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Overaths Fünf-Jahres-Plan hat sich doch noch erfüllt

Was Wolfgang Overath einst als Präsident des 1. FC Köln erreichen wollte, ist fünfeinhalb Jahre nach Ende seiner Amtszeit geglückt. Der Effzeh spielt wieder international. So hatte der inzwischen 73-Jährige seinen Fünfjahresplan wohl nicht verstanden. 

Köln – Es war im Jahr 2004, als Wolfgang Overath an die Spitze des 1. FC Köln aufstieg. Bei seinem Amtsantritt propagierte das Idol einen Plan für die kommenden fünf Jahre, um den Effzeh wieder dorthin zu führen, wo er in den Augen vieler hingehörte: nicht nur in die Bundesliga, sondern auch ins internationale Geschäft.

So gesehen hat Overath sogar Recht

Wolfgang Overath besucht das erste Mal seit November 2011 wieder ein Spiel des 1. FC Köln. (Foto: JP)

Was aus diesem Plan wurde, ist bekannt. Nichts. Unter Overaths Führung stieg der Effzeh erst auf, dann wieder ab, verharrte in Liga zwei, stieg wieder auf, übernahm sich finanziell völlig, Overath trat Ende 2011 zurück und Köln stieg noch in der gleichen Saison einmal mehr ab. Der Klub stand kurz vor dem Kollaps, der Ex-Präsident ließ sich nicht mehr blicken, wehrte sich gegen Unterstellungen, er habe Anteil an der finanziellen Schieflage.

Bis heute vertritt Overath diesen Standpunkt, erklärte im vergangenen Winter, seine Arbeit sei einer der Schlüssel gewesen für den sportlichen wie wirtschaftlichen Aufstieg der Geissböcke in den letzten Jahren. Diese Sicht kann man teilen, schließlich wirkte die Overath-Ära wie ein Vorschlaghammer. Die Scherben sammelten andere auf und setzten sie wieder so zusammen, dass sich anschließend ein stabiles Gebilde entwickelte.

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3 Kommentare
  1. Paul
    Paul says:

    Für Crash-Titeln von Sportbild kann Overath zwar nix, wohl aber dafür, immer noch gerne mit dem Bild zu labern! Dass er mit dem Alter weiser und souveräner wird, glaubt wohl auch niemand (mehr). Er könnte sich von K.-H. Thielen sooo eine dicke Scheibe abschneiden! Bei dem Mainz-Spiel war für den guten Wolfgang halt die Gefahr zu groß, von einer Kamera erfaßt und mit „W.O. feiert im Stadion das, was er zwar immer wollte aber niemals erreichen könnte“ betitelt zu sein.

    So ist das halt mit den älteren Herren. Entweder in­te­ger, immer erfahrener und klüger oder immer schrulliger und starrsinniger.

    Zwei positive Sachen fallen mir dabei doch ein.
    Erstens, er gibt die Interviews doch nicht so oft wie es nach seinem Comback zu befürchten war und …
    Zweitens, Marc Mertens hat uns bei der Bilderauswahl GsD die Overathsche Lederjacken-Mafia erspart, die normalerweise immer auf den Stadionbilder mit-gekniepst wird. Danke dafür! :D

    • Der bessere Klappnick
      Der bessere Klappnick says:

      Und es gibt immer wieder ein Arsch der nicht ruhen kann. Werde nie alt, denn du hast es nicht verdient. Was hat denn Marc Mertens in seinem Leben schon erreicht? Hat sich auf Kosten von W.O beim FC eingeschleust. Schon mal nachgedacht unter welchen Druck W.O geraten ist ? Wir hatten kein Geld wie die Sponsoren vom Pillen- Clup und Geldgeber bei BM. Hier hat nicht nur Adidas die Millonen gegeben sonder auch die Deutsche Bank. Um oben mitzuspielen musste viel Risiko eingegangen werden. Der falsche Mann an seiner Seite war der Meier. Der hat schon Dortmund in die große Pleite geführt. Einfach mal alles Ruhen lassen

      • Paul
        Paul says:

        Marc Mertens hat meiner Meinung nach den lieben Wolfgang nicht zur Bild-Redaktion getragen, damit er schon wieder seine alte Leier wieder zum Besten geben kann.

        Wenn es einen Arsch gibt, der nicht ruhen kann, dann ist das der Ex-Präsi. Er muss nicht bei den Gazetten die alte Suppe immer wieder aufkochen und den Reformer spielen.

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