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Pokalsieger von 1977 treffen sich zum 40. Jubiläum

In der Bundesliga-Saison 2017/18 jährt sich das Double aus Deutscher Meisterschaft und DFB-Pokal für den 1. FC Köln zum 40. Mal. Doch schon im Jahr 1977 gewannen die Geissböcke den DFB-Pokal. Nun lud der Effzeh die damaligen Pokalsieger zum gemeinsamen Essen.

Köln – Sie kamen in großer Zahl: Toni Schumacher, Bernd Cullmann, Jürgen Glowacz, Herbert Hein, Harald Konopka, Wolfgang Mattern, Dieter Preston, Ferdinand Rohde, Heinz Simmet, Wolfgang Weber sowie Karl-Heinz Thielen und Klaus Hartmann. Zusammen mit Werner Spinner, Markus Ritterbach, Jörg Schmadtke und Alexander Wehrle trafen sich die einstigen Helden und schwelgten in Erinnerungen.

Overath und seine bittere Erinnerung an den Pokalsieg

Das Treffen war auf Schumachers Initiative zustande gekommen. Ein kurzes Video gab es zu sehen mit Spielszenen aus der Pokal-Saison 1976/77, in der die Geissböcke sich bis ins Finale spielten und dort auf Hertha BSC traf. Im ersten Finale trennte sich die Elf von Hennes Weisweiler mit 1:1 nach Verlängerung von den Berlinern. Im Rückspiel dann wurde Dieter Müller dank seines Tores in der 70. Minute zum 1:0-Siegtreffer zum Helden.

Müller konnte am Dienstagabend selbst nicht kommen, ebenso wenig wie Wolfgang Overath, dessen Karriere beim FC mit dem DFB-Pokal-Finale ein dramatisches Ende genommen hatte. Weisweiler hatte Overath im ersten der beiden Endspiele nach der regulären Spielzeit ausgewechselt und im zweiten Finale gar nicht mehr berücksichtigt. Anschließend hatte der Weltmeister von 1974 seine Karriere beendet.

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4 Kommentare
  1. Alexforgood
    Alexforgood says:

    Der Mann heißt Dieter Prestin, nicht Preston. Preston hat mit Tony Woodcock bei Nottingham gespielt, aber der hieß natürlich wiederum nicht Dieter, der Preston. Warum kann man so einen kleinen, einfachen Artikel nicht mit ein bißchen Sorgfalt herstellen und distribuieren?

    • Ziesi
      Ziesi says:

      Populanten von transparenten Domizilen sollen mit fester Materie keine transzendenten Bewegungen durchführt! „Bißchen“ schreibt sich nach neuer Rechtschreibung mit 2x ss statt 1x ß. Mal im Ernst: Gibt es nicht Schlimmeres, als wenn in einem Artikel, bei dem eigentlich jeder weiß, worum es geht, EIN Buchstabe falsch ist und dann wird man direkt zynisch angemacht und Sorgfalt und Distribution werden infrage gestellt? Passt zum Bild des Deutschen als Nörgelweltmeister. Lieber darauf achten, dass der Artikel wirklich gut ist. Danke an die GBK-Redaktion.

      • Alexforgood
        Alexforgood says:

        Naja, es wäre halt nett, wenn Dieter Prestin, der in seinem Leben sicher nicht mehr allzu viele Gelegenheiten haben wird, seinen Namen irgendwo zu lesen, denselben richtig geschrieben findet. Ich will jetzt nicht so weit gehen, von „Respekt“ zu faseln, das wäre reichlich überzogen, aber wenn man etwas macht, kann man´s doch auch richtig machen, oder? Es gibt sehr, sehr viele wichtigere Dinge auf der Welt, aber im Kontext so eines Artikels ist es eben auch ein bißchen (:)) wichtig, die Namen der Akteure ordentlich über die Tasten zu schieben. Dieter Prestin hat zwar für den FC gespielt und seine Knochen hingehalten, bevor ich geboren wurde, aber ich weiß doch, wer er ist und was er so gemacht hat. Und dieses indertatige Kleinod von einem Online-Artikel hier hat nunmal nicht sehr viel mehr zum Inhalt, als daß ein paar Leute vor vierzig Jahren Fußball gespielt und sich jetzt wieder getroffen haben. Aber viell. hast Du recht (so sehr, daß ich´s groß schreiben würde, auch wieder nicht) – ich nehme mein Genörgel zurück. Lese ich diesen Blog doch auch recht gerne. ;) An der Uni schreiben übrigens die meisten Leute nach der alten Re.schr. Deine Anhäufung bildungssprachlicher Kuriositäten ist sehr niedlich geraten, wenn man die Wörter ein wenig umstellt, kommt ein Zitat aus „Star Wars“ raus, richtig…? :)

        • Ziesi
          Ziesi says:

          Das weiß ich nicht – mit Star Wars kenne ich mich ungefähr so aus wie ein Nordkoreaner mit Demokratie. Ich wollte mit meiner Anmerkung auch nur zum Ausdruck bringen – bei aller Wertigkeit für sowohl Dieter Prestin als auch deinen berechtigten Einwand – dass ich mir manchmal echt denke: „Gut, dass ich kein GBK-Redakteur geworden bist! Für eine vermutlich ehrenamtliche Tätigkeit oftmals (blödsinnige) Kritik zu bekommen – da würde ich mich häufig fragen, ob ich das noch weiterhin mache.“
          Redewendung mit anderen Worten findest du übrigens hier:
          https://www.janko.at/Zitate/Themen/Gebildete%20Umschreibungen.htm

          So und nun Friede :-) Bitte öfter mal einfach die Faust in der Tasche machen, Fehler dulden und wenn jemand anderes zu viel nörgelt, dann diesen bitte darauf hinweisen, dass es viel wichtigeres im Leben gibt und derjenige schon mal froh darüber sein darf, freies Internet benutzen zu dürfen und Artikel lesen kann.

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