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Daran scheiterte der Transfer – kein Nachspiel für Modeste?

Anthony Modeste wechselt nicht nach China. Der Stürmer des 1. FC Köln muss sich seinen Millionen-Deal mit Tianjin Quanjian aus dem Kopf schlagen und zunächst in die Domstadt zurückkehren. Der Deal scheiterte auch an neuen Transferregeln.

Köln – Es war eine doppelte Erklärung, die der 1. FC Köln am Mittwoch als Grund für die abgebrochenen Verhandlungen verbreitete. Einerseits hätten sich „alle Parteien“ nicht einigen können. Darüber hinaus hätten „Verbandsstatuten“ einen Transfer nicht möglich gemacht.

Chinas neue Transferregel macht Deal unmöglich

Der GEISSBLOG.KOELN erfuhr, was bis dato niemand hatte bestätigen wollen: Der chinesische Fußball-Verband hat in Absprache mit der chinesischen Regierung tatsächlich die neue Transferregel eingeführt, die Mega-Wechsel wie jene von Modeste verhindern sollen. Demnach müssen Klubs im Falle einer negativen Transferbilanz die gleiche Summe wie für den Transfer noch einmal aufbringen und in eine Verbandsstiftung zur Förderung des chinesischen Fußballnachwuchses einzahlen.

Anthony Modeste wechselt nicht nach China. (Foto: GBK)

Diese Regelung ist bereits in Kraft getreten und kann auch Tianjin treffen. In den Verhandlungen mit dem Effzeh hatten die Chinesen nach GBK-Informationen deshalb versucht, die Zahlungsmodalitäten zu ändern. Die Transfersumme sollte über einen längeren Zeitraum in mehreren Raten gezahlt werden. Dies lehnten Jörg Schmadtke und Alexander Wehrle allerdings ab. Die Geissböcke hätten den Betrag sofort benötigt, um das Geld unmittelbar wieder in den Kader zu reinvestieren.

Geld für Aubameyang zurückgehalten?

Gut möglich, dass sich Tianjin Quanjian das Geld aber auch für Pierre-Emerick Aubameyang aufbewahren wollte. Der Stürmer von Borussia Dortmund soll sich mit den Chinesen, wie auch Modeste, bereits über einen Wechsel einig sein. Ob der BVB eine Ratenzahlung akzeptieren würde, ist nicht bekannt. Der Effzeh hingegen schob deswegen dem Transfer einen Riegel vor.

Weiterlesen: Droht Modeste für die China-Reise ein Nachspiel?

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