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Gefährlicher Gegner: Mainz zwischen Rettung und Bruch

Gegen Frankfurt drehten die Mainzer einen 0:2-Rückstand in einen 4:2-Sieg. Trainer Martin Schmidt steht trotzdem vor einem wichtigen Spiel. Denn sein Job steht unbenommen der Rettung auf der Kippe. Über seine Ablösung zum Saisonende wird bereits spekuliert. Dass der Schweizer mit Mainz eine anständige Hinrunde (21 Punkte) spielte, dann aber mit Yunus Malli seinen wichtigsten Spieler verlor und so durch die Rückrunde taumelte, spielt in der Bewertung offenbar nur bedingt eine Rolle.

Dann werden wir die Möglichkeit bekommen, zu gewinnen

Sollte Mainz in Köln verlieren, wäre dies die 17. Saison-Niederlage und damit Negativ-Rekord in der Bundesliga-Geschichte der 05er. Jedes zweite Spiel verloren – kein gutes Argument für Schmidt im Kampf um seinen Job. Da wäre ein letztes Ausrufezeichen in Köln wertvoll, während am Bruchweg bereits über einen Nachfolger diskutiert wird und Sandro Schwarz aus dem Nachwuchs Kandidat Nummer eins sein soll.

Der Effzeh will sich mit den Mainzer Problemen allerdings so wenig wie möglich befassen. In Köln zählt nur die taktische Vorbereitung auf Samstag und auf die elf Spieler, die beim Gegner auf dem Platz stehen werden. Dass der giftige Pablo de Blasis mit seiner fünften Gelben Karte gesperrt sein wird, ist ein wichtiges Detail. Aber mehr auch nicht. „Es geht darum, was wir selbst umsetzen“, sagt Stöger. „Wenn wir im Passspiel und in der Organisation konzentriert sind, werden wir die Möglichkeit bekommen, zu gewinnen.“ Und ein Sieg ist bekanntlich Pflicht, wenn es mit Europa klappen soll.


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