlich mehr Geld investiert und auch diverse externe Talente verpflichtet haben, wird der Personalie des U19-Coaches intern höchste Priorität beigemessen.

6. Investition in den Frauenfußball

Die Frauen des 1. FC Köln stehen etwas überraschend vor dem sofortigen Wiederaufstieg in die Bundesliga. Fünf Spieltage vor Schluss liegen die Kölnerinnen vier Punkte vor den ärgsten Verfolgern – und das mit einem extrem jungen Team. Sollte die Rückkehr in die Erste Liga glücken, muss sich der Effzeh die Frage stellen: Bleibt der Frauenfußball bei den Geissböcken eine Randerscheinung oder soll sich das Team in der obersten Spielklasse etablieren? Wenn ja, so muss mehr Geld in die Hand genommen werden als vor zwei Jahren. In der Saison 2015/16 nahm der Effzeh den sofortigen Wiederabstieg billigend in Kauf. Am Ende war das Team von Willi Breuer chancenlos im Kampf um den Klassenerhalt. Gelingt der Aufstieg, bräuchte es ein klares Bekenntnis des Vereins zum Frauenfußball in Köln. Nur so könnte der Klassenerhalt im Folgejahr ermöglicht werden.


Das könnte Euch auch interessieren: 

3 Kommentare
  1. BM says:

    Na ja, zumindest die letzte Rubrik, Frauenfußball, ist ziemlich geschönt. Die Reserve von Hoffenheim steht vor dem FC, darf also nicht hoch in Liga 1, die FC-Frauen würden also als Tabellenzweiter aufsteigen, sofern nicht Wetzlar (oder XYZ) noch dazwischen funkt (wie vermutlich auch Werder Bremen in der Staffel Nord wohl nur hinter VW II aufsteigen wird) – im Artikel ist dies nicht zu erkennen. Zudem ist die FC-Truppe zwar jung, aber im Frauenfußball ist dies nicht ungewöhnlich, von 12 Mannschaften in der Liga sind sieben Mannschaften erheblich jünger und nur drei im Schnitt älter. Die Aussage vom „extrem jungen Team“ ist in Relation also schlicht falsch.
    Man sollte allerdings wirklich die Entscheidung für die 1. Bundesliga treffen und entsprechende Weichen stellen, damit es nicht wieder ein absolut chancenloses Jahr in der höchsten Klasse geben wird. Zumal die Zweite auch vor dem Aufstieg steht und den Platz in der 2. Bundesliga Süd einnehmen würde, man also einen guten Unterbau hätte, vergleichbar Wolfsburg, Bayern, Hoffenheim, Frankfurt, Sand (!!). Also: Die Abteilung so unterstützen, dass das Team in der höchste Liga bestehen kann.

  2. Marius says:

    Hoffe wir behalten erima.
    Ich werde mir kein einziges Trikot von Kappa kaufen, die sind ausrüster von Gladbach, haben ein hässliches Logo und stehen in meiner Generation für billig Jogging Hosen vom grabbeltisch.

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar