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Einzelkritik: Schmerzhafte Lehrstunde im Derby

Der 1. FC Köln verliert gegen Borussia Mönchengladbach verdient mit 2:3 (1:1). Kein Mannschaftsteil erreicht gegen die Fohlen Normalform. Dem Tempo und der Passsicherheit der Gladbacher haben die Geissböcke nichts entgegen zu setzen. Das zeigen auch die Noten und Zeugnisse der Effzeh-Profis. Die Einzelkritik in der Bildergalerie.


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16 Kommentare
  1. markusm021
    markusm021 says:

    Beide Noten für die AV sind nicht stimmig, weil wir ohne AV gespielt haben. Das hat der Stöger sich wohl bei Sollspacken abgeschaut!? Angsthasenfußball, der sich gegen Hamburg und Frankfurt abgezeichnet hat. Wir haben nix zu verlieren, können aber Europa gewinnen, aber mit dieser Angsthasentaktik nicht.

  2. Robert H.
    Robert H. says:

    Eine Teilschuld von Horn und Jojic beim 2. Gegentreffer tendiert wenn überhaupt gegen Null. Sörensen ist leider einer derjenigen, die im entscheidenden Moment immer zurückziehen. So auch hier, also hat er das verbockt.
    Er sollte sich mal anschauen, was ein gewisser Testos Papadopoulos, der wandelnde Adrenalin-Junkie beim HSV so treibt (auch gestern im Spiel gegen Hoppenheim, lohnt sich wirlich mal anzusehen!). Immer fair, aber auch immer am Rande von Rot.
    Würde Sörensen eigentlich nur spielen lassen, wenn alle anderen IVer ausfallen.

    • Jojo
      Jojo says:

      die viel gelobte mannschaftliche Geschlossenheit war überhaupt nicht da,
      in solch einem Spiel muss alles passen um als Sieger vom Platz zu gehen.
      Ich hätte mir mehr Biss gewünscht, so kann man kein Derby angehen, da erwartet der Fan und auch der Zuschauer das die Spieler kämpfen bis Spielende.

  3. Furio
    Furio says:

    Wir müssen die Entwicklung der letzten drei Jahre so einschätzen, dass der FC noch nicht die Klasse hat, ein solches Spiel zu gewinnen. Dabei glaube ich nicht, dass es so sehr an den einzelnen Spielern liegt, sondern mehr an der Aufstellung, der taktischen Ausrichtung und der Spielweise. Das lässt sich alles noch weiterentwickeln, wenn man die richtige Selbsteinschätzung dafür hat und man Woche für Woche vergleicht, wodurch sich erfolgreichere Teams weiterentwickeln und welchen Unterschied es zu uns gibt. Dennoch können wir bisher sehr sehr glücklich über den aktuellen FC sein. Es wird doch das meiste sehr sehr richtig gemacht. Wir stehen doch schließlich nicht aus Zufall vor Gladbach und immer noch auf einem hervorragendem Tabellenplatz.

    Steter Tropfen höhlt den Stein. Wichtig ist nur, dass es bei uns ein bisschen mehr als bei anderen tropft.

    • Nick
      Nick says:

      Stimmt. Die Entwicklung ist nach wie vor da, sie geht uns Fans, mit den Augen auf Europa eben nicht mehr schnell genug, was aber auch der Verletztenmisere zuzuschreiben ist…Gladbach hat gestern sehr glückliche Tore geschossen, war natürlich auch die bessere Mannschaft…aber wie hätte das Spiel mit fittem Osako, Bittencourt und Risse von Beginn an ausgehen können…von daher ist der Kader gar nicht so schlecht, er ist eben nur nicht breit genug, um dies ganzen Ausfälle zu kompensieren.

      Wenn man die Entwicklungssprünge von Saison zu Saison unter Schmadtke und Stöger sieht, dann freue ich mich schon auf die neue. Was mir fehlt ist aber der Siegeswille, wenns man zweimal zurück kommt muss man diesen psychologischen Vorteil nutzen. Wir haben doch nicht mehr zu verlieren dieses Jahr, können aber immer noch Europa gewinnen, also auf 3 Punkte spielen!!!

      • Robert H.
        Robert H. says:

        Bei aller Wertschätzung – es schon wieder auf die 2,5 Verletzten zu schieben ist mir zu einfach. Im Hinspiel war nur Bittencourt verletzt, aber die Spielanteile waren damals ähnlich schlimm (gestern sogar schlimmer: nur 25 % Ballbesitz z.B.!) – nur damals mit glücklicherem Ausgang.
        Aber nochmals: die zurückhaltende Spielweise hat Methode und wird durch den tollen Tabellenplatz rechtfertigt. Andere Teams (z.B. Augsburg) gehen gerade mit ihrem versuchten Hurra-Fußball fürchterlich baden.
        Es ist die Konsequenz aus der Erkenntnis, dass der FC im offensiven Mittelfeld einfach nicht die Qualität hat, um eine Überlegenheit zu gewinnen. Daher immer die langen Bälle nach vorne. Die Spieldaten belegen das eindeutig.
        Das wäre m.E. für die Entwicklung der nächste, der wichtigste Ansatzpunkt.

          • Robert H.
            Robert H. says:

            Sie versuchen es zumindest.
            Augsburg hatte mit Dirk Schuster einen Trainer, der aus guten Gründen sein Heil in der stabilen Defensive gesucht hat. Also das Gleiche, was Peter Stöger beim FC bisher sehr erfolgreich macht.
            Dann wurde Schuster ohne Not gefeuert, weil dem Mangement die „unschöne“ Spielweise „nicht gefallen hat“. Der Neue lockerte die Abwehr zugunsten einer offensiveren Ausrichtung – quasi von oben verordnet. Nur – der Kader gibt das nicht her. Ergebnis: in der letzten Woche hat Augsburg 11 Gegentore kassiert.
            Die Geschichte sollte uns zu denken geben, wenn wir wieder vom FC eine „schönere“ Spielweise verlangen.

  4. rain man
    rain man says:

    Wir haben Peter Stöger sehr viel zu verdanken. Jetzt stellt sich die Frage, ob er in der Lage ist, die Mannschaft auf das nächsthöhere Level zu bringen. Sorgen bereitet mir die Selbstzufriedenheit und das Starkreden der Gegner. Wenn ich mir anschaue, was zum Beispiel der HSV zurzeit an Leidenschaft raushaut. Da ist eine Galligkeit zu sehen, die uns größtenteils fehlt. Mit dieser Aggressivität kann man nämlich, vielleicht bis auf Bayern, jedem Gegner (und mag er individuell noch so stark sein) Paroli bieten. Bin mal gespannt, wie der FC gegen Hoffenheim spielt (wieder nur lange Bälle auf Tony?). Der HSV hat denen gestern in vorbildlicher Weise den Zahn gezogen.

    • klappskalli
      klappskalli says:

      Ganz ehrlich den HSV ( danke Kühne ) und den FC zu vergleichen ist doch echt lächerlich.
      Dann lieber kleine Brötchen backen und nicht an selbstüberschätzung leiden.
      Aber leider passiert das bei einigen FC Fans im moment auch. Was der FC bis jetzt erreicht hat da träumen die Deppen aus Hamburg nur von. Wenn der FC diese Saison auch knapp 40 Mio € Minus gemacht hätte, würden wir in der Tabelle auch woanders stehen.
      Dieser Vergleich ist das absolut lächerlichste überhaupt.

        • Nick
          Nick says:

          Vielleicht mal wieder Zeit für den Mentaltrainer…die aktuelle Situation von „Können, aber nicht müssen“ ist vielleicht schwierig…hängt man im Abstiegskampf kämpft man quasi von alleine mit „Leidenschaft, Aggressivität, Gewinnen-Wollen“ (HSV, Bremen, Ingolstadt…), willste unbedingt europäisch spielen kämpfst Du auch (Hoppelheim,Kackbach,Rasenschach,Hertha…). Unsere Situation ist evt. zu „bequem“ für die Spieler, jedes Ergebnis ist kein großer Beinbruch, da man ja noch voll im Soll ist…ich denke zwar auch, dass es intern Ziele gibt, aber vllt. sind die zu locker gesteckt…jedenfalls sieht man auf dem Platz wenig Leidenschaft, Aggressivität & Gewinnen-Wollen…da hat uns mehr als die halbe Liga zur Zeit was voraus…und das ist schlecht.

  5. Kuba
    Kuba says:

    Warum spielte Bittencort nicht? Noch nicht mal im Aufgebot. Hat einer Info? So Leute wie Nick und Klaapes sind doch nah an der Mannschaft. Keiner stellt hier die Frage. Auch über andere Medien gibt es keine Antwort.

  6. OlliW
    OlliW says:

    Ja, genau. Oder wie BMG immer einen freien anspielbaren Außen hat, der dann reinflankt.

    Was mir seit Wochen auf- und missfällt und mich beunruhigt (mal ganz abgesehen davon, dass es mich ärgert) ist, dass wir in 2017 so viele unnötige Gegentore kassieren. Eben deshlalb. Egal wer spielt, egal wer im Tor steht. Gladbach konnte mehrhach in aller Ruhe bis ins Halbfeld vordringen (nachdem sie im Mittelfeld meistens missglückte Pässe und zweite Bälle aufnahmen). Immer waren deren Außen frei, die FC Jungs zu weit vom Gegner. Das 2:3 war in seiner Genese klar abzusehen. Auch wenn es am Ende ein Abstauber war, das Tor war in seiner Entstehung symmtomaitisch für unsere wackelige Abwehr, wie auch schon das Siegtor des HSV und die Gegentore in Ingolstadt. Was ist da los? Das sind keine unhaltbaren Kunstschüsse aus 25 Metern, keine Elfer, keine genialen Freistöße. Es sind meist Kombinationen in den 16er. Da darf der Ball gar nicht so oft hin. Aber da ist er in letzter Zeit so oft und gefährlich, wie früher weitaus seltener. Rein statistisch muss es dann eben mal öfter rappeln.

    Der FC wartet oft ab, der Gegner spielt sein Spiel, ist oft schneller, technisch versierter, legt mehr „Willen“ an den Tag. Es scheint fast, als habe der Rest der Liga den „FC-Code“ geknackt.
    Außerdem liegt dem Effzeh diese Presserei nicht, die leider von vielen Mannschaften inzwischen praktiziert wird (wenn man sie lässt!). Dadurch kommt sichtlich eine gewisse Nervosität rein, es folgen nach Ballgwinn ungenaue Pässe, überflüssige Dribbel-Experimente am eigenen Strafraum oder schwache Befreiungsschläge, und so schnelle erneute Ballverluste. Das Umschaltspiel klapptt zu selten (Nadelstiche!).
    Und da stimmt es, dass so was in einer „Papadopolus-Abwehr“ nicht passiert, weil der Kerl so brennt, rennt und ackert und misteißt. (Und das hat nicht viel mit dem höheren Etat des HSV zu tun! Denn gerade den geliehenen „Papa“ und unseren Mavraj hätten sicht selbst die Lielien „leisten“ können.)

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