Seit Peter Stöger in Köln Trainer ist, hat die Mannschaft noch nicht auf einem Abstiegsplatz gestanden. Nun, im vierten Jahr Bundesliga, hat es die Geissböcke erwischt. Dass der Zeitpunkt noch ganz am Anfang der Saison liegt, dürfte alle Verantwortlichen besser schlafen lassen. Mit einem Sieg in Augsburg wäre vieles wieder im Lot.
Wir haben jetzt eine neue Situation
Doch darauf darf sich der Effzeh bekanntlich nicht verlassen, warnende Beispiele gibt es genug. „Wir haben immer gesagt: Das, was Gladbach oder Dortmund passiert ist, kann auch uns treffen“, weiß Stöger mit Blick auf ambitionierte Teams, die in der Vergangenheit unten rein gerutscht sind. Auch der VfL Wolfsburg, Schalke 04 und Bayer Leverkusen hat es in den letzten Jahren schon in den Abstiegskampf gezogen, weil die Verantwortlichen die Situation zu spät erkannten.
Das soll dem FC nicht passieren. „Wir haben jetzt eine neue Situation“, hatte Stöger am Abend der HSV-Niederlage gesagt. „Es war für uns immer wichtig gut zu starten. Das ist jetzt anders, das ist neu, das wird interessant.“ Die Euphorie am Geißbockheim mag zunächst verflogen sein. Die Länderspiel-Pause soll genutzt werden, um den Kopf frei zu bekommen und den Fokus auf Augsburg zu richten. Wie Stöger sagte: Beim FCA braucht Köln nun ein Ergebnis, um wieder „besser auszusehen“. Dann allerdings nicht mehr nur in der öffentlichen Wahrnehmung, sondern auch intern, um in Ruhe auf die Spiele beim FC Arsenal und bei Borussia Dortmund blicken zu können.








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