Köln, RheinEnergieStadion, 30.10.16: Milos Jojic (1.FC Köln) am Ball im Spiel der 1. Bundesliga zwischen 1.FC Köln vs. Eintracht Frankfurt in der Saison 2016/2017.

Jojic dachte nie an Abschied: "Mein Kopf war immer hier!"

Milos Jojic scheint beim 1. FC Köln tatsächlich noch die Kurve zu bekommen. Der Serbe fühlt sich inzwischen pudelwohl in Köln und hat die Kritik an seiner Person abgeschüttelt. Das Selbstbewusstsein ist endlich da, der Erfolg auch. Jetzt hat er erklärt, wie es dazu kam.

Köln – Zwei Tore in zwei Spielen, darauf hat Milos Jojic fast zwei Jahre warten müssen. Der Serbe hat sich in den letzten Wochen beim Effzeh einen Stammplatz erarbeitet und die Gunst der Stunde mit den vielen Verletzten im Kader genutzt.

Ich habe eine Chance bekommen, meinen Rhythmus gefunden

“Nach langer Zeit stehe ich jetzt auf dem Platz”, sagte der 25-Jährige am Donnerstag, als er sich den Pressevertretern stellte. Der zurückhaltende Serbe fühlt sich im Rampenlicht der Medien nur bedingt wohl, hält sich lieber zurück. Dass er nun aber ein gefragter Mann ist, freut ihn – schließlich ist es ein Zeichen seiner positiven Entwicklung. “Natürlich habe ich mehr Selbstbewusstsein als früher. Ich habe eine Chance bekommen, meinen Rhythmus gefunden. Jetzt läuft es besser.”

Gegen Frankfurt machte Trainer Peter Stöger mit einer taktischen Veränderung zur zweiten Hälfte sogar deutlich, dass er Jojic eine wichtige Defensivaufgabe eher zutraute als Marco Höger, der in den letzten Monaten eigentlich unantastbar war. Doch gegen die Eintracht musste Höger zur Pause raus, während Stöger lieber Jojic aufgrund dessen aktueller Laufstärke auf Omar Mascarell ansetzte. Die Umstellung fruchtete, am Ende der 90 Minuten hatte der Serbe über zwölf Kilometer und damit die längste Distanz aller Spieler auf dem Rasen zurückgelegt.

Defensivarbeiten mit großem Willen – offensiv noch Potential

“Ich laufe viel, muss mich gut konzentrieren und defensiv gut arbeiten”, weiß Jojic um seine Hauptaufgaben, die er in der Vergangenheit teils nur widerwillig absolvierte, nun aber wie selbstverständlich aggressiv und mit großem Willen annimmt. Noch leidet darunter etwas sein Spiel nach vorne. Doch das will er als nächstes verbessern. “Es gibt noch Platz, um mich offensiv zu bessern. In allen Bereichen”, sagte der Mittelfeldspieler.

Weiterlesen: Keine Wechselgedanken – Jojic lässt sich voll auf Köln ein

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