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Overaths Fünf-Jahres-Plan hat sich doch noch erfüllt


Inzwischen schaut sich Wolfgang Overath wieder Spiele seines 1. FC Köln im RheinEnergieStadion an. Nach den Gesprächen mit dem amtierenden Präsidium um Werner Spinner zweifeln Insider zwar an einer echten Versöhnung. Doch nach außen hin wahren alle Betroffenen den Schein. Und doch fehlte Overath ausgerechnet am 34. Spieltag im Stadion, als die Geissböcke ihren größten Triumph seit 25 Jahren feierten – jenen Erfolg, der Overath verwehrt geblieben war.

Interview unter der Überschrift „Mein neuer Super-FC“

Angeblich weilte der ehemalige Präsident am vergangenen Wochenende in der Schweiz, verfolgte das Spiel aber am Fernseher. Ihn hätten die Szenen nach Schlusspfiff an die Feiern einer Deutschen Meisterschaft erinnert, ließ Overath nun wissen. Die „Sport-Bild“ brachte am Mittwoch ein Interview mit dem FC-Idol unter der Überschrift „Mein neuer Super-FC“.

Michael Meier und Wolfgang Overath. (Foto: MV)

Bei manch einem Fan dürfte diese Zeile mindestens Verwunderung ausgelöst haben. Am Ende verbarg sich dahinter jedoch ein eher harmloses Interview eines FC-Fans, der sich mit seinem Klub freute. Lob für Peter Stöger und die Mannschaft, Lob für das Präsidium, Alexander Wehrle und vor allem Jörg Schmadtke. Und vor allem Lob für Anthony Modeste, den Overath als zweitbesten Mittelstürmer der Bundesliga hinter Robert Lewandowski adelte.

Darauf kann man zu Recht stolz sein

Und Europa? Das habe ihn überrascht, gestand Overath. „Ja, klar! Wir hatten zwei Phasen, in denen wir einmal sechs und einmal fünf Spiele in Folge nicht gewonnen haben – und trotzdem lagen wir immer auf einem Europacup-Platz“, sagte der 73-Jährige. Damals, zu seiner Zeit als Profi, „waren wir fast jedes Jahr [international] dabei. Dass der FC jetzt in der Europa League spielt, darauf kann man zu Recht stolz sein.“ Am Ende ist Overaths Fünfjahresplan eben doch noch aufgegangen – in der fünften Saison nach dessen Rücktritt.


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