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Olympiasiegerin Heidemann soll Weg nach China ebnen


Der 1. FC Köln hat eine neue Aufsichtsrätin. Britta Heidemann ist in das Gremium gewählt worden, das die GmbH & Co. KGaA überwacht. Mit der Fecht-Olympiasiegerin und Unternehmensberaterin treibt der Effzeh auch seine Internationalisierungs-Strategie in Richtung China voran.

Köln – Die Nachricht ging am Montag etwas unter. Die U16 des 1. FC Köln hat an einem Turnier teilgenommen. Unter anderem spielten Nachwuchsteams des RSC Anderlecht, Inter Mailand, Köln, Kashima Antlers aus Japan und Melbourne City FC gegeneinander. Ausgetragen wurde das Turnier in Nanjing, der zweitgrößten Metropole Ostchinas.

Heidemann ist ein Star in China

Mitte August war der FC-Tross mit 18 Spielern, Trainer Martin Heck und einem Betreuerteam aufgebrochen, um in der acht Millionen Einwohner großen Stadt das Turnier zu bestreiten und den FC in China zu repräsentieren. Für die jungen Kicker ein Riesen-Erlebnis, für den Klub der nächste Schritt auf dem Weg, im Reich der Mitte als Marke Fuß zu fassen.

Einen anderen Schritt beging die Hauptversammlung der 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA, indem sie nun Britta Heidemann in den Aufsichtsrat wählte. Die 34-Jährige folgt auf Jürgen Meisch, der sein Mandat aus persönlichen Gründen niedergelegt hat. Heidemann ist Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin im Degenfechten, hat aber vor allem Regionalwissenschaften Chinas studiert und mehrfach in China gelebt. Die gebürtige Kölnerin, die schon während der Schulzeit ein Auslandsjahr in China einlegte, spricht fließend Mandarin, arbeitet als Unternehmensberaterin für und mit Unternehmen in China und ist dort nicht nur durch ihren Olympiasieg 2008 in Peking ein Star, der schon häufiger im chinesischen Fernsehen in Talkshows aufgetreten ist.

Spinner betont Auslandserfahrung und beruflichen Hintergrund

Präsident Werner Spinner hob hervor, dass Heidemann den FC „mit ihrer Auslandserfahrung und ihrem beruflichen Hintergrund bereichern wird“, womit er insbesondere die Kenntnisse Chinas gemeint haben dürfte. Heidemann erklärte, sie wolle die „auf Nachhaltigkeit angelegte Entwicklung des Vereins mit voller Kraft unterstützen“. Gemeinsam dürfte es in den kommenden Monaten auch darum gehen, wie sich der Effzeh noch stärker in China positionieren kann.

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