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Emotionale Worte: Modestes Liebeserklärung an Köln


Bleibt er oder geht er? Anthony Modeste und seine Zukunft beim 1. FC Köln wird eines der entscheidenden Themen der nächsten Wochen am Geißbockheim sein. Nun hat sich der Franzose mit emotionalen Worten geäußert.

Köln – Es waren Tränen des Glücks, Tränen der Überraschung: Anthony Modeste weinte am Samstag nach dem Einzug in die Europa League hemmungslos. „Das war eine tolle Saison für uns und für mich mit sehr vielen Emotionen verbunden“, sagte der 29-Jährige bei „Sky“.

Ich hoffe, ich bleibe hier. Aber das muss ich mit Schmaddi bereden.

Beim Effzeh nahm man diese Worte zur Kenntnis. Auch, dass Modeste anfügte: „Ich mag meine Mannschaft. Ich weiß nicht, was passieren wird. Ich hoffe, ich bleibe hier. Aber das muss ich mit Schmaddi bereden.“ Schmaddi ist Jörg Schmadtke, jener Sportchef des Effzeh, der mit Modeste erst im letzten Sommer den Vertrag bis 2021 verlängerte. Ohne Ausstiegsklausel, ohne Hintertürchen.

Auch deswegen überraschte Modestes Äußerung. Er hoffe in Köln zu bleiben? Dabei hat der 29-Jährige die Entscheidung selbst in der Hand. Wenn er nicht wechseln will, bleibt er bis 2021. Und wegschicken würden die Kölner ihren 25-Tore-Stürmer ohnehin nicht. Zumindest nicht, wenn Modeste sich dem Effzeh mit Haut und Haaren verschreiben würde. Aber will er das auch? Im letzten Jahr, als Modestes Berater vergeblich versuchte die damals noch vorhandene Ausstiegsklausel zu ziehen, gab Modeste offen zu: Alles nur Politik! Modeste hatte sich durch gezieltes Zocken einen neuen Vertrag erarbeitet.

Anthony Modeste feixt während der Pressekonferenz des Effzeh. (Foto: MV)

Der hat nun eben keine Ausstiegsklausel mehr. Gut für Köln. Und eigentlich auch gut für den Familienmenschen Modeste, der sich in Köln mit Frau und Kindern pudelwohl fühlt und in der kommenden Saison international spielen wird. Als Top-Stürmer der Bundesliga und auf internationalem Parkett könnte er einen letzten Anlauf nehmen, doch noch französischer Nationalspieler zu werden.

Diese Saison war magisch

Einen Tag nach dem großen Triumph in Müngersdorf äußerte sich Modeste am Sonntagabend erneut. Über die sozialen Netzwerke verbreitete er eine Liebeserklärung an die Stadt, den Effzeh und die Fans. „Diese Saison war magisch für die Mannschaft und mich persönlich. Die Emotionen, die ihr mich habt spüren lassen, sind unbeschreiblich“, schrieb Modeste. „Ihr seid meine Trophäe und ich habe mit euch mitgezittert.“

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