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Fünf Faktoren für einen Kölner Erfolg in Augsburg

Der 1. FC Köln fliegt am Freitagnachmittag im Anschluss an das Abschlusstraining nach Augsburg. Dort steht am Samstag das wichtige Duell in der WWK Arena beim Tabellen-16. an. Die Vergangenheit spricht nicht gerade für ein Fußballfest beim FCA. Doch beim Effzeh gibt es Hoffnung.

Köln – Peter Stöger weiß: „Wir haben uns mit der Art und Weise der Augsburger in der Vergangenheit nicht so leicht getan.“ Kein erzieltes Tor in den letzten vier Spielen, der letzte Sieg im Herbst 2011, in Augsburg sogar zuletzt 2008 gewonnen. Doch der FC Augsburg befindet sich in einer schwierigen Phase, hat vier der letzten fünf Spiele verloren. Der 1. FC Köln reist also zu einem angeschlagenen Gegner – was aber nur einer der Faktoren ist, warum sich die Geissböcke etwas ausrechnen können.

1. Treffsicherheit Offensive

Der 1. FC Köln blieb in dieser Saison bislang nur in sechs von 28 Spielen ohne eigenen Treffer. Die Offensive der Kölner schnappt immer wieder zu. Klar, vor allem Anthony Modeste. Aber auch Yuya Osako, der gegen den FCA in die Startelf zurückkehren dürfte, tat sich vor dem gegnerischen Tor bereits stark hervor. In den letzten elf Partien konnte der FC immer treffen – außer im Heimspiel gegen den FC Bayern. „Wir treffen relativ regelmäßig, da haben wir einen Schritt nach vorne gemacht“, nennt deswegen auch Peter Stöger einen der Mutmacher für den FC. Und auch, weil der FC Augsburg mit bereits 45 Gegentoren zu den defensivschwächsten Teams der Liga zählt, besteht die berechtigte Hoffnung, dass es zumindest kein 0:0 geben wird – wie in drei der letzten vier Aufeinandertreffen.

2. Fokus auf die Defensive

Allerdings ist auch klar, dass der Effzeh sich vor allem defensiv wird steigern müssen. Stöger macht keinen Hehl daraus, dass er mit den Abwehrleistungen seiner Mannschaft in den letzten Wochen nicht zufrieden ist. „Wir haben in nahezu jedem Spiel ein Tor erzielt, aber nicht immer alle Punkte mitgenommen. Das heißt, dass wir in der Defensive Aufholbedarf haben.“ Der Österreicher wird seine Spieler deswegen noch einmal für die elementaren Aufgaben sensibilisieren. „Es geht um Organisation, um vorausschauendes Erkennen von Situationen. Das müssen wir wieder hinbekommen.“ Mehr Kompaktheit und Konsequenz, mit diesen Attributen muss Köln in Augsburg antreten. Sonst könnte selbst die zweitschwächste Offensive der Liga zum Toreschießen eingeladen werden.

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