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Freiwillige Spende und weiter keine Einigung mit den Fans

Darüber hinaus stoßen der Klub und die lautstarken Fans an der Personalie Dietmar Hopp weiter aufeinander. Verbale Beleidigungen werden inzwischen vom Deutschen Fußball-Bund geahndet – allerdings nur in der Causa Hopp. Vergleichbare Fan-Gesänge wie beispielsweise gegen Timo Werner blieben bislang ohne Folgen.

Freiwillige Spende an Stiftung wegen Hopp

Der Südkurve 1. FC Köln e.V. kritisierte zuletzt mehrfach, dass sich der Klub nicht gegen die auf den ersten Blick willkürliche Rechtssprechung des DFB gewehrt habe. Im Gegenteil: Der Effzeh kündigte an, künftig bei neuerlichen Beleidigungen freiwillige Spenden an die Sepp-Herberger-Stiftung leisten zu wollen – und auch nur deshalb an diese, weil eine Spende an die Stiftung von Dietmar Hopp über den DFB nicht möglich sei.

Zwar betonte man zuletzt am Geißbockheim, mit dem Deutschen Fußball-Bund in der Frage der Strafbarkeit verbaler Beleidigungen im Stadion im Clinch zu liegen. Doch gerade, weil der DFB weder eine Linie gefunden noch für sich ein Image-Problem durch diese Entscheidungen erkannt hat, empfinden die Kölner Anhänger den Widerstand ihres Klubs als zu gering.

BGH-Urteil steht noch aus

Diese Wahrnehmung dürfte sich so bald nicht ändern, zumal der Effzeh konsequent den Weg weiter geht, um Geldstrafen des DFB an beteiligte Fans weiterzureichen. Aktuell wartet der Verein auf den Entscheid des Bundesgerichtshofs, in welcher Höhe künftig Verbandsstrafen an Verursacher weitergereicht werden können. Steht dieser Grundsatz, werden die Geissböcke wohl auch Teile der in der Saison 2016/17 gezahlten 79.000 Euro weiterreichen. Eine Annäherung mit Teilen der Anhängerschaft ist also in absehbarer Zeit nicht zu erwarten.

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